{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203873,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203873,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3873","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Elternurlaub. Die Zukunft unserer Familienpolitik","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Einf\u00fchrung eines Elternurlaubs in der Schweiz vorzubereiten.</p>","ReasonText":"<p>Eine Studie der Unicef vom Juni 2019 hat die Schweiz hinsichtlich der Familienpolitik auf den letzten Rang der von ihr untersuchten OECD-Mitgliedstaaten gesetzt (Rang 31 von 31 untersuchten L\u00e4ndern).</p><p>Diese Rangierung erkl\u00e4rt sich haupts\u00e4chlich dadurch, dass unser Land keinerlei Elternurlaub kennt und dass die Kapazit\u00e4ten f\u00fcr die ausserfamili\u00e4re Betreuung von Kindern im internationalen Vergleich bescheiden sind.</p><p>Die Schweiz ist heute das einzige europ\u00e4ische Land, das weder einen Elternurlaub noch einen Vaterschaftsurlaub kennt. Bei der Geburt eines Kindes hat der Vater grunds\u00e4tzlich Anspruch auf einen arbeitsfreien Tag, gleich viel wie f\u00fcr einen Umzug. Bei uns scheint die Ankunft eines Babys nur die Mutter etwas angehen zu m\u00fcssen.</p><p>Im September wird das Volk \u00fcber einen Vaterschaftsurlaub von zwei Wochen abstimmen. Das ist zwar ein Schritt in die richtige Richtung, aber die Zukunft liegt im Elternurlaub. Ziel muss ein flexibler und grossz\u00fcgiger Elternurlaub sein, der es Mutter und Vater erlaubt, sich um die Erziehung ihrer Kinder zu k\u00fcmmern. Die Vorbereitungen dazu m\u00fcssen heute beginnen.</p><p>Angesichts von 54 Wochen Elternurlaub, den die OECD-L\u00e4nder im Durchschnitt gew\u00e4hren, ist es an der Zeit zu begreifen, dass ein Elternurlaub eine gute Investition f\u00fcr die ganze Gesellschaft darstellt: f\u00fcr die Familie, f\u00fcr die Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben, f\u00fcr das Wohlergehen der Mutter, das Engagement des Vaters und die Entwicklung des Kindes, f\u00fcr eine ausgewogenere Aufgabenverteilung, f\u00fcr die Geburtenrate und auch f\u00fcr die Lohngleichheit. Unbestreitbar sind auch die positiven Auswirkungen auf die Wirtschaft, weshalb die meisten grossen Unternehmen in der Schweiz schon einen Vaterschaftsurlaub kennen.</p><p>Durch einen parlamentarischen Vorstoss von 2011 dazu aufgefordert, hat der Bundesrat bereits 2013 einen Bericht vorgelegt, der verschiedene Modelle eines Eltern- und/oder Vaterschaftsurlaubs vorstellt. Er hat darin mehrere Varianten vorgeschlagen, so etwa einen Elternurlaub von durchschnittlich 16 Wochen.</p><p>Im Jahr 2014 hat die Landesregierung die Ansicht ge\u00e4ussert, dass die Einf\u00fchrung eines Elternurlaubs gerechtfertigt ist und \"dass ein solcher Urlaub zu einer partnerschaftlicheren Rollenteilung in der Familie beitragen kann\".</p><p>Es ist nun an der Zeit, die Einf\u00fchrung eines solchen Elternurlaubs auf mittlere Sicht vorzubereiten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat am 30. Oktober 2013 den Bericht in Erf\u00fcllung des Postulates Fetz <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20113492\">11.3492</a>, vom 6. Juni 2011, \"Freiwillige Elternzeit und Familienvorsorge\", verabschiedet. Er hat acht unterschiedliche Modelle eines gesetzlich verankerten Vaterschafts- respektive Elternurlaubs analysiert, indessen keines der pr\u00e4sentierten Modelle favorisiert. Das Parlament hat den Bericht zur Kenntnis genommen, ohne eines der Modelle weiterzuverfolgen.</p><p>Das Parlament hat 2019 die Volksinitiative <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20180052\">18.052</a>, \"F\u00fcr einen vern\u00fcnftigen Vaterschaftsurlaub - zum Nutzen der ganzen Familie\" und den indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative (parlamentarische Initiative <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20180441\">18.441</a>, \"Indirekter Gegenentwurf zur Vaterschaftsurlaubs-Initiative\") beraten. Die vorberatenden Kommissionen haben verschiedene Modelle eines gesetzlich verankerten Vaterschafts- respektive Elternurlaubs vertieft gepr\u00fcft. Das Parlament hat sich gegen die Einf\u00fchrung eines Elternurlaubs ausgesprochen: Es hat alle Antr\u00e4ge, welche die Einf\u00fchrung eines Elternurlaubs anstelle eines Vaterschaftsurlaubs verlangten, abgelehnt.</p><p>Ein weiterer Bericht zur Einf\u00fchrung eines Elternurlaubs w\u00fcrde folglich keinen zus\u00e4tzlichen Nutzen bringen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1597190400000)\/","SubmittedBy":"Reynard Mathias","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1655424000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|44|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1690507895200)\/","SubmissionDate":"\/Date(1592524800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5104,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Sozialer Schutz"}}