{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203810,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203810,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3810","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Einwanderungswelle wegen wirtschaftlichem Umfeld?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Szenarien zur Bev\u00f6lkerungsentwicklung der Schweiz 2020-2050 des Bundesamts f\u00fcr Statistik st\u00fctzen sich in erster Linie auf die wirtschaftliche Entwicklung in der EU und der Schweiz. Denn davon h\u00e4ngt der Wanderungssaldo ab, welcher aufgrund des mehrheitlich stabilen Geburten\u00fcberschusses den Haupttreiber der Bev\u00f6lkerungsentwicklung darstellt.</p><p>In diesem Zusammenhang wird der Bundesrat ersucht, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Im Sinne der Krisenresistenz in Zusammenhang mit COVID-19: Wie sch\u00e4tzt der Bundesrat die Verfassung der Schweizer Unternehmen und der hiesigen \u00f6ffentlichen Haushalte gegen\u00fcber dem europ\u00e4ischen Ausland ein? Wie wirkt sich dies auf die wirtschaftlichen Szenarien der Schweiz und der EU aus?</p><p>2. Wie werden sich die wirtschaftlichen Verwerfungen in der EU aufgrund der COVID-19-Epidemie auf den Schweizer Wanderungssaldo auswirken?</p><p>3. Entspr\u00e4che dies dem Szenario hoch des BFS oder sind die Szenarien gar obsolet geworden?</p><p>4. Bleibt die wirtschaftliche Entwicklung in der EU im Verh\u00e4ltnis zur Schweiz der Haupttreiber der Bev\u00f6lkerungsentwicklung angesichts der fehlenden Steuerungsmechanismen?</p><p>5. Wann ist angesichts der m\u00f6glichen Entwicklungen damit zu rechnen, dass die Schweiz die 10-Millionen-Marke knacken wird?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Ad 1) Die vorhandenen Daten deuten darauf hin, dass die Schweiz vergleichsweise gut durch die Krise kommt, \u00e4hnlich wie Deutschland und \u00d6sterreich. In anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, wie beispielsweise Italien und Spanien, d\u00fcrfte der Wirtschaftseinbruch deutlich st\u00e4rker ausfallen, sodass der Bundesrat f\u00fcr die Eurozone insgesamt eine st\u00e4rkere Rezession erwartet als f\u00fcr die Schweiz. Durch die starke internationale Ausrichtung der Schweizer Wirtschaft d\u00fcrfte dies auch die weitere Entwicklung der Schweizer Wirtschaft hemmen. Die Prognoserisiken im In- und Ausland sind jedoch ausserordentlich gross.</p><p>Ad 2) Der Ausbruch der Covid-19-Krise f\u00fchrte ab April zu einem deutlichen R\u00fcckgang der Zuwanderung in die Schweiz. Ausschlaggebend daf\u00fcr waren einerseits die getroffenen Einschr\u00e4nkungen im Migrationsbereich und andererseits der durch die Krise ausgel\u00f6ste Einbruch der Arbeitskr\u00e4ftenachfrage. Kumuliert \u00fcber die Monate M\u00e4rz bis Mai 2019 hatte der Wanderungssaldo plus 4066 betragen, 2020 fiel er in den entsprechenden Monaten mit minus 1911 negativ aus.</p><p>Die schrittweise Aufhebung der Einschr\u00e4nkungen d\u00fcrfte zu einer Normalisierung bei der Zuwanderung und Auswanderung f\u00fchren. F\u00fcr die Schwankungen des Wanderungssaldos der Schweiz sind verschiedene Faktoren verantwortlich, so etwa die konjunkturelle Lage und die Arbeitskr\u00e4ftenachfrage im In- und Ausland. Die Entwicklung der gesundheitlichen Situation in der Schweiz und im Ausland sowie die von den Regierungen ergriffenen Massnahmen sind als neue Faktoren hinzugekommen und wirken sich ebenfalls auf die Migrationsbewegungen aus. Im langj\u00e4hrigen Vergleich ist der Wanderungssaldo derzeit eher tief.</p><p>Ad 3) und 5) Die Covid-19-Krise bildet aus heutiger Sicht keinen Anlass, die langfristig orientierten Demografieszenarien f\u00fcr die Schweiz zu revidieren.</p><p>Ad 4) Die Zuwanderung aus dem EU/EFTA-Raum in die Schweiz und die Auswanderung aus der Schweiz in den EU/EFTA-Raum sind stark auf den Arbeitsmarkt ausgerichtet und h\u00e4ngen daher prim\u00e4r von der Arbeitskr\u00e4ftenachfrage der Unternehmen in der Schweiz und im Ausland ab. Unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungen innerhalb der EU haben einen Einfluss auf die Zusammensetzung der Wanderung nach Herkunftsregionen, bestimmen aber nicht das absolute Ausmass des Wanderungssaldos der Schweiz.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1599004800000)\/","SubmittedBy":"Reimann Lukas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1600992000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"10|2811|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690507959803)\/","SubmissionDate":"\/Date(1592438400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5104,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Europapolitik|Migration|Gesundheit"}}