{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203643,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203643,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3643","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"F\u00f6rderung von regionalem Coworking","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, marktwirtschaftliche L\u00f6sungen zur F\u00f6rderung von regionalem Coworking zu pr\u00fcfen. Ein Bericht soll Massnahmen aufzeigen, welche die Schaffung von mindestens 100 000 regionalen Gemeinschaftsarbeitspl\u00e4tzen bis 2030 erm\u00f6glichen, die einen wirtschaftlichen, \u00f6kologischen und gesellschaftlichen Nutzen stiften.</p>","ReasonText":"<p>Rund 50 Prozent der Arbeitnehmenden in der Schweiz k\u00f6nnten ortsunabh\u00e4ngig arbeiten (Deloitte 2016). Dass dies auch in der Praxis m\u00f6glich ist, hat die Corona-Krise bewiesen. Nur im Home-Office t\u00e4tig sein ist nicht f\u00fcr alle eine gute L\u00f6sung: Es fehlen oft der soziale Austausch, professionelle Infrastruktur und eine Trennung von Berufs- und Privatleben.</p><p>Eine m\u00f6gliche L\u00f6sung bietet regionales Coworking. Damit k\u00f6nnten mindestens 2,5 Millionen. Arbeitnehmende in der N\u00e4he des Wohnortes arbeiten (50\u00a0Prozent von total 5 Mio., BFS 2018). Regionales Coworking f\u00f6rdert die lokale Wertsch\u00f6pfung, steigert die Lebensqualit\u00e4t und entlastet die Verkehrsinfrastruktur. Die Schweiz leistet damit einen Beitrag zur Erreichung der CO2-Ziele und der Ziele f\u00fcr Nachhaltige Entwicklung (SDG 3, 8, 9 und 11).</p><p>Um diese Ziele zu erreichen, braucht es ein fl\u00e4chendeckendes Angebot. Die Basis wurde durch private Initiativen gelegt. Der herausfordernde Aufbau in den Regionen ben\u00f6tigt Unterst\u00fctzung durch die \u00f6ffentliche Hand. Die so gef\u00f6rderten Coworking Spaces m\u00fcssen einem regionalen Bed\u00fcrfnis entsprechen und eine nachhaltige Wirkung entfalten: wirtschaftlich, \u00f6kologisch und gesellschaftlich.</p><p>Der Bundesrat hat in der Interpellation Thomas Egger 19.3628 zugesagt, flexible Arbeitsformen zu unterst\u00fctzen. Der Bericht soll insbesondere folgende Massnahmen er\u00f6rtern:</p><p>1. Unterst\u00fctzung beim Aufbau von regionalen Coworking Spaces.</p><p>2. Bundesverwaltung in einer Vorbildfunktion: Die Bundesverwaltung kann mit einer Flexibilisierung der Arbeitsorte 20-40 Prozent der bestehenden B\u00fcroarbeitspl\u00e4tze einsparen. Die freiwerdenden Fl\u00e4chen k\u00f6nnten im Rahmen einer Public Private Partnership als regionale Coworking Spaces betrieben werden.</p><p>3. Zielvorgaben an bundesnahe Betriebe: Die SBB wird mit einer Partnerschaft bis zum Jahr 2025 in 60-80 Regionalbahnh\u00f6fen ein Coworking-Format umsetzen. Solche Partnerschaften k\u00f6nnen auch bei den anderen bundesnahen Betrieben angestrebt werden, z.B. im Rahmen der neuen Post-Strategie in den geplanten Dienstleistungszentren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die nachfolgende Stellungnahme entspricht der Stellungnahme des Bundesrates zum gleichlautenden Postulat 20.3622 Kamerzin (\"Promouvoir le coworking r\u00e9gional\").</p><p>Die Nutzung von Gemeinschaftsarbeitspl\u00e4tzen kann mit einem wirtschaftlichen, \u00f6kologischen und gesellschaftlichen Nutzen verbunden sein. Welche Vorteile im Einzelfall wie stark zum Tragen kommen, h\u00e4ngt vom jeweiligen Kontext ab. Deshalb setzt der Bundesrat, wie z.B. auch beim Home-Office, bewusst keine konkreten Anreize, diese Arbeitsform bevorzugt einzusetzen. Die Entscheidung hierzu soll grunds\u00e4tzlich den Arbeitgebern und Arbeitnehmern \u00fcberlassen bleiben.</p><p>Im Rahmen der Neuen Regionalpolitik des Bundes (NRP) ist es jedoch bereits heute m\u00f6glich, Coworking-Angebote in l\u00e4ndlichen R\u00e4umen, Berggebieten und Grenzregionen zu f\u00f6rdern (Beispiele: Mountain Hub Adelboden, Kreativfabrik Oberkirch, Mia Engiadina, LASPACE Coworking Langenthal, Plattform Haslital, Coworking im Seeland). Im Sinne der NRP l\u00e4sst sich damit in peripheren Regionen lokal die Standortattraktivit\u00e4t f\u00fcr Unternehmen und Arbeitskr\u00e4fte erh\u00f6hen.</p><p>Ausserdem werden die drei Bau- und Liegenschaftsorgane des Bundes (BBL, armasuisse Immobilien und ETH-Rat) dem Bundesrat bis Ende 2020 ein \"Konzept f\u00fcr die Einf\u00fchrung kollektiver Arbeitspl\u00e4tze (Desksharing) f\u00fcr die Bundesverwaltung\" unterbreiten. Auf dieser Grundlage wird der Bundesrat das Thema beraten. Ziel ist die Konzentration der Unterbringung von Organisationseinheiten der Bundesverwaltung in polyvalenten Objekten angemessener Gr\u00f6sse, die, soweit dies wirtschaftlich ist, im Eigentum des Bundes stehen. Die Konzentrationen werden so umgesetzt, dass bei Reduktion der B\u00fcroarbeitspl\u00e4tze in erster Linie unwirtschaftliche Zumietobjekte abgebaut werden. Auf die Nachnutzung dieser Liegenschaften hat der Bund keinen direkten Einfluss.</p><p>Staatsnahe Unternehmen schliesslich werden vom Bundesrat mit der Vorgabe von strategischen Zielen gef\u00fchrt. Auf das operative Gesch\u00e4ft nimmt er grunds\u00e4tzlich keinen Einfluss; er respektiert ihre unternehmerische Autonomie. Die strategischen Ziele des Bundesrates f\u00fcr die bundesnahen Betriebe geben bereits Ausdruck, dass sie ihre Verantwortung auch in gesellschaftlicher sowie \u00f6kologischer Hinsicht wahrnehmen m\u00fcssen. Der Bundesrat ist aber nicht der Meinung, dass die bundesnahen Betriebe \u00fcber die Eignerstrategie zu einer Partnerschaft f\u00fcr Coworking verpflichtet werden sollen.</p><p>Die bundesnahen Unternehmen sind sich ihrer Verantwortung bewusst. So hat die SBB k\u00fcrzlich mit VillageOffice Genossenschaft eine strategische Partnerschaft abgeschlossen, welche den Aufbau eines Coworking-Netzwerkes zum Ziel hat. In den n\u00e4chsten Jahren sollen in 60 bis 80 kleinen und mittelgrossen Regionalbahnh\u00f6fen Coworking Spaces entstehen. Die neuen R\u00e4ume f\u00fcr lose Zusammenarbeit bringen die Arbeit wieder in die Wohnorte, verhindern weite Wege, entlasten den Verkehr in den Stosszeiten und beleben Bahnhofsgeb\u00e4ude, die nicht mehr f\u00fcr den Bahnbetrieb ben\u00f6tigt werden.</p><p>Den Aufbau einer bestimmten Anzahl von Gemeinschaftsarbeitspl\u00e4tzen anzustreben, erachtet der Bundesrat als nicht sinnvoll. Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass sich die zunehmende Nachfrage auch in einem steigenden Angebot niederschl\u00e4gt.</p><p>Der Aufbau von 100'000 regionalen Gemeinschaftsarbeitspl\u00e4tzen bis 2030 w\u00e4re mit dem Risiko von Fehlallokationen verbunden. Deshalb und aufgrund der auf Bundesebene bereits laufenden Arbeiten erachtet der Bundesrat die Erstellung des beantragten Berichtes als nicht zielf\u00fchrend.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1598400000000)\/","SubmittedBy":"Gredig Corina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1655424000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|15|34|44|48|52|2841|2846","Category":null,"Modified":"\/Date(1690507816700)\/","SubmissionDate":"\/Date(1592265600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5104,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Wirtschaft|Medien und Kommunikation|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Verkehr|Umwelt|Gesundheit|Raumplanung und Wohnungswesen"}}