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Diese Mehrkosten sind nur rund zur H\u00e4lfte mit h\u00f6heren Erl\u00f6sen durch Direktzahlungen und Herdenschutzbeitr\u00e4gen gedeckt. Die verbleibende H\u00e4lfte tragen die Schafalpbewirtschafter selbst. Die Alps\u00f6mmerung tr\u00e4gt nachweislich zur Biodiversit\u00e4t bei. Auch die Qualit\u00e4t der Tierhaltung ist bei diesen Haltungsformen meist sehr gut. </p><p>Fragen:</p><p>1. Ist der Bundesrat auch der Meinung, dass die Schafs\u00f6mmerung grunds\u00e4tzlich f\u00fcr Landwirtschaft und Landschaft von Bedeutung ist und deshalb Massnahmen getroffen werden m\u00fcssen, damit diese Form der Viehhaltung mit erwiesenermassen wirksamen Schutzmassnahmen langfristig erhalten und wirtschaftlich kostendeckend betrieben werden kann?</p><p>2. Welche konkreten Massnahmen schl\u00e4gt der Bundesrat vor, um dieses Ziel zu erreichen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Zu 1)</p><p>Die Schafs\u00f6mmerung hat in der Schweiz eine lange Tradition. Der Bund f\u00f6rdert die Schafs\u00f6mmerung mit S\u00f6mmerungsbeitr\u00e4gen. Die h\u00f6heren S\u00f6mmerungsbeitr\u00e4ge f\u00fcr Schafe, die in st\u00e4ndiger Behirtung und in Umtriebsweide ges\u00f6mmert werden, schaffen die Voraussetzungen f\u00fcr einen effektiven Herdenschutz gem\u00e4ss Jagdgesetzgebung. Ob die Schafs\u00f6mmerung mit den spezifischen Beitr\u00e4gen f\u00fcr Herdenschutzmassnahmen in Folge der Pr\u00e4senz von Grossraubtieren und dem Ergreifen von entsprechenden Herdenschutzmassnahmen kostendeckend m\u00f6glich ist, h\u00e4ngt massgeblich vom gew\u00e4hlten Weidesystem, von der Herdengr\u00f6sse und von den Alpinfrastrukturen ab.</p><p>Zu 2)</p><p>Der Bundesrat wird im Rahmen des Berichts \"Strukturwandel als Folge der Wolfspr\u00e4senz\" in Erf\u00fcllung des Postulates 18.4095 der UREK-S die M\u00f6glichkeiten zum Schutz vor Grossraubtieren inklusive des Aufwand-Nutzen-Verh\u00e4ltnisses m\u00f6glicher Herdenschutzmassnahmen aufzeigen. Zudem wird er darlegen, wie sich diese \u00c4nderungen der Bewirtschaftung des Berggebietes auf die Landschaft, den Tourismus und die Biodiversit\u00e4t auswirken k\u00f6nnen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1599004800000)\/","SubmittedBy":"Aebi Andreas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1608249600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690508116470)\/","SubmissionDate":"\/Date(1591747200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5104,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}