{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203329,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203329,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3329","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Gesundheitlichen Auswirkungen der Klimaerw\u00e4rmung vorbeugen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament so rasch wie m\u00f6glich einen Bericht und Analysen zu seinen Klimazielen im Gesundheitsbereich vorzulegen und Minderungs- und Anpassungsmassnahmen vorzuschlagen.</p><p>Er muss dabei insbesondere:</p><p>1. die Risiken der Klimaerw\u00e4rmung f\u00fcr die Gesundheit identifizieren und darlegen;</p><p>2. aufzeigen, welche Ziele er bei der Begrenzung des Klimawandels in Bezug auf die Gesundheit erreichen will und mit welchen Massnahmen er diese Ziele zu erreichen gedenkt; </p><p>3. einen ambitionierten Plan f\u00fcr die Anpassung an die Folgen von Klimakatastrophen vorlegen, insbesondere, was die H\u00e4ufung von Hitzewellen angeht.</p>","ReasonText":"<p>Eine Anpassung an die Folgen der Klimaerw\u00e4rmung braucht es auch und in ganz besonderem Masse im Gesundheitsbereich. F\u00fcr die Gesundheit stellt die Klimaerw\u00e4rmung - man denke an die extremen Hitzewellen, die Zunahme von Allergien in der Bev\u00f6lkerung, das Aufkommen oder die Verbreitung von neuen Krankheits\u00fcbertr\u00e4gern (Zecken, Tigerm\u00fccken usw.) - eine Gefahr dar. Klimatologinnen und Klimatologen warnen seit Jahren vor den Risiken, ebenso wie Epidemiologinnen und Epidemiologen vor der Erh\u00f6hung des Risikos von Pandemien und neuen Krankheiten als Folge der Zerst\u00f6rung von nat\u00fcrlichen Lebensr\u00e4umen, der Verst\u00e4dterung und der Globalisierung warnen.</p><p>Die Coronakrise, von der wir hoffen, dass sie vorbeigehen wird, ist ein Warnsignal. Wenn wir unseren Lebensraum weiter zerst\u00f6ren, erwarten uns d\u00fcstere Zeiten, insbesondere, was unsere Gesundheit angeht! So zeigt beispielsweise der Bericht des Kantons Waadt \u00fcber die Anpassung an die Folgen der Klimaerw\u00e4rmung auf, dass der Bereich der menschlichen Gesundheit f\u00fcr die Risiken, die der Klimawandel mit sich bringt, besonders schlecht vorbereitet ist. Einerseits handelt es sich bei der Gesundheit um ein \u00e4usserst wichtiges Gut, andererseits wird der Bedarf in diesem Bereich angesichts der Auswirkungen der Klimaerw\u00e4rmung in Zukunft besonders gross sein. Gleichzeitig ist es auch einer jener Bereiche, in dem der wirtschaftliche Druck zur Kostensenkung seit vielen Jahren am h\u00f6chsten ist.</p><p>Damit unser Land den Folgen, die die Umweltzerst\u00f6rung auf die Gesundheit hat, k\u00fcnftig nicht mehr wehrlos gegen\u00fcbersteht, wird der Bundesrat beauftragt, einen Bericht mit Minderungs- und Anpassungsmassnahmen vorzulegen, mit denen er den Folgen der Klimaerw\u00e4rmung im Gesundheitsbereich zu begegnen gedenkt.  </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mit seiner Strategie zur Anpassung an den Klimawandel hat der Bundesrat am 2. M\u00e4rz 2012 den Rahmen f\u00fcr ein koordiniertes Vorgehen geschaffen. Sie beschreibt unter anderem die gr\u00f6ssten Herausforderungen sowie die Handlungsfelder beim Umgang mit den Auswirkungen des Klimawandels. Sie zielt darauf ab, die Anpassung an den Klimawandel in die einzelnen Politiken und eigenen Strategien der meistbetroffenen Sektoren zu integrieren. Beispielsweise sollen Anpassungsmassnahmen im Gesundheitsbereich als Bestandteil der Gesundheitspolitik geplant und ergriffen werden.</p><p>F\u00fcr die Umsetzung der Strategie hat der Bundesrat am 9. April 2014 einen ersten Aktionsplan f\u00fcr die Jahre 2014-2019 gutgeheissen. Ein zweiter Aktionsplan f\u00fcr die Jahre 2020-2025 wird voraussichtlich noch im Sommer 2020 folgen. Er basiert auf neuen regionalen Klimaszenarien CH2018 und auf einer umfassenden Risikoanalyse, welche auch die zunehmende Hitzebelastung und die Ausbreitung von vektor\u00fcbertragenen Infektionskrankheiten beinhaltet.</p><p>Zum Schutz vor Hitzewellen sind in den letzten Jahren bereits zahlreiche Grundlagen erarbeitet worden. Um die Auswirkungen der Hitzewellen zu minimieren und die vorbeugenden Massnahmen einzuleiten, verbreitet das Bundesamt f\u00fcr Meteorologie und Klimatologie (Meteo Schweiz) Hitzewarnungen auf verschiedenen Kan\u00e4len. Derzeit wird das Hitzewarnkonzept \u00fcberarbeitet, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu ber\u00fccksichtigen und den Bed\u00fcrfnissen der Gesundheit und dem Umstand des Klimawandels besser Rechnung zu tragen.</p><p>F\u00fcr den Schutz der Bev\u00f6lkerung vor der zunehmenden Hitzebelastung sind die Kantone zust\u00e4ndig. Die meisten Westschweizer Kantone und der Kanton Tessin haben Hitzemassnahmenpl\u00e4ne entwickelt und sie in den Jahren 2015 und 2018 aktiviert. Zur Unterst\u00fctzung der Kantone hat das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) die Webseite www.hitzewelle.ch eingerichtet. Zudem hat das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (SwissTHP) im Auftrag des BAG eine Toolbox f\u00fcr Beh\u00f6rden entwickelt, die wirksame Massnahmen aufzeigt, wie hitzebedingte Gesundheitsrisiken reduziert werden k\u00f6nnen.</p><p>Zur Anpassung der Siedlungen und Geb\u00e4ude an die Hitzebelastung im Einklang mit den Energie- und Klimazielen des Bundes haben die Bundes\u00e4mter f\u00fcr Umwelt (BAFU) und f\u00fcr Raumentwicklung (ARE) die Arbeitshilfe \"Hitze in St\u00e4dten\" entwickelt.</p><p>Die Anliegen des Postulats sind erkannt und bereits in viele Grundlagen f\u00fcr die national koordinierte Anpassung an den Klimawandel eingeflossen. Ein zus\u00e4tzlicher Bericht bringt daher keinen substanziellen Mehrwert.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1599004800000)\/","SubmittedBy":"Porchet L\u00e9onore","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1600992000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690507643690)\/","SubmissionDate":"\/Date(1588636800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5103,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Gesundheit"}}