{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203310,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203310,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3310","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Klimaschonende Schweizer Landwirtschaft","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt die klimaschonende Landwirtschaft weiter auszubauen, um die Ziele zur Treibhausgasreduktion zu erreichen. Erg\u00e4nzend zu den heutigen klimarelevanten F\u00f6rderinstrumenten soll Betrieben die n\u00f6tige Unterst\u00fctzung angeboten werden, um auf freiwilliger Basis alle f\u00fcr sie m\u00f6glichen und denkbaren Klimaschutzmassnahmen umzusetzen.</p>","ReasonText":"<p>Die Landwirtschaft ist schweizweit f\u00fcr rund 13 Prozent der Treibhausgas (THG) -emissionen verantwortlich. Die Minderung der THG-Emissionen und die Anpassung an den Klimawandel geh\u00f6ren zu den wichtigsten Herausforderungen der n\u00e4chsten Jahre. Mit der Klimastrategie Landwirtschaft hat das BLW die Verantwortung des Sektors adressiert und Ziele f\u00fcr die Anpassung an den Klimawandel und die Reduktion der Emissionen formuliert. Die letzten Jahre haben bereits gezeigt, dass die Landwirtschaft stark durch den Klimawandel betroffen ist, auf der anderen Seite aber auch eine Chance birgt, denn die Landwirtschaft ist ein wichtiger Hebel, um den Klimawandel zu vermeiden. Die Landwirtschaft verf\u00fcgt \u00fcber ein bedeutendes Potenzial zur Reduktion ihrer THG-Emissionen sowie zur Bindung von Kohlenstoff in den B\u00f6den. </p><p>Im Kontext dieser Entwicklungen und Potenziale braucht es verst\u00e4rkte Anstrengungen. Die Schweiz kann und soll Pionierarbeit in der klimaschonenden Landwirtschaft leisten und diese massgeblich f\u00f6rdern und mitgestalten. Im Vordergrund dieser freiwilligen Massnahmen steht die Umsetzung von m\u00f6glichen und denkbaren einzel- und \u00fcberbetrieblichen Massnahmen f\u00fcr mehr Ressourceneffizienz, einen geringeren Ausstoss und die Kompensation von THG, Senken der Betriebskosten und die Verbesserung der Wertsch\u00f6pfung. Dies soll unabh\u00e4ngig von den Produktionsmethoden und -systemen und nach den jeweiligen betrieblichen M\u00f6glichkeiten erfolgen. Heutige Pilotprojekte zeigen, dass mit freiwilligen Massnahmen ein Minus von mehr als 30 Prozent CO2-Emissionen bis 2030 gegen\u00fcber dem Stand von heute erreicht werden kann. </p><p>Um klimaschonend zu produzieren, m\u00fcssen die Betriebe sensibilisiert, \u00fcber dessen Potenziale informiert und m\u00f6gliche Massnahmen aufgezeigt werden. Zu diesem Zweck wird der Bundesrat damit beauftragt sicherzustellen, dass die Landwirtinnen und Landwirte die M\u00f6glichkeit haben ihre Betriebe bez\u00fcglich ihrer Emissionen gesamthaft zu bilanzieren und Beratungsleistungen f\u00fcr Massnahmen und Umsetzungskonzept zu erhalten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Schweizer Landwirtschaft soll klimaschonender werden. Gem\u00e4ss der Botschaft zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik ab 2022 (AP22+) sollen dazu gezielte finanzielle Anreize ausgebaut und Anforderungen erh\u00f6ht werden. Mit Produktionssystembeitr\u00e4gen sollen auf die Treibhausgasemissionen wirksame Massnahmen wie die Begrenzung der Rohproteinzufuhr in der Nutztierhaltung, eine l\u00e4ngere Nutzungsdauer der Milch- und Mutterk\u00fche, die Etablierung von Agroforstsystemen oder der Ersatz fossiler Energie im Ackerbau und bei Spezialkulturen gef\u00f6rdert werden. Wirkung entfalten sollen zudem die vorgeschlagenen Anpassungen bei den Anforderungen bez\u00fcglich N\u00e4hrstoffen im \u00d6kologischen Leistungsnachweis (\u00d6LN) sowie des Gew\u00e4sserschutzgesetzes.</p><p>Mit der AP22+ sollen die Treibhausgasemissionen der Landwirtschaft bis 2025 gegen\u00fcber 2015 um 10 Prozent sinken. Bis 2050 gilt es, die Emissionen soweit als m\u00f6glich weiter zu reduzieren, damit die Schweiz das vom Bundesrat beschlossene Ziel von netto Null Treibhausgasemissionen bis 2050 erreichen kann. Derzeit wird dazu eine Langfriststrategie erarbeitet. Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung sind dabei als Sektoren einbezogen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1597190400000)\/","SubmittedBy":"Baumann Kilian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1652227200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690508059897)\/","SubmissionDate":"\/Date(1588636800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5103,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}