{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203308,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203308,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3308","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Covid-19. Eine Grundlage, um in der Bundesverwaltung die Verbreitung von Homeoffice zu beschleunigen?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Umgang mit der Covid-19-Notlage hat allen Gesellschaftsschichten grosse Anpassungen abverlangt. Sehr deutlich zeigte sich dies bei der weit verbreiteten Nutzung des Homeoffice. Auch zahlreiche Bundesangestellte arbeiten zurzeit im Homeoffice. Diesbez\u00fcglich stellen die gegenw\u00e4rtigen Umst\u00e4nde einen wichtigen Test dar, aus dem f\u00fcr die Zukunft Erfahrungen gesammelt werden k\u00f6nnen und der dazu genutzt werden kann, die Verbreitung des Homeoffice zu beschleunigen. Wie in anderen Bereichen k\u00f6nnte die Einf\u00fchrung von erleichterten Bedingungen f\u00fcr das Homeoffice auch in der Bundesverwaltung positive Auswirkungen auf verschiedene Bereiche haben, z. B. den Verkehr (weniger \u00fcberf\u00fcllte \u00f6ffentliche Verkehrsmittel und weniger Stau auf den Strassen), die Lebensqualit\u00e4t der Angestellten (bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben, weniger Stress) und die Arbeitsleistung (gr\u00f6ssere Flexibilit\u00e4t und Produktivit\u00e4t, geringeres Risiko eines Burnout). Weiter k\u00f6nnten solche Massnahme sich auch positiv auf die Bundesfinanzen auswirken dank einer effizienteren Verwaltung der gemieteten R\u00e4umlichkeiten und einem gezielteren Ressourceneinsatz. Unterstrichen werden muss zudem, dass eine flexiblere und breitere Nutzung des Homeoffice sich beim Personal positiv auf die Vertretung der sprachlichen Minderheiten auswirken w\u00fcrde, was dazu beitragen w\u00fcrde, die im Bericht \"Mehrsprachigkeit innerhalb der Bundesverwaltung\" von 2019 aufgezeigten L\u00fccken zu schliessen. Mit einem einfacheren Zugang zum Homeoffice w\u00fcrde der Bund als Arbeitgeber f\u00fcr Personen, die in Randregionen der Schweiz wohnen, an Attraktivit\u00e4t gewinnen.</p><p>1. Hat der Bundesrat in Zusammenhang mit Covid-19 f\u00fcr die Bundesangestellten Sondermassnahmen f\u00fcr ein erleichtertes Homeoffice eingef\u00fchrt?</p><p>2. Wie viele Angestellte haben diese M\u00f6glichkeit wahrgenommen?</p><p>3. Sind f\u00fcr die einzelnen Departemente und in Bezug auf die Zugeh\u00f6rigkeit zu den verschiedenen Sprachgemeinschaften Daten verf\u00fcgbar? </p><p>4. Kann schon eine erste Bilanz bez\u00fcglich der Nutzung von Homeoffice in der Bundesverwaltung f\u00fcr diesen Zeitraum gezogen werden?</p><p>5. Welche Weichenstellungen sind aufgrund der bisher gemachten Erfahrungen f\u00fcr die k\u00fcnftige Weiterentwicklung des Homeoffice denkbar?</p><p>6. In welchen Bereichen braucht es Investitionen, um die Rahmenbedingungen f\u00fcr das Homeoffice zu verbessen?</p><p>7. Stellt das Homeoffice eine M\u00f6glichkeit dar, um die Vertretung der Sprachminderheiten innerhalb der Bundesverwaltung zu f\u00f6rdern?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Frage 1</p><p>Die Bundesverwaltung unterst\u00fctzt Homeoffice seit mehreren Jahren und diese Arbeitsform wird bedarfsorientiert eingesetzt. Daher waren keine zus\u00e4tzlichen Massnahmen erforderlich. Auf der technischen Seite wurden die bestehenden Kapazit\u00e4ten der IKT-Infrastruktur laufend ausgebaut und optimiert.</p><p>Frage 2</p><p>Die Bundesverwaltung verf\u00fcgt \u00fcber keine zentrale Erhebung zur Anzahl der Mitarbeitenden im Homeoffice. Sch\u00e4tzungsweise arbeiteten aber bis zu 25'000 Mitarbeitende (von insgesamt 38'765 Mitarbeitenden) im Homeoffice. Dabei ist zu beachten, dass bereits vor der Corona-Krise Mitarbeitende der Bundesverwaltung ihre Arbeit teilweise im Homeoffice leisten konnten. Im \u00dcbrigen weist die Bundesverwaltung ein sehr breites Spektrum an Berufsprofilen auf, so dass ein namhafter Teil gar nicht im Homeoffice arbeiten kann.</p><p>Frage 3</p><p>Die Zugriffe werden aus datenschutzrechtlichen Gr\u00fcnden nicht nach Personendaten ausgewertet. Daher gibt es nur anonyme Auslastungsstatistiken.</p><p>Frage 4</p><p>F\u00fcr viele Mitarbeitende war der abrupte Wechsel zu Homeoffice in einer ersten Phase herausforderungsreich. Zudem musste teilweise auch eine entsprechende B\u00fcro-Infrastruktur bereitgestellt werden. In den ersten Wochen gab es Kapazit\u00e4tsengp\u00e4sse bei den IKT-Infrastrukturen f\u00fcr Fernzugriffe und Online-Konferenzen; diese konnten aber innerhalb von drei bis vier Wochen behoben werden. Aus zahlreichen R\u00fcckmeldungen kann geschlossen werden, dass das Arbeiten im Homeoffice seit April f\u00fcr die Mitarbeitenden ohne wesentliche Probleme funktioniert und sich eingespielt hat.</p><p>Frage 5</p><p>Die bestehenden Rahmenbedingungen zu \"Mobilen Arbeitsformen\" werden \u00fcberpr\u00fcft und je nach Bedarf angepasst. Homeoffice wird weiterhin als eine von verschiedenen Arbeitsformen in der Bundesverwaltung zum Einsatz kommen. Auch im Rahmen der Umsetzungsmassnahmen der Personalstrategie 2020-2023 wird die Digitalisierung in der Bundesverwaltung vorangetrieben. Die IKT-Infrastruktur des Bundes wurde f\u00fcr den breiten Einsatz von Homeoffice ausgebaut. Die w\u00e4hrend der Corona-Krise gesammelten Erfahrungen werden sich auch auf die k\u00fcnftigen Unterbringungskonzepte auswirken.</p><p>Frage 6</p><p>Ein Investitionsbedarf besteht f\u00fcr die Schaffung neuer Standard-Arbeitspl\u00e4tze. Im Bereich der IKT wurden schon verschiedene Investitionen w\u00e4hrend der ausserordentlichen Lage get\u00e4tigt. Schliesslich wird auch in die Unternehmenskultur bzw. die Ausbildung der Mitarbeitenden und F\u00fchrungskr\u00e4fte investiert werden m\u00fcssen.</p><p>Frage 7</p><p>Das Homeoffice und die mobilen Arbeitsformen sind grunds\u00e4tzlich wichtige und attraktive Massnahmen, um Fachkr\u00e4fte f\u00fcr die Arbeit in der Bundesverwaltung zu gewinnen und langfristig an diese zu binden, unabh\u00e4ngig von deren Muttersprache. Falls aber diese Massnahmen die Vertretung der sprachlichen Minderheiten zu steigern vermag, ist dies nat\u00fcrlich ein willkommener Effekt.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1597795200000)\/","SubmittedBy":"Romano Marco","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1655424000000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|34|44|2831|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1716302967843)\/","SubmissionDate":"\/Date(1588636800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5103,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Medien und Kommunikation|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Kultur|Gesundheit"}}