{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204010,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20204010,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.4010","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Formen mobilen Arbeitens. Es braucht eine Anpassung der gesetzlichen Grundlagen. Die \u00f6ffentliche Verwaltung soll ein Vorbild sein","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, den gesetzlichen Gesamtrahmen in Zusammenhang mit den Formen mobilen Arbeitens so anzupassen und zu vereinheitlichen, dass die Bestimmungen es den Bundesangestellten erlauben, dieses Instrument zu nutzen, soweit dies mit ihrer Rolle und der Aus\u00fcbung ihrer Funktion vereinbar ist; gemeint sind damit die Rechte und Pflichten der Angestellten und der Arbeitgeberin, die Gesundheit der Angestellten, die Informatiksicherheit, der Datenschutz sowie die Nutzung und die Bereitstellung der f\u00fcr die ordnungsgem\u00e4sse Aus\u00fcbung ihrer beruflichen T\u00e4tigkeit erforderlichen Infrastruktur. Im Besonderen wird beispielsweise vorgeschlagen, dass Telearbeit (nach einem festgelegten Prozentsatz) als Recht jeder oder jedes Angestellten anerkannt wird und dass Telearbeit nicht als M\u00f6glichkeit oder Zugest\u00e4ndnis gelten soll, das sich aus einem Entscheid der oder des Vorgesetzten oder der zust\u00e4ndigen Dienststelle ergibt. Ziel ist es, die Unterschiede in der Anwendung innerhalb der Verwaltung zu beseitigen.</p>","ReasonText":"<p>Laut den Daten des Bundesamtes f\u00fcr Statistik nutzten im Jahr 2019 33,7 Prozent der Angestellten die M\u00f6glichkeit von Homeoffice und eine von zwei Personen kam in den Genuss von flexiblen Arbeitszeiten: Die Prozentzahlen sind in den letzten Jahren deutlich angestiegen und und weisen auf eine steigende Beliebtheit hin. Die Vorteile, die sich aus einer breiteren Nutzung der Telearbeit ergeben, sind zahlreich und seit langem bekannt, namentlich angesichts der fortschreitenden Technologisierung in verschiedenen Berufsbereichen: Die M\u00f6glichkeit, zu Hause zu arbeiten, h\u00e4tte eine deutliche Mobilit\u00e4tsabnahme zur Folge mit positiven Auswirkungen auf die Emissionen und das Verkehrsaufkommen. In diesem Sinn w\u00e4re - angesichts der Tatsache, dass \u00fcber 40 Prozent der Bundesangestellten mit dem \u00f6ffentlichen Verkehr unterwegs sind - die Anerkennung des mobilen Arbeitens f\u00fcr Pendlerinnen und Pendler ein weiterer Anreiz, anstelle des privaten Fahrzeugs den \u00f6ffentlichen Verkehr zu nutzen. Die Einsparungen, die sich durch die Reduktion der Arbeitspl\u00e4tze und der Infrastrukturkosten erg\u00e4ben, k\u00f6nnten in die Erweiterung der Informatikinfrastruktur der Verwaltung investiert werden (die bereits vorg\u00e4ngig stark ausgebaut wurde, um die Telearbeit zu f\u00f6rdern, und jetzt aufgrund des Lockdowns nochmals). Das Homeoffice w\u00e4re eine interessante Antwort auf die demographische Entwicklung der letzten Jahre und w\u00fcrde der Vereinbarkeit von Beruf und Familie dienen, wobei insbesondere die Berufst\u00e4tigkeit der Frauen gef\u00f6rdert w\u00fcrde. Nicht zuletzt w\u00fcrde sich ein solches Vorgehen \u00e4usserst positiv auf die Mehrsprachigkeit innerhalb der Bundesverwaltung auswirken (in \u00dcbereinstimmung mit den strategischen Zielen 2020-2023) und damit zu einer ausgeglicheneren Vertretung der verschiedenen Regionen und Minderheiten; weiter w\u00fcrde damit die Bundesverwaltung f\u00fcr hochqualifizierte Arbeitskr\u00e4fte an Attraktivit\u00e4t gewinnen.</p><p>Der heutige gesetzliche Rahmen muss folglich optimiert und zwischen den Departementen vereinheitlicht werden, damit die Bundesverwaltung f\u00fcr die Kantone und die Privatwirtschaft zum Vorbild wird. Konkret ist es sinnvoll, Artikel\u00a033 der </p><p>Verordnung des EFD vom 6. Juni 2001 zur Bundespersonalverordnung anzupassen und die Rechte und die Pflichten der Angestellten im Rahmen der Richtlinien \"Mobile Arbeitsformen in der Bundesverwaltung\" zu vereinheitlichen. </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat geht davon aus, dass die mobilen Arbeitsformen in der Bundesverwaltung k\u00fcnftig auf breiterer Basis eingesetzt werden. Dabei sind insbesondere die Fragen des Anspruchs auf Auslagenersatz bei Home-Office, die weitere Flexibilisierung von Arbeitszeiten sowie die Auswirkungen der Arbeitsform auf die Anstellungsbedingungen, den Arbeitsvertrag und die Gesundheit zu kl\u00e4ren. Der Bundesrat hat das EFD bereits beauftragt abzukl\u00e4ren, inwiefern die Personalpolitik und in der Folge die personalrechtlichen Grundlagen zwecks Umsetzung von neuen Arbeitsformen durch die Bundesverwaltung angepasst werden m\u00fcssen.</p><p>Es ist auch darauf hinzuweisen, dass Home-Office nicht \u00fcberall in der Bundesverwaltung m\u00f6glich ist (das gilt beispielsweise f\u00fcr das Logen- und Reinigungspersonal, das Grenzwachtkorps und Teile des VBS). Entsprechend kann ein generelles Recht auf Home-Office kaum in Betracht gezogen werden. </p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1605657600000)\/","SubmittedBy":"Romano Marco","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1632182400000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|44|1236|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1718108417303)\/","SubmissionDate":"\/Date(1600214400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5105,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Menschenrechte|Gesundheit"}}