{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203646,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203646,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3646","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Gesundheitliche Folgen der Telearbeit ber\u00fccksichtigen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, \u00fcber die gesundheitlichen Auswirkungen von Telearbeit Bericht zu erstatten und in seinen Schlussfolgerungen allf\u00e4llige zu ergreifende Massnahmen zu nennen, die geeignet sind, einerseits umfassend aufzukl\u00e4ren, andererseits drohende Belastungen abzuwenden. </p><p>Gesundheit soll dabei in ihren sozialen, psychischen und k\u00f6rperlichen Dimensionen verstanden werden. Innerhalb von Telearbeit soll, soweit sinnvoll, zus\u00e4tzlich unterschieden werden zwischen der Arbeit von zuhause aus (\"Homeoffice\") einerseits, Telearbeit in wohnnahen \"third places\" (Coworking-Spaces, Village Offices, ...) andererseits.</p>","ReasonText":"<p>Flexible Arbeitsformen von Zuhause aus oder in betriebsfernen, wohnnahen Coworking Spaces gelten aus wirtschaftlichen, \u00f6kologischen und sozialpolitischen Gr\u00fcnden als erstrebenswert und zukunftsweisend. Namentlich in Dienstleistungsberufen steht eine flexible und ortsunabh\u00e4ngige Aus\u00fcbung der Arbeit dank digitalen Techniken und Vernetzung hoch im Kurs. Wie der Bundesrat in der Beantwortung auf die Interpellation 19.3628 Egger Thomas, \"Work Smart und Village Office\" erl\u00e4utert hat, sind die Vorteile zahlreich: Pendlerstr\u00f6me mit \u00f6ffentlichen und privaten Verkehrsmitteln w\u00fcrden reduziert, was die Umwelt schont und den Arbeitnehmenden zeitliche Gestaltungsfreiheit erm\u00f6glicht. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familienleben k\u00f6nne gef\u00f6rdert werden. Menschen, die in peripheren Regionen wohnen, seien weniger zum Abwandern gezwungen. Der Druck auf Gesch\u00e4ftsimmobilien an zentralen Lagen w\u00fcrde sinken. Auch f\u00fcr Arbeitgebende sei Telearbeit oft mit positiven Aspekten verbunden. </p><p>Bisher werden die gesundheitlichen Auswirkungen - sozial, psychisch, k\u00f6rperlich - noch kaum diskutiert. Und es deutet vieles daraufhin, dass diese Auswirkungen nicht nur positiv sind. </p><p>Im Bericht sollen nach M\u00f6glichkeit die folgenden Themen beleuchtet werden: soziale Einbindung vs. Isolation; Geschlechtergleichstellung; Selbst- und Fremderwartung bez\u00fcglich (stetiger) Verf\u00fcgbarkeit; gelingende oder erschwerte Grenzziehung zwischen Arbeitszeit und Nicht-Arbeitszeit; Konfliktpotenziale im Haushalt; Einfl\u00fcsse auf die Schlafdauer und -qualit\u00e4t; Verhalten bei Erkrankung; ergonomische Ausstattung der Arbeitsorte; Bewegungsverhalten/Bewegungsarmut; Sinnerf\u00fcllung; Anerkennung und Wertsch\u00e4tzung (Feedback-Kultur); weitere gesundheitsrelevante Aspekte. </p><p>Eine erste Stufe des Bundesengagements k\u00f6nnte darin bestehen, \u00fcber diese gesundheitsrelevanten Folgen umfassend zu informieren: adressiert an die werkt\u00e4tige Bev\u00f6lkerung, aber auch an Arbeitgebende und Vorgesetzte. Wenn die wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse noch unbefriedigend sind, k\u00f6nnte ein Forschungsprogramm lanciert werden. Weiter ist zu pr\u00fcfen, ob der arbeitsrechtliche Gesundheitsschutz L\u00fccken aufweist, die geschlossen werden m\u00fcssten. Es sei daran erinnert, dass die pa.\u00a0iv. 11.433 Lumengo, \"Regelung der Telearbeit in der Schweiz\", im Dezember 2011 ohne Umsetzung abgeschrieben wurde.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat verfolgt die Entwicklung neuer Arbeitsformen, darunter auch der Telearbeit, und die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt ganz allgemein aufmerksam mit. Aufgrund der Zunahme der Telearbeit haben sich bereits in den letzten Jahren rechtliche Fragen zur Flexibilisierung des Arbeitsortes gestellt. Am 16. November 2016 hat der Bundesrat den Bericht \"Rechtliche Folgen der Telearbeit\" ver\u00f6ffentlicht, der zum Schluss kommt, dass die allgemeinen arbeitsrechtlichen Bestimmungen grunds\u00e4tzlich ausreichen, um die im Zusammenhang mit der Telearbeit aufgeworfenen Fragen zu beantworten. F\u00fcr die Telearbeit gilt genau wie f\u00fcr die Arbeit in den R\u00e4umlichkeiten des Arbeitgebers das Arbeitsgesetz. Hingegen wurde festgestellt, dass ein Informationsbedarf zu Aspekten des Gesundheitsschutzes, der Arbeitszeitregelung sowie der Bereitstellung von Material besteht. Vor diesem Hintergrund hat das Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (SECO) letztes Jahr eine Informationsbrosch\u00fcre zu den wichtigsten f\u00fcr Homeoffice geltenden Bestimmungen ver\u00f6ffentlicht (Arbeiten zu Hause - Homeoffice; <a href=\"http://www.seco.admin.ch\">www.seco.admin.ch</a> &gt; Publikationen). Diese Brosch\u00fcre zeigt auf, welche Faktoren zu ber\u00fccksichtigen sind, damit Homeoffice problemlos funktioniert. Insbesondere werden in der Brosch\u00fcre Themen wie Gesundheitsschutz, Arbeits- und Ruhezeiten sowie Arbeitsplatzgestaltung behandelt.</p><p>Internationale wissenschaftliche Publikationen zu den gesundheitlichen Folgen der Telearbeit lassen keine klaren Schl\u00fcsse darauf zu, ob sich Telearbeit auf die Betroffenen positiv oder gesundheitssch\u00e4digend auswirkt. Die unterschiedlichen Ergebnisse, zu denen die Studien gelangen, sind unter anderem auf die grosse Variabilit\u00e4t gewisser Faktoren wie H\u00e4ufigkeit und Dauer der Telearbeit, Art der Aufgaben und Rahmenbedingungen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Zurzeit laufen an verschiedenen Institutionen weitere Studien zu diesem Thema.</p><p>Die bereits verf\u00fcgbaren Monitoringinstrumente haben bisher keine gr\u00f6sseren und spezifischen Gesundheitsprobleme bei Telearbeitenden aufgezeigt. Bei diesen Instrumenten handelt es sich u.a. um die Schweizerische Gesundheitsbefragung (SGB), die Europ\u00e4ische Erhebung \u00fcber die Arbeitsbedingungen (European Working Conditions Survey, EWCS) und die Schweizerische Arbeitskr\u00e4fteerhebung (SAKE). Sie erlauben einen generellen \u00dcberblick \u00fcber die Anzahl der betroffenen Arbeitnehmenden und die Branchen, in denen diese Arbeitsformen am h\u00e4ufigsten vorkommen. Zudem lassen sich mit diesen Instrumenten auch Gesundheitsprobleme bei Gruppen von Arbeitnehmenden erkennen, die unter besonders sch\u00e4dlichen Arbeitsbedingungen t\u00e4tig sind.</p><p>Nach Ansicht des Bundesrates sind die bestehenden Schutzmassnahmen ausreichend, den wissenschaftlichen Entwicklungen \u00fcber Gesundheitsfragen im Zusammenhang mit der Telearbeit wird bereits gen\u00fcgend Gewicht beigemessen und es besteht gest\u00fctzt auf die g\u00e4ngigen Monitoringinstrumente kein unmittelbarer Bedarf f\u00fcr einen wissenschaftlichen Bericht zu dieser Frage.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1599004800000)\/","SubmittedBy":"Wettstein Felix","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1655424000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|34|44|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1776240130257)\/","SubmissionDate":"\/Date(1592265600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5104,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Medien und Kommunikation|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Gesundheit"}}