{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204059,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20204059,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.4059","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Blinden Fleck beseitigen. Lehrstuhl f\u00fcr feministische \u00d6konomie schaffen!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in der Schweiz einen Lehrstuhl f\u00fcr feministische Makro\u00f6konomie zu schaffen und/oder zu finanzieren.</p>","ReasonText":"<p>70 Prozent aller Arbeit (in Arbeitsstunden gemessen), die auf der Welt verrichtet wird, ist Care-Arbeit. Der Care-Sektor umfasst s\u00e4mtliche bezahlten und unbezahlten personen- und haushaltsbezogenen Dienstleistungen.</p><p>Dieser riesige Bereich der Arbeit findet aber in der hierzulande universit\u00e4r verankerten Wirtschaftstheorie (Neoklassik) kaum Beachtung.</p><p>Wir haben einen riesigen blinden Fleck bez\u00fcglich makro\u00f6konomischer bzw. volkswirtschaftlicher zentraler Fragestellungen f\u00fcr einen Wirtschaftsbereich, der zentral ist f\u00fcr das \u00dcberleben der Gesellschaft. Gerade die Corona-Krise hat einmal mehr gezeigt, welche Wichtigkeit der Care Bereich - sei er bezahlt oder unbezahlt - f\u00fcr unsere Gesellschaft hat und wie problematisch es sein kann, wenn wir diesen blinden Fleck nicht beseitigen und Antworten auf dringende Fragen finden und stattdessen mit Unwissen und Ratlosigkeit gl\u00e4nzen.</p><p>Es gibt international wichtige Arbeiten von feministischen Wissenschaftlerinnen und \u00d6konominnen zu diesen Fragen, u.a. zur zuk\u00fcnftigen Finanzierung der Care-\u00d6konomie. Gewisse Universit\u00e4ten beginnen das zu merken. So bietet die Universit\u00e4t Wien seit kurzem Seminare zu diesem stetig wachsenden Wirtschaftssektor an. </p><p>Die Schweiz hat die M\u00f6glichkeit in diesem Bereich, der in Zukunft immer wichtiger werden wird, eine Vorreiterinnenrolle zu spielen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat in seiner Antwort auf das Postulat Gysi Barbara (\"Care-Arbeit ins Zentrum r\u00fccken\"; <a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20193054\">19.3054</a>) die grosse Bedeutung der Care-Arbeit f\u00fcr unsere Gesellschaft sowohl auf menschlicher als auch auf \u00f6konomischer Ebene unterstrichen. Die Care-Arbeit betrifft zahlreiche Bereiche, in denen verschiedene Akteure t\u00e4tig sind (Bund, Kantone, Gemeinden, diverse Organisationen usw.). Er verweist darin auch ausf\u00fchrlich auf die in den letzten Jahren verfassten Berichte zu verschiedenen Fragen im Zusammenhang mit Care-Arbeit und den laufenden Massnahmen in diesem Bereich.</p><p>Feministische Makro\u00f6konomie wird in der Schweiz gem\u00e4ss Auskunft der Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen (swissuniversities) zurzeit zwar nicht an einem eigenen Lehrstuhl gelehrt und erforscht. Dennoch befassen sich die Hochschulen einerseits in der \u00d6konomie, andererseits auch in Gebieten wie der Soziologie, der Ethnologie oder den Genderstudies mit den unterschiedlichen Aspekten der Care-Arbeit. So thematisiert z.B. das Zentrum f\u00fcr Gender Studies der Universit\u00e4t Basel das Thema bezahlte und unbezahlte Care-Arbeit. Die Universit\u00e4t Z\u00fcrich lanciert ab 2021 den Forschungsschwerpunkt 'Equality of Opportunity', der generell die wirtschaftlichen und sozialen Ver\u00e4nderungen untersucht, die zu Ungleichheit f\u00fchren. Forschungsvorhaben zur Care-Arbeit werden auch mit Bundesmitteln \u00fcber die Projekt- und Programmf\u00f6rderung des Schweizerischen Nationalfonds finanziert. So hat z.B. das <a href=\"http://www.nfp60.ch/de\">NFP 60</a> \"Gleichstellung der Geschlechter\" Aspekte der bezahlten und unbezahlten Care-Arbeit in der Schweiz hinsichtlich der Lohnungleichheit, der Bewertung der Care-Arbeit und der Familienfreundlichkeit analysiert.</p><p>Der Bund unterst\u00fctzt die Aufwendungen der kantonalen Hochschulen im Rahmen des Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG; SR 414.20) sowie des Bundesgesetzes \u00fcber die F\u00f6rderung der Forschung und der Innovation (FIFG; SR 420.1). Er sorgt im Rahmen der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) gemeinsam mit den Kantonen auch f\u00fcr einen gesamtschweizerisch koordinierten Hochschulraum. Die SHK legt dazu f\u00fcr die jeweiligen BFI-Perioden, gest\u00fctzt auf die strategische Planung der Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen (swissuniversities), priorit\u00e4re hochschulpolitische Schwerpunkte fest. F\u00fcr die BFI-Periode 2021-2024 sind dies die Nachwuchsf\u00f6rderung, die Digitalisierung (Digital skills und Open Access), die Profilbildung und Aufgabenteilung sowie die Verminderung von Studienabbr\u00fcchen.</p><p>Die Hochschulen sind aber im Rahmen der Vorgaben ihrer kantonalen Tr\u00e4gerschaften in der Definition von Lehre und Forschung autonom. Dazu geh\u00f6rt auch die Einrichtung und F\u00fchrung eines Lehrstuhls in feministischer Makro\u00f6konomie.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1605657600000)\/","SubmittedBy":"Funiciello Tamara","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1664409600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28|32|36","Category":null,"Modified":"\/Date(1690506372150)\/","SubmissionDate":"\/Date(1600819200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5105,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen|Bildung|Wissenschaft und Forschung"}}