{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203859,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203859,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3859","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Neue Teststrategie im Kampf gegen Corona","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert im Kampf gegen Corona regelm\u00e4ssige und repr\u00e4sentative Corona- und Antik\u00f6rpertests einzuleiten, um ein fundiertes Lagebild als Entscheidungsgrundlage zu erhalten.</p>","ReasonText":"<p>Insbesondere im Hinblick auf eine zweite Welle sollte der Bundesrat eine neue Teststrategie einleiten. Regelm\u00e4ssige und systematische Corona- und Antik\u00f6rpertests sollen bereitgestellt und grossfl\u00e4chig eingesetzt werden k\u00f6nnen, sobald wieder eine Zunahme von Covid-19-Patienten zu beobachten ist. Dazu sollen repr\u00e4sentative Zufallsstichproben in der Bev\u00f6lkerung durchgef\u00fchrt werden. Nur mit diesem Vorgehen k\u00f6nnen wir die Situation in den unterschiedlich betroffenen Regionen der Schweiz richtig einsch\u00e4tzen und gezielte Massnahmen ergreifen. So k\u00e4men wir endlich an pr\u00e4zise Informationen und w\u00fcrden einen aussagekr\u00e4ftigen \u00dcberblick \u00fcber die Verbreitung der Epidemie in der Bev\u00f6lkerung erhalten. Dieses Lagebild fehlt bis heute und ist unerl\u00e4sslich f\u00fcr die politische Entscheidungsfindung. Da n\u00fctzen alle Expertenmeinungen, Prognosen und Einsch\u00e4tzungen nichts, wenn nicht mit Feldforschung die Lage korrekt abgebildet wird.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Aus Sicht des Bundesrats ist das systematische grossfl\u00e4chige Testen sowie das Testen von repr\u00e4sentativen Stichproben aus der haupts\u00e4chlich gesunden und symptomlosen Bev\u00f6lkerung kein geeignetes Mittel, um eine pr\u00e4zise Information zur epidemiologischen Situation zu erhalten. Ein Virusnachweis bei einer symptomfreien Person ist schwierig zu interpretieren, da es sich um ein \u00dcberbleibsel einer geheilten Infektion handeln k\u00f6nnte. Zudem ist bei einer Stichprobe, die fast nur aus gesunden Personen besteht, die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr falsche Testergebnisse sehr hoch. Bei der Entnahme der Probe handelt es sich ausserdem um einen invasiven Eingriff, der von staatlicher Seite nicht ohne Weiteres verordnet werden kann.</p><p>\u00dcbertr\u00e4gerinnen und \u00dcbertr\u00e4ger des neuen Coronavirus sind im Wesentlichen Personen, die bereits Covid-19-Symptome zeigen oder kurz davor sind. Deshalb ist es f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung der Epidemie wichtig, in erster Linie Menschen mit Symptomen zu testen. Um das System zu vereinfachen und den Zugang zu erleichtern hat der Bundesrat beschlossen, ab dem 25. Juni 2020 s\u00e4mtliche Kosten f\u00fcr Tests zu \u00fcbernehmen. Durch das konsequente Testen von symptomatischen Personen k\u00f6nnen die notwendigen Informationen zur Verbreitung des Virus ermittelt werden, um mit gezielten Massnahmen im Rahmen des Contact Tracings gegen dessen weitere Verbreitung vorzugehen.</p><p>Zurzeit empfiehlt der Bundesrat keine fl\u00e4chendeckenden Antik\u00f6rpertests, da die Bedeutung deren Ergebnisse noch unklar ist. Es sind aber bereits Studien im Gange, die diese Frage kl\u00e4ren sollen. Anhand von repr\u00e4sentativen Stichproben aus verschiedenen Regionen sollen diejenigen Personen oder Personengruppen ermitteln werden, die bereits eine Covid-19-Erkrankung hinter sich haben und Antik\u00f6rper gegen das Virus gebildet haben. Die Studien schliessen auch Nachuntersuchungen ein, um die Entwicklung der Antik\u00f6rperkonzentration bei ehemals Infizierten festzustellen. Ergebnisse werden in den n\u00e4chsten Wochen und Monaten erwartet (f\u00fcr weitere Informationen siehe <a href=\"https://www.corona-immunitas.ch/program\">www.corona-immunitas.ch/program</a>, auf Englisch). Der Bundesrat wird die daraus gewonnenen Informationen in seine weiteren \u00dcberlegungen einbeziehen und die Empfehlungen gegebenenfalls anpassen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1598400000000)\/","SubmittedBy":"Herzog Verena","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1655424000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1716299031300)\/","SubmissionDate":"\/Date(1592524800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5104,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung|Gesundheit"}}