{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203842,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203842,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3842","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Mit einer beruflichen Teilzeit-Zweitausbildung im Erwachsenenalter die Durchl\u00e4ssigkeit des Berufsbildungssystems erh\u00f6hen und damit Berufswechsel f\u00fcr Erwachsene erleichtern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat soll aufzeigen, wie eine berufliche Teilzeit-Zweitausbildung f\u00fcr Erwachsene ein fester Bestandteil unseres Berufsbildungssystems werden k\u00f6nnte. </p><p>Erwachsene, welche aufgrund ihrer Lebenssituation (beispielsweise aufgrund ihrer Erwerbst\u00e4tigkeit, der Betreuung von Angeh\u00f6rigen oder Kindern) keine Vollzeit-Ausbildung absolvieren k\u00f6nnen, soll es durch die Verl\u00e4ngerung der gesamten Ausbildungsdauer, einer Verk\u00fcrzung der t\u00e4glichen oder w\u00f6chentlichen Ausbildungszeit, dem modularen Aufbau von Bildungsg\u00e4ngen, der Einf\u00fchrung von Spezialklassen oder der besseren Anerkennung bestehender Ausbildungen und Kompetenzen vereinfacht werden, eine Zweitausbildung zu absolvieren.</p>","ReasonText":"<p>Die klassischen Bildungswege zu durchlaufen reicht heute oft nicht mehr aus, um auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen. In einigen Branchen herrscht zudem ein Fachkr\u00e4ftemangel, andere Branchen sind durch die Digitalisierung und Automatisierung in einem starken Wandel begriffen. Deshalb sollten organisatorische wie finanzielle Schranken f\u00fcr die Weiterqualifizierung m\u00f6glichst abgebaut werden.</p><p>Einen direkten Hebel gibt es bei der Berufsbildung. Erwachsene sind je nach Lebenssituation (Erwerbsarbeit, Betreuungsaufgaben, Pflege von Angeh\u00f6rigen) auf erh\u00f6hte Flexibilit\u00e4t angewiesen. Das betrifft das Zeitmanagement als auch den Aufbau der Bildungsg\u00e4nge. Spezialklassen f\u00fcr Erwachsene mit angepassten Unterrichtszeiten sind eine M\u00f6glichkeit, diesen Bed\u00fcrfnissen entgegenzukommen, ebenso die M\u00f6glichkeit, die Ausbildung in einem gr\u00f6sseren Zeitraum zu absolvieren. </p><p>Mit der M\u00f6glichkeit, eine berufliche Zweitausbildung in Teilzeit zu machen, wird daher den Bed\u00fcrfnissen von Wiedereinsteiger/-innen in das Erwerbsleben und Personen, welche das T\u00e4tigkeitsfeld wechseln m\u00f6chten oder m\u00fcssen besser Rechnung tragen. </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Nach- und H\u00f6herqualifizierung von Erwachsenen ist aus wirtschafts-, gesellschafts- und sozialpolitischer Sicht von grosser Bedeutung. Seit 2014 ist der Berufsabschluss f\u00fcr Erwachsene ein Handlungsschwerpunkt der Verbundpartner der Berufsbildung. Im Rahmen ihrer Verantwortlichkeiten verbessern Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt auf verschiedenen Ebenen die entsprechenden Rahmenbedingungen und beg\u00fcnstigen so Berufswechsel und berufliche Mobilit\u00e4t Erwachsener. Davon profitieren auch Personen, die eine berufliche Teilzeit-Zweitausbildung absolvieren.</p><p>Ausgangspunkt ist das Berufsbildungsgesetz (BBG; SR 412.10), das eine Trennung von Bildung und Qualifikationsverfahren vorsieht. Dies erm\u00f6glicht es Bildungsinstitutionen, gezielt auf die Bed\u00fcrfnisse von Lernenden zugeschnittene Bildungsangebote zu entwickeln, was insbesondere Erwachsenen zugutekommt. In der beruflichen Grundbildung (Sekundarstufe II) kann die Dauer der Bildung f\u00fcr besonders bef\u00e4higte oder vorgebildete Personen oder Personengruppen verk\u00fcrzt, f\u00fcr Personen mit besonderen Bed\u00fcrfnissen verl\u00e4ngert werden (Art. 18 Abs. 1 BBG). Verk\u00fcrzungen oder Verl\u00e4ngerungen k\u00f6nnen auch in Form eines Teilzeitpensums vereinbart werden, wenn der Lehrbetrieb bzw. die Bildungsinstitution und die lernende Person einverstanden sind. In der h\u00f6heren Berufsbildung (Terti\u00e4rstufe) sind berufsbegleitende Angebote, welche flexibel auf die individuellen Bed\u00fcrfnisse der meist berufst\u00e4tigen Bildungsteilnehmenden abgestimmt werden k\u00f6nnen, bereits Standard. F\u00fcr Erwachsene ist es zudem zentral, dass vorhandene Kompetenzen anerkannt und angerechnet werden. Die Anrechnung bereits erbrachter Bildungsleistungen ist im Berufsbildungsgesetz geregelt (Art. 9 Abs. 2 BBG). Die Regelung dient als Grundlage f\u00fcr Zulassungs-, Dispensations- und Verk\u00fcrzungsentscheide.</p><p>Erwachsene sind insbesondere zeitlich auf erh\u00f6hte Flexibilit\u00e4t angewiesen, um eine Ausbildung berufsbegleitend absolvieren und um sie mit allf\u00e4lligen famili\u00e4ren Betreuungsaufgaben vereinbaren zu k\u00f6nnen. Auch stellen sich Finanzierungsfragen. Im Rahmen der Initiative \"Berufsbildung 2030\" sind verschiedene Projekte im Gange, welche die Rahmenbedingungen f\u00fcr Erwachsene weiter verbessern. Die Verbundpartner gehen in diesen Projekten beispielsweise die Optimierung der Prozesse der Anrechnung von Bildungsleistungen an oder suchen nach Wegen, wie mehr erwachsenengerechte Angebote bereitgestellt werden k\u00f6nnen. In der beruflichen Grundbildung ist die Optimierung der Finanzierung der direkten und indirekten Bildungskosten ein wichtiges Projekt. Die Kantone pr\u00fcfen dabei ihre Stipendien- und Darlehenssysteme sowie weitere Finanzierungsm\u00f6glichkeiten wie kantonale Berufsbildungsfonds. In der h\u00f6heren Berufsbildung erhalten Absolvierende der Vorbereitungskurse f\u00fcr eidgen\u00f6ssische Pr\u00fcfungen bereits heute 50\u00a0Prozent der Kurskosten vom Bund verg\u00fctet und werden so finanziell entlastet.</p><p>Der Bundesrat begr\u00fcsst diese Massnahmen zur Verbesserung der beruflichen Qualifikation Erwachsener. Sie sind auch wichtig in Zusammenhang mit der F\u00f6rderung des inl\u00e4ndischen Arbeitskr\u00e4ftepotenzials. Das Anliegen der Postulantin erachtet er aufgrund der bestehenden Rechtsgrundlagen und der laufenden Arbeiten als erf\u00fcllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1599004800000)\/","SubmittedBy":"Gredig Corina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1655424000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690508354540)\/","SubmissionDate":"\/Date(1592524800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5104,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}