{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203188,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203188,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3188","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Analyse und Beurteilung der Auswirkungen des Homeoffice auf die Arbeitswelt und den Verkehr w\u00e4hrend der Gesundheitskrise wegen Covid-19 sowie Festlegung k\u00fcnftiger Szenarien und F\u00f6rdermassnahmen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Analyse dar\u00fcber zu erstellen, wie sich das Potenzial des Homeoffice in der Arbeitswelt w\u00e4hrend der Gesundheitskrise durch Covid-19 entwickelt hat und welche Auswirkungen auf den Verkehr festgestellt werden konnten. Infolge der Aufforderung, Abstand zu halten, und der damit verbundenen Einschr\u00e4nkungen wurde vermehrt im Homeoffice gearbeitet. Der Bundesrat soll Szenarien f\u00fcr das Homeoffice der Zukunft entwickeln, wobei neben den technischen Aspekten (Telematik-Infrastruktur, Cybersicherheit) auch Fragen in Bezug auf die Umwelt (Verkehr) und das Arbeitsrecht mit einfliessen sollen.</p>","ReasonText":"<p>Dank dem Homeoffice konnte ein grosser Teil der Wirtschaft, des Service public und der Bildungseinrichtungen ihren Betrieb trotz des Lockdowns wegen Covid-19 aufrechterhalten. </p><p>Wir haben so in \u00e4usserst kurzer Zeit reale und gleichzeitig breite Erfahrungen mit dem Homeoffice gewonnen.</p><p>Technisch hat sich gezeigt, dass die Leistungsf\u00e4higkeit des Schweizer Fernmeldenetzes f\u00fcr die verschiedenen Dienstleistungen ausreichend ist; dies sowohl f\u00fcr die Dienstleistungen in den Bereichen Unterhaltung, Fernsehen, Streaming (mit einer erh\u00f6hten Nachfrage aufgrund des fehlenden kulturellen, sportlichen und gastronomischen Angebots ausser Haus) als auch f\u00fcr die berufsbezogenen Dienstleistungen (Homeoffice, Videokonferenzen).</p><p>Zahlreiche berufliche T\u00e4tigkeiten waren so auch ohne sich von A nach B bewegen zu m\u00fcssen, m\u00f6glich. Die Folge waren ein R\u00fcckgang des privaten und des \u00f6ffentlichen Verkehrs mit positiven Auswirkungen auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ein k\u00fcrzerer Arbeitsweg; positive Auswirkungen zeigten sich aber auch in Bezug auf die Umwelt dank lokal und weltweit tieferen CO2-Emissionswerten, weniger Staus auf den Strassen und weniger \u00fcberf\u00fcllten Z\u00fcgen und Bussen. </p><p>Das Homeoffice k\u00f6nnte folglich auch in Zukunft zu einer verbesserten Lebens- und Umweltqualit\u00e4t beitragen. </p><p>Neben der Analyse der verschiedenen sozialen, wirtschaftlichen, \u00f6kologischen und technologischen Aspekte, die sich in dieser ersten Phase zeigten, m\u00fcssen auch Szenarien in Bezug auf das Entwicklungspotenzial des Homeoffice beurteilt werden und zwar sowohl f\u00fcr die Phase, die unmittelbar auf die Pandemie folgt mit dem erforderlichen Abstandhalten, das weiterhin n\u00f6tig sein wird, als auch mittel- und langfristig, namentlich im Hinblick auf eine bessere Lenkung des privaten und des \u00f6ffentlichen Verkehrs, dauerhafte Verbesserungen im Bereich Umwelt und Klima und die Entkarbonisierung.</p><p>Neben den Auswirkungen auf die Mobilit\u00e4t und die Umwelt m\u00fcssen auch die m\u00f6glichen sekund\u00e4ren Auswirkungen im Immobilienbereich, beispielsweise der Bedarf an Fl\u00e4chen f\u00fcr B\u00fcros und Parkpl\u00e4tze, sowie die Arbeitsbedingungen und die arbeitsrechtlichen Fragen ber\u00fccksichtigt und beurteilt werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Schon vor dem Ausbruch der Pandemie erfreute sich die Telearbeit in der Schweiz einer zunehmenden Beliebtheit. Gem\u00e4ss Daten des Bundesamtes f\u00fcr Statistik leisteten im Jahr 2019 mehr als eine Million Erwerbst\u00e4tige zumindest gelegentlich Teleheimarbeit. Durch die Coronakrise und die damit verbundenen Empfehlungen betreffend Hygiene und soziale Distanz hat die Bedeutung von Telearbeit schlagartig stark zugenommen. So wurden etwa die Arbeitgebenden angehalten, den Mitarbeitenden wo immer m\u00f6glich zu erlauben, im Homeoffice zu arbeiten. Die Empfehlungen wurden sehr gut umgesetzt. Die Telearbeit hat in der Krise einen wertvollen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Wirtschaft geleistet und zu einem wichtigen Teil zur Eind\u00e4mmung der Pandemie beigetragen.</p><p>Die positive Bilanz best\u00e4tigt den Bundesrat darin, dass in der Schweiz gute Rahmenbedingungen f\u00fcr den Einsatz flexibler Arbeitsformen vorhanden sind. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist dabei die gute Versorgung der Bev\u00f6lkerung und der Wirtschaft mit digitalen Infrastrukturen.</p><p>Der Bundesrat hat sich in den vergangenen Jahren verschiedentlich mit Fragen zur Telearbeit auseinandergesetzt, so etwa im Bericht \u00fcber die Auswirkungen der Digitalisierung auf Besch\u00e4ftigung und Arbeitsbedingungen vom 8. November 2017 sowie im Bericht \u00fcber die rechtlichen Folgen der Telearbeit vom 16. November 2016. Letzterer hat aufgezeigt, dass die allgemeinen arbeitsrechtlichen Bestimmungen die rechtlichen Bed\u00fcrfnisse von Telearbeit bereits ausreichend ber\u00fccksichtigen.</p><p>In seiner Stellungnahme zur Interpellation Egger Thomas 19.3628, \"Work Smart und Village Office\", vom 21.08.2019 hat der Bundesrat dargelegt, dass er neue Arbeitsformen, wie sie etwa durch Telearbeit erm\u00f6glicht werden, aus \u00f6kologischen, sozialpolitischen und wirtschaftlichen Gr\u00fcnden unterst\u00fctzt. Da diese Arbeitsformen nicht f\u00fcr alle T\u00e4tigkeiten und Berufe gleichermassen geeignet sind, ist die Entscheidung \u00fcber deren Einsatz aber grunds\u00e4tzlich weiterhin den Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden zu \u00fcberlassen.</p><p>W\u00e4hrend der ausserordentlichen Situation haben zahlreiche Arbeitgebende und Arbeitnehmende neue Erkenntnisse \u00fcber die M\u00f6glichkeiten und Herausforderungen der Telearbeit gewonnen. Es ist davon auszugehen, dass diese Erkenntnisse in k\u00fcnftige Entscheidungen f\u00fcr den Einsatz flexibler Arbeitsformen einfliessen werden. Der Bundesrat wird bis Ende 2022 einen Monitoringbericht \u00fcber die relevanten Entwicklungen im Kontext der Digitalisierung des Arbeitsmarktes verabschieden. In diesem Bericht wird er auch auf die Entwicklung der Telearbeit eingehen. Der Bundesrat sieht derzeit keinen Bedarf f\u00fcr einen zus\u00e4tzlichen Bericht.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1598400000000)\/","SubmittedBy":"Storni Bruno","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1652227200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|34|44|48|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690508164443)\/","SubmissionDate":"\/Date(1588550400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5103,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Medien und Kommunikation|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Verkehr|Gesundheit"}}