{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203380,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203380,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3380","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"F\u00fcr eine Pr\u00e4vention gegen Gesundheitskrisen, die von unserer Lebensweise beeinflusst werden","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament umgehend einen Bericht vorzulegen, in dem der Einfluss menschlicher Aktivit\u00e4ten auf die Verbreitung des Coronavirus und auf das Ausmass der Pandemie analysiert wird. Im Hinblick auf das Auftreten neuer Arten von \u00fcbertragbaren Krankheiten soll er Massnahmen vorschlagen, um diesen Einfluss zu verringern bzw. bessere Voraussetzungen zu schaffen. </p><p>Der Bericht soll namentlich folgende Elemente enthalten: </p><p>1. eine Erfassung und Darlegung der auf den Menschen zur\u00fcckzuf\u00fchrenden indirekten Ursachen f\u00fcr die Verbreitung von Covid-19 auf Grundlage von Studien und Arbeiten unabh\u00e4ngiger Fachleute aus den Bereichen der Umwelt-, der Lebens- und der medizinischen Wissenschaften sowie sonstiger relevanter Expertinnen und Experten;</p><p>2. eine Bewertung der Auswirkungen der staatlichen Politik auf gesundheitliche Aspekte, die Risikofaktoren f\u00fcr Komplikationen bei einer Erkrankung an Covid-19 verst\u00e4rken;</p><p>3. eine Bewertung der Auswirkungen des R\u00fcckgangs der Biodiversit\u00e4t auf das Risiko der Verbreitung von Krankheiten, insbesondere von Zoonosen, sowie Vorschl\u00e4ge f\u00fcr kurz-, mittel- und langfristige Massnahmen, um diesem Risiko entgegenzuwirken;</p><p>4. eine Bewertung der Auswirkungen der Klimaerw\u00e4rmung auf das Risiko der Verbreitung von Krankheiten sowie Vorschl\u00e4ge f\u00fcr kurz-, mittel- und langfristige Massnahmen, um diesem Risiko entgegenzuwirken;</p><p>5. eine umfassende Liste gesundheitlicher Risiken aufgrund der Klimaerw\u00e4rmung und des Biodiversit\u00e4tsverlusts. </p>","ReasonText":"<p>Aufgrund der Belastung der Naturr\u00e4ume durch menschliche Aktivit\u00e4ten (Entwaldung, Lebensraumzerst\u00f6rung, Urbanisierung, Handel mit gesch\u00fctzten Tierarten, Antibiotikaresistenz, Intensivlandwirtschaft, Klimawandel) steigt das Risiko des Auftretens von Zoonosen wie der jetzigen, denn die immer gr\u00f6ssere N\u00e4he zwischen Mensch und Tier vereinfacht das \u00dcberwinden von Artenbarrieren. Die Massentierhaltung stellt aufgrund der N\u00e4he verschiedener Tierarten zueinander, der grossen Zahl an Tieren in den Betrieben und der enormen Menge an Ausscheidungen dieser Tiere ebenfalls einen erheblichen Risikofaktor da. </p><p>Wir k\u00f6nnen jedoch Massnahmen treffen, um sch\u00e4dliche Folgen abzuschw\u00e4chen, indem wir die Biodiversit\u00e4t besser sch\u00fctzen und \u00f6kologische Prinzipien zur Erhaltung der Gesundheit von Mensch und Tier anwenden. </p><p>Um dies zu erreichen, wird der Bundesrat beauftragt, einen Bericht und eine Liste an Massnahmen vorzulegen, durch die eine solche Minderung der Risiken erreicht werden kann. </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich des engen Zusammenhangs zwischen dem Zustand der \u00d6kosysteme und der Gesundheit bewusst. Der 2019 von den Bundes\u00e4mtern f\u00fcr Umwelt (BAFU) und Gesundheit (BAG) gemeinsam herausgegebene Bericht \"Umwelt und Gesundheit in der Schweiz\" zeigt auf, wie der Schutz der Umwelt unserer Gesundheit n\u00fctzt. Allein die Biodiversit\u00e4t erbringt - sofern ihr Zustand ausreichend gut ist - eine Vielzahl von Leistungen, die der Gesundheit zugutekommen.</p><p>Mit der Verabschiedung der Strategie Biodiversit\u00e4t Schweiz im Jahr 2012 hat der Bundesrat die Stossrichtungen f\u00fcr die Bem\u00fchungen zur langfristigen Erhaltung einer reichhaltigen und gegen\u00fcber Ver\u00e4nderungen reaktionsf\u00e4higen Biodiversit\u00e4t festgelegt. Die Massnahmen, die seit 2017 im Rahmen des Aktionsplans zur Strategie Biodiversit\u00e4t Schweiz (AP SBS) umgesetzt werden, konkretisieren dieses Ziel.</p><p>Im 2017 genehmigten AP SBS hat der Bundesrat festgehalten, dass s\u00e4mtliche Massnahmen und Pilotprojekte der Umsetzungsphase I des Aktionsplans im Hinblick auf ihre Wirkung evaluiert werden m\u00fcssen. Ende 2022 ist dem Bundesrat ein entsprechender Bericht vorzulegen. Auf der Grundlage dieser Berichterstattung und der \u00fcbrigen Ergebnisse, die auf nationaler und internationaler Ebene erzielt wurden, wird der Bundesrat 2023 \u00fcber die Weiterf\u00fchrung des AP SBS entscheiden.</p><p>Der Bundesrat ist bereit, die im Postulat ge\u00e4usserten Anliegen in seinen \u00dcberlegungen und Entscheidungen \u00fcber die Weiterf\u00fchrung des AP SBS zu ber\u00fccksichtigen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1597795200000)\/","SubmittedBy":"Gr\u00fcne Fraktion","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1600992000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36|52|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690507955187)\/","SubmissionDate":"\/Date(1588723200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5103,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung|Umwelt|Gesundheit"}}