{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203714,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203714,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3714","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Ern\u00e4hrung und Gesundheitsf\u00f6rderung. Reduzierung des Fleischkonsums","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung der folgenden Fragen:</p><p>1. Im Rahmen seiner Ern\u00e4hrungsstrategie verfolgt der Bund Pr\u00e4ventionsmassnahmen beim Zucker-, Fett- und Salzkonsum. Angesichts des hohen Konsums von Fleisch und Fleischprodukten und den damit verbundenen gesundheitlichen Risiken sind auch in diesem Bereich Massnahmen angezeigt. Beabsichtigt der Bund, die Reduzierung des Fleischkonsums als weiteren Pr\u00e4ventionsschwerpunkt in die Ern\u00e4hrungsstrategie aufzunehmen und die Bev\u00f6lkerung mit einer Informations- und Sensibilisierungskampagne auf die gesundheitlichen Folgen eines \u00fcberm\u00e4ssigen Fleischkonsums aufmerksam zu machen?</p><p>2. In der Schweiz werden fast 40 Prozent der totalen Lebensmittelausgaben f\u00fcr den Ausserhauskonsum ausgegeben. Sieht der Bundesrat M\u00f6glichkeiten, die Gastronomie zu einer freiwilligen Reduzierung des Fleischangebots zu bewegen - etwa durch ein \u00dcbereinkommen mit den grossen Anbietern im Bereich der Gemeinschaftsgastronomie im Rahmen der Initiative actionsant\u00e9 oder durch eine entsprechende Erg\u00e4nzung der Schweizer Qualit\u00e4tsstandards f\u00fcr eine gesundheitsf\u00f6rdernde Gemeinschaftsgastronomie?</p>","ReasonText":"<p>Ein Viertel der Schweizer Bev\u00f6lkerung leidet an nicht \u00fcbertragbaren Krankheiten wie Krebs, Diabetes oder Herz-Kreislaufkrankheiten. Neben grossem pers\u00f6nlichen Leid verursachen nicht \u00fcbertragbare Krankheiten mit j\u00e4hrlichen Kosten von insgesamt 50 Milliarden Franken etwa 80 Prozent der Gesundheitskosten. Die Vermeidung solcher Krankheiten ist deshalb ein wichtiges Ziel der Gesundheitspolitik. Diese soll die Bev\u00f6lkerung zu einem gesunden Lebensstil motivieren, wobei der Ern\u00e4hrung eine zentrale Rolle zukommt. Der Bund f\u00f6rdert daher mit der NCD-Strategie und speziell mit der Ern\u00e4hrungsstrategie eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ern\u00e4hrung.</p><p>Gem\u00e4ss der nationalen Ern\u00e4hrungserhebung menuCH konsumiert die Schweizer Bev\u00f6lkerung nicht nur zu viel Zucker, Salz und tierische Fette, sondern auch dreimal mehr Fleisch und Fleischprodukte als auf der Grundlage der Ern\u00e4hrungspyramide von der EEK empfohlen werden. Der Zusammenhang zwischen einem \u00fcberm\u00e4ssigen Fleischkonsum und vielen nicht \u00fcbertragbaren Krankheiten ist evident. Eine deutliche Reduzierung des Konsums von Fleisch und Fleischprodukten ist deshalb ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsf\u00f6rderung und zur Senkung der Gesundheitskosten in der Schweiz.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mit der Umsetzung der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie verfolgt der Bundesrat das Ziel, die Bev\u00f6lkerung \u00fcber eine ausgewogene Ern\u00e4hrung zu informieren und ihr die Wahl einer gesunden und abwechslungsreichen Ern\u00e4hrung zu erleichtern. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Vorbeugung von nicht\u00fcbertragbaren Krankheiten im Sinne der Nationalen Strategie zur Pr\u00e4vention von nicht\u00fcbertragbaren Krankheiten (NCD-Strategie) geleistet.</p><p>Die Schweizer Ern\u00e4hrungsempfehlungen werden in der Lebensmittelpyramide des Bundesamtes f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV) und der Schweizerischen Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung SGE bildlich dargestellt. Die bisher einzige breit angelegte nationale Ern\u00e4hrungserhebung menuCH von 2014/2015 hat jedoch gezeigt, dass die Schweizer Bev\u00f6lkerung dreimal mehr Fleisch oder Fleischprodukte konsumiert, als die Lebensmittelpyramide empfiehlt.</p><p>1. Zur F\u00f6rderung einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung sind die Information und Sensibilisierung der Bev\u00f6lkerung zentral. In Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen hat das BLV in den letzten Jahren daher verschiedene gedruckte und elektronische Informationsmaterialien ver\u00f6ffentlicht, die sowohl auf die breite Bev\u00f6lkerung wie auch auf bestimmte Zielgruppen wie z.B. S\u00e4uglinge, Schwangere oder \u00e4ltere Personen ausgerichtet sind. Die im Jahre 2018 herausgegebene App \"MySwissFoodPyramid\" ist ein weiteres Instrument, welches der Bev\u00f6lkerung erm\u00f6glicht, das eigene Ern\u00e4hrungsverhalten mit den Empfehlungen - auch betreffend Fleischkonsum - zu vergleichen. Zudem finden die Nutzerinnen und Nutzer wertvolle Tipps, um die eigene Ern\u00e4hrung ausgewogener zu gestalten. Damit stehen bereits umfassende Grundlagen f\u00fcr den Entscheid \u00fcber die pers\u00f6nliche Ern\u00e4hrung zur Verf\u00fcgung. Eine spezifische Kampagne gegen den \u00fcberm\u00e4ssigen Konsum von Fleisch, als einem von mehreren Aspekten einer gesunden und ressourcenschonenden Ern\u00e4hrung, erachtet der Bundesrat zurzeit hingegen nicht als zielf\u00fchrend. Allerdings wird das BLV in Zusammenarbeit mit verschiedenen Nichtregierungsorganisationen die Empfehlungen der Schweizer Lebensmittelpyramide noch besser bekannt machen und die verschiedenen Altersgruppen gezielt mit entsprechenden Informationsmaterialien in elektronischer oder gedruckter Form ansprechen.</p><p>2. Das Ern\u00e4hrungsverhalten wird stark durch das Lebensmittel- und Mahlzeitenangebot beeinflusst. Aus diesem Grunde stellt das BLV f\u00fcr Personalrestaurants am Arbeitsplatz und Tagesstrukturen in den Schulen einen Leitfaden sowie Checklisten f\u00fcr nachhaltige und ausgewogene Mahlzeiten zur Verf\u00fcgung. Diese Hilfsmittel beruhen auf den \"Schweizer Qualit\u00e4tsstandards f\u00fcr eine gesundheitsf\u00f6rdernde Gemeinschaftsgastronomie\", in denen auch der Nachhaltigkeit Rechnung getragen wird und Empfehlungen f\u00fcr einen h\u00f6heren Anteil vegetarischer Mahlzeiten ber\u00fccksichtigt werden. Aktuell \u00fcberarbeitet das BLV die Qualit\u00e4tsstandards in Zusammenarbeit mit den Stakeholdern. Dabei sollen auch Nachhaltigkeitsaspekte noch st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt, die Kapitel \u00fcber Vegetarismus und Alternativen zu Fleisch aktualisiert und die Hilfsmittel f\u00fcr die Betriebe zur Umsetzung der Ern\u00e4hrungsempfehlungen verbessert werden. Die Umsetzung der Qualit\u00e4tsstandards erfolgt im Rahmen des Aktionsplans der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie auf freiwilliger Ebene (<a href=\"http://www.aktionsplanernaehrung.ch\">www.aktionsplanernaehrung.ch</a>). Allerdings pr\u00fcft der Bund, ob das Einhalten der \u00fcberarbeiteten Qualit\u00e4tsstandards zu einer verbindlichen Vertragsbedingung f\u00fcr die Betreiber der Kantinen der Bundesverwaltung erkl\u00e4rt werden kann.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1597795200000)\/","SubmittedBy":"Baumann Kilian","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1655424000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690507433000)\/","SubmissionDate":"\/Date(1592438400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5104,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt|Gesundheit"}}