{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204074,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20204074,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.4074","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Sicherheitsl\u00fccken in der Mobilkommunikation?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In meiner Frage 20.5562 wollte ich wissen, wie sicher die Kommunikation in der Bundesverwaltung ist - vor allem mit Mobilger\u00e4ten. Die Antworten des Bundesrates haben mich ehrlich gesagt sehr \u00fcberrascht, denn sie sind voller Widerspr\u00fcche und bringen zahlreiche Probleme auf den Tisch, an die ich gar nicht gedacht hatte. Nun m\u00f6chte ich gerne besser verstehen, wie die Sachlage wirklich ist: </p><p>1. Warum wurde f\u00fcr die Bundesverwaltung noch nie die Frage nach der Sicherheit der mobilen Ger\u00e4te und der unterschiedlichen Plattformen (Huawei, Android, IPhone, etc.)  gestellt, sondern nur f\u00fcr das EJPD? </p><p>2. Woher weiss die Verwaltung, dass alle Systeme etwa gleich sicher sind, wenn das noch nie gepr\u00fcft wurde? </p><p>3. Wenn alle Systeme etwa gleich sicher sind, warum wird dann immer wieder argumentiert, dass nur Apple Ger\u00e4te eingesetzt werden k\u00f6nnen - aus Sicherheitsgr\u00fcnden? Wie viele Ger\u00e4te werden pro Jahr beschafft, wieviel kostet diese Beschaffung j\u00e4hrlich und wie viel w\u00fcrde es kosten, wenn andere, alternative Ger\u00e4te beschafft werden k\u00f6nnten? </p><p>4. Welche Handies sind in der Bundesverwaltung im Einsatz? Gibt es dazu Zahlen? Wissen wir, wieviele Ger\u00e4te von Apple, Huawei und anderen Anbietern genutzt werden? Wie sieht die Verteilung aus?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat misst der sicheren mobilen Kommunikation eine grosse Bedeutung zu. Die IKT Stellen des Bundes sorgen f\u00fcr einen sicheren, wirtschaftlichen und benutzerfreundlichen Einsatz der mobilen Ger\u00e4te.</p><p>Zu den Fragen im Einzelnen:</p><p>Frage 1:</p><p>Die Bundesverwaltung pr\u00fcft selbstverst\u00e4ndlich die Sicherheit der von ihr eingesetzten Informatik- und Kommunikationsmittel vor und w\u00e4hrend ihres Einsatzes nach den entsprechenden Vorgaben (Weisungen des Bundesrates vom 16. Januar 2019 \u00fcber die IKT-Sicherheit in der Bundesverwaltung). Die Bundesverwaltung setzt heute nur Ger\u00e4te mit dem Betriebssystem iOS ein. Das EJPD hat zus\u00e4tzlich die Sicherheit f\u00fcr ein spezielles Anwendungsgebiet gepr\u00fcft, bei dem Kantonsmitarbeitenden \u00fcber deren Mobilfunkger\u00e4te Zugriff auf Fachanwendungen des EJPD u.a. im Bereich der Polizei und Migration gew\u00e4hrt werden sollte.</p><p>Frage 2:</p><p>Die Bundesverwaltung pr\u00fcft st\u00e4ndig das Gefahrenpotential insbesondere der bei ihr eingesetzten Technologien. Die operative Sicherheit ist im Bereich der Kommunikationsmittel durch das Computer Security Incident Response Team des Bundesamtes f\u00fcr Informatik und Telekommunikation sichergestellt. Das Service Management des Informatiksteuerungsorgans des Bundes (ISB) verfolgt die Entwicklung der am meisten verbreiteten Betriebssysteme iOS und Android und die Angebote der verschiedenen Hardware-Hersteller. Es nimmt zudem die Einsch\u00e4tzungen des Nationalen Zentrums f\u00fcr Cybersicherheit auf.</p><p>Frage 3:</p><p>Ein von der Bundesverwaltung genutztes Mobilfunksystem muss in die gesamte Bundesinformatik integriert sein. Die Umsysteme m\u00fcssen betrieben, gewartet und st\u00e4ndig aktualisiert werden. Weiter ist der Benutzersupport zu gew\u00e4hrleisten. Wenn mehrere Betriebssysteme unterst\u00fctzt werden sollen, fallen die Kosten daf\u00fcr mehrfach an. Deshalb hat die Bundesverwaltung bisher nur Mobilfunkger\u00e4te eines Betriebssystems im Einsatz. Das ISB \u00fcberpr\u00fcft bis Mitte 2021, ob es f\u00fcr die Bundesverwaltung wirtschaftlich sein k\u00f6nnte, ein zweites Betriebssystem zu integrieren und zu unterst\u00fctzen. 2018 betrugen die Ausgaben f\u00fcr Mobilfunkger\u00e4te CHF 3.3 Mio. (3'607 Stk.), 2019 infolge gr\u00f6sserer Einf\u00fchrungsprojekte CHF 6.9 Mio. (7'662 Stk.). Aussagen \u00fcber gesch\u00e4tzte Gesamtkosten (Beschaffung der Ger\u00e4te und Dienstleistungen, Umsysteme, Betrieb, Wartung, Support, etc.) im Falle einer Unterst\u00fctzung eines zweiten Betriebssystems sind erst nach der erw\u00e4hnten Pr\u00fcfung m\u00f6glich. </p><p>Frage 4:</p><p>In der Bundesverwaltung sind heute nur Ger\u00e4te mit dem Betriebssystem iOS im Einsatz. Es sind rund 20'000 Ger\u00e4te. Sie werden zur Erh\u00f6hung der Sicherheit in einem so genannten Mobile Device Management System verwaltet.F\u00fcr Gespr\u00e4che bis zur Klassifikationsstufe GEHEIM verf\u00fcgen ausgew\u00e4hlte Stellen zudem \u00fcber speziell gesicherte Mobiltelefone. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden wird \u00fcber Details (Betriebssystem, Verschl\u00fcsselung usw.) nicht \u00f6ffentlich berichtet.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1605657600000)\/","SubmittedBy":"Schneeberger Daniela","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1608249600000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|9|34|1236","Category":null,"Modified":"\/Date(1690506207763)\/","SubmissionDate":"\/Date(1600819200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5105,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Sicherheitspolitik|Medien und Kommunikation|Menschenrechte"}}