{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203265,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203265,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3265","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Studie \u00fcber die Auswirkungen neuer Arbeitsformen auf die Infrastrukturen mit dem Ziel, positive Ver\u00e4nderungen zu implementieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Auswirkungen der neuen Arbeitsformen auf die Infrastrukturen zu untersuchen und einen Bericht vorzulegen, um die positiven Auswirkungen auf die Gemeinschaft zu implementieren. Untersucht werden sollen insbesondere folgende Aspekte:</p><p>1. Auf welche Art und in welchem Ausmass k\u00f6nnten neue Formen der Arbeit, des Studiums und der Versorgung, die w\u00e4hrend der Pandemie entwickelt wurden, dauerhaft implementiert werden, um die Infrastrukturen zu entlasten und um mobilit\u00e4tsbedingte externe Kosten zu reduzieren?</p><p>2. Welche Rahmenbedingungen sollen umgesetzt werden, um die Weiterf\u00fchrung der Telearbeit f\u00fcr Unternehmen, Verwaltungen sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit entsprechender Absicht zu f\u00f6rdern?</p><p>3. Wie k\u00f6nnen die Infrastrukturen optimiert werden, sodass die Telearbeit attraktiver und effizienter wird?</p><p>4. Welche Folgen sind f\u00fcr die Gemeinschaft zu erwarten?</p>","ReasonText":"<p>Die Massnahmen im Zusammenhang mit dem Lockdown haben grossen Einfluss auf die Mobilit\u00e4t; der R\u00fcckgang ist sehr stark, neue Formen entstehen. Telearbeit, Fernunterricht, virtuelle Sitzungen, Online-Bestellungen und Lieferservices haben zugenommen. Einerseits ist die Schweiz seit Jahrzehnten mit einer Zunahme des Verkehrs konfrontiert und Wachstumsprognosen stellen uns vor grosse Herausforderungen; andererseits m\u00fcssen die Auswirkungen der neuen Arbeitsformen auf die Infrastrukturen untersucht werden, um die positiven Auswirkungen auf die Gemeinschaft zu implementieren. </p><p>Durch die Zunahme der Mobilit\u00e4t von Personen und G\u00fctern steht bez\u00fcglich Auslastung, Kosten und externen Auswirkungen viel auf dem Spiel. Mehrere Massnahmen wurden gepr\u00fcft, um den Pendlerverkehr zu reduzieren, das Verkehrsaufkommen in Spitzenzeiten zu entlasten und die Infrastrukturen besser zu nutzen. Als Beispiele seien die Tarifgestaltung im Bereich des \u00f6ffentlichen Verkehrs oder die F\u00f6rderung der Telearbeit genannt. </p><p>Die Telearbeit wird zwar seit fast dreissig Jahren ausgiebig untersucht; genutzt wird diese M\u00f6glichkeit aber nach wie vor wenig. Das k\u00f6nnte sich nun \u00e4ndern: 80 Prozent der Bev\u00f6lkerung m\u00f6chte in Zukunft vermehrt zu Hause arbeiten. Es sieht so aus, als h\u00e4tten wir nun die Gelegenheit, diese Arbeitsform st\u00e4rker zu implementieren. Auf die Gemeinschaft d\u00fcrfte sich dies positiv auswirken. Es geht darum, rasch die n\u00f6tigen Vorkehrungen zu treffen, um die Arbeitsbedingungen f\u00fcr die Telearbeit und das Heimstudium zu verbessern. </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat sich in der Vergangenheit wiederholt zu flexiblen Arbeitsformen ge\u00e4ussert, welche beispielsweise durch Telearbeit erm\u00f6glicht werden. Auf die Auswirkungen der Telearbeit und der damit verbundenen \u00f6rtlichen und zeitlichen Flexibilisierung ging er im Bericht \u00fcber die Auswirkungen der Digitalisierung auf Besch\u00e4ftigung und Arbeitsbedingungen vom 8. November 2017 ein. Der Bundesrat unterst\u00fctzt die flexiblen Arbeitsformen aus \u00f6kologischen, sozialpolitischen und wirtschaftlichen Gr\u00fcnden (vgl. Stellungnahme des Bundesrates zur Interpellation Egger Thomas 19.3628, \"Work Smart und Village Office\", vom 21.08.2019). Da flexible Arbeitsformen nicht f\u00fcr alle T\u00e4tigkeiten und Berufe gleichermassen geeignet sind, ist die Entscheidung \u00fcber deren Einsatz aber grunds\u00e4tzlich den Arbeitgebern und Arbeitnehmenden zu \u00fcberlassen.</p><p>Schon vor dem Ausbruch der Pandemie erfreute sich die Telearbeit in der Schweiz einer zunehmenden Beliebtheit. Durch die Coronakrise und die damit verbundenen Empfehlungen betreffend Hygiene und soziale Distanz hat die Bedeutung von Telearbeit schlagartig stark zugenommen. Die Telearbeit hat in der Krise einen wertvollen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Wirtschaft geleistet und zu einem wichtigen Teil zur Eind\u00e4mmung der Pandemie beigetragen. Die positive Bilanz best\u00e4tigt den Bundesrat darin, dass in der Schweiz gute Rahmenbedingungen f\u00fcr den Einsatz flexibler Arbeitsformen vorhanden sind. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die gute Versorgung der Bev\u00f6lkerung und der Wirtschaft mit digitalen Infrastrukturen.</p><p>W\u00e4hrend der ausserordentlichen Situation haben zahlreiche Arbeitgeber und Arbeitnehmende neue Erkenntnisse \u00fcber die M\u00f6glichkeiten und Herausforderungen der Telearbeit gewonnen. Es ist davon auszugehen, dass diese Erkenntnisse in k\u00fcnftige Entscheidungen f\u00fcr den Einsatz flexibler Arbeitsformen einfliessen werden. Wichtig bleibt, dass die Unternehmen vorg\u00e4ngig geeignete Rahmenbedingungen schaffen. Das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft SECO hat deshalb vergangenes Jahr eine Brosch\u00fcre zu wichtigen Vorkehrungen f\u00fcr Telearbeit bzw. Homeoffice im Speziellen ver\u00f6ffentlicht (Arbeiten zu Hause - Homeoffice; www.seco.admin.ch &gt; Publikationen). Diese zeigt auf, welche Faktoren f\u00fcr eine erfolgreiche Umsetzung von Homeoffice beachtet werden m\u00fcssen und wie diese etabliert werden k\u00f6nnen.</p><p>Bis Ende 2022 wird der Bundesrat einen Monitoringbericht \u00fcber die relevanten Entwicklungen im Kontext der Digitalisierung des Arbeitsmarktes verabschieden. Dabei wird er auch auf die Entwicklung der Telearbeit eingehen. Der Bundesrat sieht derzeit keinen Bedarf f\u00fcr einen zus\u00e4tzlichen Bericht.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1598400000000)\/","SubmittedBy":"Pasquier-Eichenberger Isabelle","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1758193336000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15|34|44|48|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1758625428457)\/","SubmissionDate":"\/Date(1588550400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5103,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft|Medien und Kommunikation|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Verkehr|Gesundheit"}}