{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203290,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203290,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3290","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Fehlende Grundlagen f\u00fcr die Beurteilung der Versorgungssicherheit bei Medikamenten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Es ist keine Hexerei: Bei allen G\u00fctern bekommt zun\u00e4chst jener Kunde eine Lieferung, der bereit ist einen hohen Preis zu bezahlen. Damit eine Beurteilung der Problematik der Versorgungssicherheit von Medikamenten vorgenommen werden kann, braucht es deshalb zwingend Marktdaten. Es ist n\u00e4mlich sehr plausibel, dass die sinkende Verf\u00fcgbarkeit von Medikamenten in der Schweiz unter anderem auch mit der seit Jahren anhaltenden negativen Preisentwicklung bei den Medikamenten verkn\u00fcpft ist. </p><p>1. Wir lesen immer wieder, dass die Medikamentenpreise im internationalen Vergleich sehr hoch seien? Aber sind wir f\u00fcr internationale Zulieferer bzgl. Preis und Menge ein interessanter Markt oder nicht? </p><p>2. Gibt es eine Erhebung, die die Sicht der Lieferanten abbildet? Was denken die internationalen Lieferanten \u00fcber den Schweizer Markt? Gibt es attraktive Konditionen in der Schweiz f\u00fcr Lieferanten von Pharmaprodukten?</p><p>3. Die Schweiz ist ein Hochpreisland bei den Pr\u00e4mien. Und gleichzeitig ist die Versorgung mit Medikamenten nicht gut. Wer ist schuld an dieser Misere? Wo sieht das BAG das Problem? Hat die Regulierung versagt? Wieso denkt das BAG, dass eine Preissenkung bei den Medikamenten die Versorgungssituation verbessern? Welche zus\u00e4tzlichen Engp\u00e4sse bei der Versorgung erwartet die Industrie durch zus\u00e4tzliche Preissenkungen?</p><p>4. Die Schweiz hat ein teures Gesundheitssystem, m\u00fcsste dann nicht auch die Versorgung mit Medikamenten besonders gut sein? Wurde in diesem Bereich evtl. zu viel gespart?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./2. Wie der Bundesrat bereits in seiner Antwort auf die Interpellationen Schneeberger 20.3194 \" Wie k\u00f6nnen die Rahmenbedingungen f\u00fcr Medikamente verbessert werden um die Versorgungssicherheit mit Medikamenten zu gew\u00e4hrleisten?\" und M\u00fcller 20.3212 \"Medikamente, Impfstoffe und medizinische G\u00fcter - wie steht es um die Schweizer Versorgungssicherheit?\" festgehalten hat, sch\u00e4tzen die pharmazeutischen Zulassungsinhaberinnen die Marktattraktivit\u00e4t der Schweiz f\u00fcr Arzneimittel im internationalen Vergleich insgesamt als durchschnittlich ein, dies bei vergleichsweise kleinem Marktvolumen und einem geringf\u00fcgig h\u00f6heren Preisniveau (\u00fcber alle Produktgruppen betrachtet) gegen\u00fcber den Vergleichsl\u00e4ndern.</p><p>3./4. Die Gr\u00fcnde der Versorgungsst\u00f6rungen sind vielf\u00e4ltig und haben in der Regel globalen Charakter. Trotz vergleichsweise hoher Preise im Vergleich zum Ausland ist die Schweiz ebenso von Versorgungsengp\u00e4ssen betroffen wie andere L\u00e4nder. Dies gilt insbesondere auch f\u00fcr den Generika-Markt, wo die Preise in der Schweiz \u00fcberdurchschnittlich h\u00f6her sind. Dem Bundesrat ist die Versorgungssicherheit sehr wichtig und er ist deshalb gewillt, die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Versorgung mit Arzneimitteln weiter zu verbessern. Dazu soll das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) zusammen mit Swissmedic, dem Bundesamt f\u00fcr wirtschaftliche Landesversorgung und der Armeeapotheke einen Bericht verfassen (vgl. Motion SGK-S 20.3166 \"Erh\u00f6hung der Versorgungssicherheit bei Medikamenten und Impfstoffen\"), der im Herbst 2020 vorliegen und konkrete Stossrichtungen f\u00fcr Massnahmen zur Verbesserung der Versorgungssicherheit umfassen soll, die anschliessend durch eine interdepartementale Arbeitsgruppe (IDAG [Departement des Innern EDI, Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF, Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport VBS]) weiterbearbeitet werden.</p><p>Preissenkungen, z.B. aufgrund der \u00dcberpr\u00fcfung der Aufnahmebedingungen alle drei Jahre sind angezeigt, um sicherzustellen, dass das Schweizer Gesundheitssystem und damit verbunden auch die Krankenkassenpr\u00e4mien bezahlbar bleiben. Trotz der vom Bundesrat in den letzten Jahren ergriffenen Massnahmen bei den Arzneimitteln, die seit dem Jahr 2012 zu Einsparungen in H\u00f6he von 1 Milliarde Franken f\u00fchrten, steigen auch die Arzneimittelkosten j\u00e4hrlich weiter an, unter anderem weil laufend neue, wirksame und entsprechend teure Arzneimittel auf den Markt und in die Spezialit\u00e4tenliste kommen. Das BAG achtet bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von Arzneimitteln immer auch auf die Versorgungssicherheit. Ist diese gef\u00e4hrdet, k\u00f6nnen Preissenkungen f\u00fcr die betroffenen Arzneimittel ausgesetzt werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1593561600000)\/","SubmittedBy":"Schneeberger Daniela","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1600992000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690509601400)\/","SubmissionDate":"\/Date(1588636800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5103,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft|Gesundheit"}}