{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203970,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203970,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3970","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Wie soll man mit den Risiken umgehen, die mit der Digitalisierung im Bereich der Bildung verbunden sind?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Digitalisierung unserer Gesellschaft stellt f\u00fcr die Schweiz eine Chance dar. In dieser Hinsicht hat der Bundesrat die Strategie Digitale Schweiz mit hoch gesteckten Zielen, unter anderem im Bildungsbereich, ver\u00f6ffentlicht. Angesichts dieser Begeisterung f\u00fcr das Digitale stellt sich die Frage, wie sich die Digitalisierung unserer Gesellschaft, die vor allem durch die Internet-Giganten vorangetrieben wird, mit dem Schutz der Privatsph\u00e4re und der Gesundheit der Bev\u00f6lkerung vereinbaren l\u00e4sst.</p><p>1. Wie gedenkt der Bundesrat, die Digitalisierung (vor allem im Bereich der Bildung) mit dem Schutz der Privatsph\u00e4re der Nutzerinnen und Nutzer zu vereinbaren?</p><p>2. Auf welche Weise interagiert der Bundesrat mit den Internet-Giganten und wie bewertet er ihren gegenw\u00e4rtigen und zuk\u00fcnftigen Einfluss auf die Bildung in der Schweiz?</p><p>3. Gedenkt der Bundesrat, seine Digitalisierungsstrategie aus einem Blickwinkel zu revidieren, der der Nachhaltigkeit st\u00e4rker Rechnung tr\u00e4gt?</p><p>4. Studien zeigen, dass die Verwendung von modernen digitalen Ger\u00e4ten (Smartphones, Tablets, Computer etc.) f\u00fcr sehr kleine Kinder gesundheitssch\u00e4digend ist. Gedenkt der Bundesrat, Massnahmen zu treffen, um die Bev\u00f6lkerung \u00fcber die Risiken zu informieren, die die Verwendung dieser Ger\u00e4te f\u00fcr kleine Kinder birgt?</p><p>5. Im Juli 2017 hat der Bundesrat einen Bericht mit dem Titel \"Herausforderungen der Digitalisierung f\u00fcr Bildung und Forschung in der Schweiz\" ver\u00f6ffentlicht. Wie bewertet der Bundesrat nun, drei Jahre sp\u00e4ter und nach dem Lockdown im Zusammenhang mit Covid-19, den digitalen Umbruch im Bereich der Bildung?</p><p>6. Wie gedenkt der Bundesrat, die Kantone zu unterst\u00fctzen, damit Lehrerinnen und Lehrer angesichts dieser neuen digitalisierten Unterrichtsmethoden angemessen ausgebildet werden?</p><p>7. Welche besonderen Schwierigkeiten sieht der Bundesrat namentlich auf den Bereich der Berufsbildung zukommen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p align=\"both\">1. Die Sicherheit und der Schutz von Daten sowie digitale Autonomie und Selbstbestimmung sind priorit\u00e4re Aspekte, die mehrere politische Bereiche der bundesr\u00e4tlichen Strategie \"Digitale Schweiz\" betreffen. F\u00fcr die Schaffung und F\u00f6rderung vertrauensw\u00fcrdiger Datenr\u00e4ume unter Ber\u00fccksichtigung gr\u00f6sstm\u00f6glichster Selbstbestimmung der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, der Unternehmen und der Gesellschaft als Ganzes hat der Bundesrat einen Bericht in Auftrag gegeben, der bis Ende 2021 allf\u00e4lligen Handlungsbedarf f\u00fcr die Schweiz aufzeigen soll. Im Rahmen der Bildungszusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen hat educa.ch 2019 den Bericht \"Daten in der Bildung - Daten f\u00fcr die Bildung\" ver\u00f6ffentlicht. Der Bericht liefert Ans\u00e4tze zur Entwicklung einer Datennutzungspolitik f\u00fcr den Bildungsraum Schweiz. Educa.ch ist auch zust\u00e4ndig f\u00fcr Edulog, die F\u00f6deration der Identit\u00e4tsdienste im Bildungsraum Schweiz. Edulog sch\u00fctzt die digitalen Identit\u00e4ten und gew\u00e4hrleistet die sichere Nutzung von Online-Diensten. Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) nahm sich in ihrer Digitalisierungsstrategie von 2018 vor, den Umgang mit Daten im Bildungswesen, die Art der Nutzung dieser Daten und die Voraussetzungen f\u00fcr die Gew\u00e4hrleistung der Informationssicherheit zu kl\u00e4ren. Zudem sollen auch die Kompetenzen im Umgang mit Daten gest\u00e4rkt werden. Schliesslich geh\u00f6rt das Thema des Schutzes der Privatsph\u00e4re von Kindern und Jugendlichen im Internet zu den Schwerpunkten der Nationalen Plattform \"Jugend und Medien\" des Bundesamts f\u00fcr Sozialversicherungen f\u00fcr 2020-2021.</p><p align=\"both\">2. Mit der Schaffung eines Bundesratsausschusses f\u00fcr digitale Transformation und IKT-Lenkung und einer Reorganisation der IKT-Lenkung ab 2021 verfolgt der Bundesrat das Ziel, die Thematik der Digitalisierung allgemein prominenter und breiter abzust\u00fctzen. Die Internet-Giganten sind auch im Bildungsbereich pr\u00e4sent. Zur Unterst\u00fctzung von Bildungsinstitutionen, die Software-Lizenzen und Online-Dienste erwerben wollen, schliesst die gemeinsame Agentur von Bund und Kantonen educa.ch Rahmenvertr\u00e4ge ab, die einheitliche, faire und rechtskonforme Verkaufsbedingungen sicherstellen. Parallel dazu laufen auf allen Bildungsstufen mehrere Initiativen, um die Kompetenzen zu f\u00f6rdern, die es f\u00fcr eine kritische Evaluation und Nutzung von Daten braucht.</p><p align=\"both\">3. Die Digitalisierung schreitet rasch voran. Um den jeweils aktuellen Tendenzen Rechnung tragen zu k\u00f6nnen, wird die Strategie \"Digitale Schweiz\" alle zwei Jahre aktualisiert.</p><p align=\"both\">4. Der Zusammenhang zwischen Gesundheit und digitalen Medien wird im k\u00fcrzlich erschienenen nationalen Gesundheitsbericht 2020 und in der Studie Adele+ behandelt. Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit wird die Berichte und die Empfehlungen analysieren und bei Bedarf geeignete Massnahmen ableiten.</p><p align=\"both\">5. Die Digitalisierung ist im Bildungsbereich immer pr\u00e4senter. Durch die Zeit des Fernunterrichts wurde sie zus\u00e4tzlich beschleunigt. Nach dem Bericht \"Herausforderungen der Digitalisierung f\u00fcr Bildung und Forschung in der Schweiz\" von 2017 wurden auf allen Bildungsstufen mehrere Initiativen und Massnahmen lanciert. Mit der BFI-Botschaft 2021-2024, in der die Digitalisierung ein priorit\u00e4res und transversales Thema ist, wurden diese Massnahmen verl\u00e4ngert und weitere eingef\u00fchrt. Im Koordinationsausschuss \"Digitalisierung in der Bildung\" analysieren der Bund und die Kantone die Herausforderungen und Vorteile der Digitalisierung f\u00fcr die Bildung regelm\u00e4ssig, auch unter Ber\u00fccksichtigung der Erfahrungen aus der Fernunterricht-Zeit. F\u00fcr die Hochschulen finden diese \u00dcberlegungen im Rahmen von swissuniversities statt.</p><p align=\"both\">6. Die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen f\u00fcr die Volksschule und die Gymnasien f\u00e4llt grunds\u00e4tzlich in die Zust\u00e4ndigkeit der Kantone. Im Bereich der Berufsbildung hat der Bund 2018 das Eidgen\u00f6ssische Hochschulinstitut f\u00fcr Berufsbildung (EHB) mit der Integration digitaler Kompetenzen in die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen und Schulleitungen beauftragt, und das Parlament hat dem EHB daf\u00fcr mit den Voranschl\u00e4gen 2019 und 2020 Zusatzmittel bewilligt.</p><p align=\"both\">7. Auch in der Berufsbildung muss ein sicherer Umgang mit Daten gew\u00e4hrleistet sein. Mit dem Programm \"Optima\" schaffen die f\u00fcr den Vollzug zust\u00e4ndigen Kantone daf\u00fcr einen Rahmen. Wichtig ist hinsichtlich der digitalen Transformation auch die Abstimmung der Berufsinhalte und deren Vermittlung. Hierf\u00fcr eruieren die Tr\u00e4gerschaften regelm\u00e4ssig die vom Arbeitsmarkt geforderten digitalen Kompetenzen und sorgen f\u00fcr deren Aufnahme in die Bildungspl\u00e4ne der einzelnen Berufe. Um die rasche Anpassung des Bildungssystems an die digitale Transformation sicherzustellen, erarbeitet das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation zurzeit eine Orientierungshilfe f\u00fcr die Tr\u00e4gerschaften der beruflichen Grundbildung. Der Bund f\u00f6rdert ausserdem \u00fcber die Initiative \"digitalinform.swiss\" den digitalen Wandel in der Berufsbildung und beg\u00fcnstigt damit zugleich den Wissenstransfer unter den Akteuren.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1605657600000)\/","SubmittedBy":"Python Valentine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1664496000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|34|1236|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1716298652600)\/","SubmissionDate":"\/Date(1599696000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5105,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Medien und Kommunikation|Menschenrechte|Gesundheit"}}