{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203479,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203479,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3479","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Errichtung eines Fonds zur Besch\u00e4ftigung von Lehrabg\u00e4ngerinnen und Lehrabg\u00e4ngern und zur Ausbildung von Lernenden im Rahmen der Bew\u00e4ltigung der Corona-Krise","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Fonds zu schaffen und mit einer einmaligen Einlage zu versehen, welcher die Einstellung von Lehrabg\u00e4ngerinnen und Lehrabg\u00e4ngern und die Ausbildung von Lernenden f\u00f6rdert, indem er diesbez\u00fcglich finanzielle Anreize f\u00fcr von der Corona-Krise betroffenen Unternehmen schafft.</p>","ReasonText":"<p>Es ist zu festzustellen, dass die Corona-Krise massive Auswirkungen auf die Berufsaussichten von Lehrstellensuchenden sowie Lehrabg\u00e4ngerinnen und Lehrabg\u00e4ngern hat. So zeigen verschiedene Studien, dass die ausgeschriebenen Stellen um rund 50 Prozent zur\u00fcckgegangen sind, dass bis zu einem Viertel der diesj\u00e4hrigen Lehrabg\u00e4ngerinnen und Lehrabg\u00e4nger m\u00f6glicherweise nicht weiterbesch\u00e4ftigt werden kann und dass 8,3 Prozent der Lehrstellen f\u00fcr 2020 gef\u00e4hrdet sind. Wirtschaftliche Krisenzeiten treffen junge Berufsleute erfahrungsgem\u00e4ss besonders hart und wirken sich oft l\u00e4ngerfristig auf ihre Berufsbiografien aus. </p><p>Mit einem Fonds kann sichergestellt werden, dass weniger Ausbildungspl\u00e4tze aufgrund der Krise verloren gehen und den Lehrabg\u00e4ngerinnen und Lehrabg\u00e4ngern der Berufseinstieg erm\u00f6glicht wird. Auf diese Weise sollen Unternehmen unterst\u00fctzt werden, die von der Krise betroffen sind und aufgrund dessen auf die Besch\u00e4ftigung von Lehrabg\u00e4ngerinnen und Lehrabg\u00e4nger oder auf die Einstellung von Lernenden verzichten m\u00fcssten. Das ist nicht zuletzt deshalb wichtig, weil die Absolventinnen und Absolventen von heute die Fachkr\u00e4fte von morgen sind. </p><p>In der Ausgestaltung des Fonds muss ein besonderes Augenmerk auf die Ausbildungsqualit\u00e4t und die Berechtigungskriterien f\u00fcr den Bezug der finanziellen Unterst\u00fctzung gelegt werden, denn Jugendliche und junge Erwachsene d\u00fcrfen keinesfalls als billige Arbeitskr\u00e4fte missbraucht werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Damit sich das neue Coronavirus m\u00f6glichst wenig negativ auf die Berufsbildung auswirkt, setzt der Bundesrat auf die verbundpartnerschaftlich konsolidierten Massnahmen der Task Force \"Perspektive Berufslehre 2020\". Diese hat im Wesentlichen die Aufgabe, die sich ver\u00e4ndernde Situation auf dem Lehrstellenmarkt zu beobachten, zu analysieren und im Falle eines Ungleichgewichtes f\u00fcr geeignete Stabilisierungsmassnahmen zu sorgen.</p><p>Kantone und Organisationen der Arbeitswelt k\u00f6nnen dabei auf ein erprobtes Instrumentarium an Massnahmen zur\u00fcckgreifen und damit sowohl Betriebe als auch Jugendliche gezielt unterst\u00fctzen. Der Bund hat mit dem F\u00f6rderschwerpunkt \"Lehrstellen Covid-19\" die M\u00f6glichkeit, die Projekte der Verbundpartner zu unterst\u00fctzen. Die Unterst\u00fctzung basiert auf dem Berufsbildungsgesetz und erfolgt im Rahmen bestehender Kredite.</p><p>Im Fokus stehen Projekte in den Bereichen Coaching / Mentoring von Jugendlichen auf Lehrstellensuche, Erhalt und Schaffung von Lehrstellen, Lehrstellenbesetzung, Erarbeitung neuer Ausbildungsmodelle sowie Vermeidung von Lehrvertragsaufl\u00f6sungen. Der Bund \u00fcbernimmt bis zu 80 Prozent der Kosten, wenn die Vorhaben bis Ende 2020 eingegeben werden und h\u00f6chstens bis Ende 2021 angelegt sind. Dauern die Vorhaben l\u00e4nger, werden ab 2022 bis zu 60 Prozent der Kosten \u00fcbernommen. Entsprechende Beitragsgesuche werden zudem priorit\u00e4r behandelt, damit die Vorhaben m\u00f6glichst schnell bewilligt und umgesetzt werden k\u00f6nnen.</p><p>Es ist jedoch nicht vorgesehen, auf nationaler Ebene finanzielle Unterst\u00fctzungszahlungen an Betriebe zu leisten, um damit die Zahl der angebotenen Lehrstellen m\u00f6glicherweise zu erh\u00f6hen. Dies hat mehrere Gr\u00fcnde. Einerseits werden in der Schweiz in Lehrbetrieben im Durchschnitt die Ausbildungskosten durch Ertr\u00e4ge aus der produktiven Arbeit der Lernenden vollst\u00e4ndig gedeckt. Andererseits zeigt eine aktuelle Expertise des Eidgen\u00f6ssischen Hochschulinstituts f\u00fcr Berufsbildung (EHB) folgendes: Sowohl wissenschaftliche Studien wie Erfahrungen aus anderen L\u00e4ndern weisen darauf hin, dass Subventionen an Lehrbetriebe eine bescheidene Wirkung auf die Zahl der Lehrstellen entfalten, jedoch verh\u00e4ltnism\u00e4ssig hohe Kosten verursachen, was zu einem ung\u00fcnstigen Kosten-Nutzen-Verh\u00e4ltnis f\u00fchrt. Es wird auch bef\u00fcrchtet, dass Betriebe, die sich neu zu einer Ausbildung bewegen lassen, Lernende als billige Arbeitskr\u00e4fte einsetzen k\u00f6nnten, so dass die Qualit\u00e4t der Ausbildung nicht gew\u00e4hrleistet w\u00e4re. Der Bund beobachtet die Entwicklung in einzelnen Kantonen, die eine finanzielle F\u00f6rderung von Lehrstellen auf Basis der kantonalen Gesetzgebung umsetzen wollen.</p><p>In diesem Jahr ist mit einem \u00fcberdurchschnittlichen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit zu rechnen. Diese war Ende Juni 2020 mit 3,3\u00a0Prozent um 1,4 Prozentpunkte h\u00f6her als Ende Juni 2019 (1,9%). Erfahrungen aus vergangenen Krisen zeigen aber, dass Jugendliche \u00fcberdurchschnittlich stark von konjunkturellen Aufschw\u00fcngen profitieren. Es ist daher zu erwarten, dass sich die Jugendarbeitslosigkeit bei einer Erholung der Wirtschaft wieder zur\u00fcckbilden wird. Gem\u00e4ss Art. 2 der Verordnung des WBF \u00fcber die Verg\u00fctung von arbeitsmarktlichen Massnahmen (SR 837.022.531) stehen den kantonalen Vollzugsstellen der Arbeitslosenversicherung mehr finanzielle Mittel f\u00fcr die Beratung und aktivierende Unterst\u00fctzung der arbeitslosen Personen zur Verf\u00fcgung, wenn die Arbeitslosigkeit steigt. Die Kantone verf\u00fcgen \u00fcber ein breites Spektrum an Massnahmen, beispielsweise. bei der Unterst\u00fctzung der Stellensuche oder beim Erwerb zus\u00e4tzlicher Qualifikationen. Ausserdem k\u00f6nnen Berufsbildnerinnen und Berufsbildner, die einen Arbeitsausfall erleiden und weiterhin Lernende in ihrer Ausbildung unterst\u00fctzen, Kurzarbeitsentsch\u00e4digung erhalten.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1598400000000)\/","SubmittedBy":"Jositsch Daniel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1600905600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|24|32|44|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763103539363)\/","SubmissionDate":"\/Date(1591056000000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5104,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Finanzwesen|Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Gesundheit"}}