{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203781,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203781,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3781","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Situation nach Covid-19 und gesunde Ern\u00e4hrung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>W\u00e4hrend der ersten Phase der Covid-19-Pandemie hat sich der Bund auf Sofortmassnahmen zur Eind\u00e4mmung der Neuinfektionen und die Sicherstellung von medizinischen Leistungen f\u00fcr kranke Personen konzentriert. Es ist aber klar, dass auch langfristig mit coronabedingten Krankheiten gerechnet werden muss.  Es sind unbedingt pr\u00e4ventive Massnahmen n\u00f6tig, insbesondere um schwere und somit kostspielige Krankheiten zu vermeiden.</p><p>Abgesehen von Personen \u00fcber 65 gelten auch Bev\u00f6lkerungsgruppen als besonders gef\u00e4hrdet, die an ern\u00e4hrungsbedingten Krankheiten wie Herzkreislauf-Krankheiten, Diabetes oder Fettleibigkeit leiden. Dazu z\u00e4hlen auch die Jungen: 7 Prozent der Jungen und 13 Prozent der Erwachsenen sind zurzeit \u00fcbergewichtig. Ein grosser Teil dieser Krankheiten kann durch eine gesunde Ern\u00e4hrung positiv beeinflusst oder sogar vermieden werden.</p><p>Der Aktionsplan der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie leistet einen wichtigen Beitrag zur Pr\u00e4vention von schwerwiegenden Covid-19-F\u00e4llen bei den Jungen wie auch bei \u00e4lteren Menschen. Die aktuelle Situation zeigt aber, dass die bisher getroffenen Massnahmen nicht ausreichen.</p><p>Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie gedenkt der Bundesrat vorzugehen, um die Kompetenz im Bereich der Ern\u00e4hrung zu st\u00e4rken, insbesondere bei gef\u00e4hrdeten Personengruppen und in Verbindung mit Covid-19?</p><p>2. Wie gedenkt der Bundesrat vorzugehen, damit Personen, die auf die Gemeinschaftsgastronomie angewiesen sind, von gesunden Angeboten profitieren k\u00f6nnen? Welche zus\u00e4tzlichen finanziellen Ressourcen stellt er daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung?</p><p>3. Was unternimmt der Bundesrat, damit das Lebensmittel-Kennzeichnungssystem \"Nutri-Score\" von den Produzentinnen und Produzenten sowie den Detailh\u00e4ndlerinnen und Detailh\u00e4ndlern rasch eingef\u00fchrt wird, sodass die Konsumentinnen und Konsumenten beim Einkauf von Lebensmitteln auf einfache Art eine gesunde Wahl treffen k\u00f6nnen?</p><p>4. Wie gedenkt der Bundesrat vorzugehen, um die Erforschung von Covid-19 betreffend Schutz- und Risikofaktoren im Zusammenhang mit der Ern\u00e4hrung zu optimieren?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Eine gesunde Ern\u00e4hrung unterst\u00fctzt generell die Vorbeugung von Krankheiten. In diesem Sinne setzt der Bund im Rahmen der Nationalen Strategie zur Pr\u00e4vention nicht\u00fcbertragbarer Krankheiten (zusammen mit den Kantonen und der Stiftung Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz) und der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie pr\u00e4ventive Massnahmen um. Der Bundesrat empfiehlt f\u00fcr eine ausgewogene und gesunde Ern\u00e4hrung die Einhaltung der Schweizer Lebensmittelpyramide. Die Massnahmen zur St\u00e4rkung der Ern\u00e4hrungskompetenzen der Bev\u00f6lkerung im Rahmen der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie fokussieren bereits auf die vulnerablen Gruppen. Dazu geh\u00f6ren auch \u00e4ltere Personen. Der Bev\u00f6lkerung stehen zudem auf unterschiedlichen Kan\u00e4len bereits vielseitige Informationen und Empfehlungen zur gesunden Ern\u00e4hrung zur Verf\u00fcgung (siehe z.B. Internetseite des Bundesamtes f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen [BLV] &gt; Lebensmittel und Ern\u00e4hrung &gt; Ern\u00e4hrung &gt; Empfehlungen und Informationen). Weitere Massnahmen sind daher nicht geplant.</p><p>2. Ein Ziel der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie ist es, die Wahl einer gesunden und abwechslungsreichen Ern\u00e4hrung zu erleichtern. Dabei steht u.a. die Gemeinschaftsgastronomie im Fokus, denn dort verpflegen sich t\u00e4glich fast eine Million Personen. Das BLV setzt sich f\u00fcr die Umsetzung der \"Schweizer Qualit\u00e4tsstandards f\u00fcr eine gesundheitsf\u00f6rdernde Gemeinschaftsgastronomie\" ein. Diese Standards wurden 2009 von der Berner Fachhochschule im Auftrag des Bundes entwickelt. Der daraus resultierende Kriterienkatalog dient seither als Basis f\u00fcr eine ausgewogene und nachhaltige Verpflegung in den Personalrestaurants und den betreuten Mittagstischen in Tagesstrukturen und Schulen. Damit steht den Verantwortlichen von Personalrestaurants, Tagesstrukturen und Schulen ein einfaches Hilfsmittel zur Verf\u00fcgung, um ihr Angebot so zu gestalten, dass die gesunde Wahl zur einfachen Wahl wird. Finanzielle Mittel zur F\u00f6rderung einer gesunden Ern\u00e4hrung in der Gemeinschaftsgastronomie sind f\u00fcr die n\u00e4chsten vier Jahre im ordentlichen Budget bereits eingestellt. Zus\u00e4tzliche Mittel sind keine geplant.</p><p>3. Die Verwendung von Nutri-Score beruht sowohl in der Schweiz als auch in Europa auf Freiwilligkeit. Zur F\u00f6rderung der Einf\u00fchrung von Nutri-Score steht das BLV im Gespr\u00e4ch mit der Lebensmittelindustrie und dem Detailhandel im Inland. Zwei grosse internationale Lebensmittelproduzenten sowie die beiden gr\u00f6ssten Detailh\u00e4ndler in der Schweiz haben sich entschieden, Nutri-Score f\u00fcr einige ihrer Marken einzuf\u00fchren. F\u00fcr die Konsumentinnen und Konsumenten stellt das BLV zudem Informationsmaterialien zur Funktionsweise von Nutri-Score bereit, die auch von den Nichtregierungsorganisationen, den Konsumentenorganisationen und der Industrie genutzt werden k\u00f6nnen.</p><p>4. Der Bundesrat hat im April ein nationales Sonderforschungsprogramm \"Covid-19\" lanciert, um das Virus besser zu verstehen. Damit sollen Empfehlungen und L\u00f6sungen zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Krise in der Schweiz erarbeitet werden. Das Thema Ern\u00e4hrung ist Teil dieser Forschungsarbeiten, steht dabei jedoch nicht im Fokus. Das Forschungsprogramm erstreckt sich \u00fcber einen Zeitraum von 24 Monaten und umfasst einen Finanzrahmen von insgesamt 20 Millionen Franken aus bestehenden Mitteln.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1597795200000)\/","SubmittedBy":"Fehlmann Rielle Laurence","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1600992000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|24|28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690508437317)\/","SubmissionDate":"\/Date(1592438400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5104,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Finanzwesen|Soziale Fragen|Gesundheit"}}