{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204202,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20204202,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.4202","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Zugang zu Hochschulen (Universit\u00e4ten/ETH) mit Berufsmatur im entsprechenden Fachbereich","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten in Zusammenarbeit mit den Kantonen zu pr\u00fcfen, wie die Durchl\u00e4ssigkeit zwischen beruflicher Grundbildung auf Sekundarstufe II und den Hochschulen (Universit\u00e4ten/ETH) in Erg\u00e4nzung zur bereits bestehenden Passerelle sinnvoll verbessert werden kann. Insbesondere ist zu pr\u00fcfen, ob Berufs- und Fachmaturanden einen direkten Zugang zu einem universit\u00e4ren Lehrgang in ihrem Fachbereich ohne Passerelle gew\u00e4hrt werden kann.</p>","ReasonText":"<p>Fach- und Berufsmaturanden haben nach ihrem Abschluss die M\u00f6glichkeit, die Fachhochschule zu absolvieren. Zulassung zu einem universit\u00e4ren Studium erreichen sie aber nur \u00fcber die Passerelle und eine erfolgreich abgelegte eidgen\u00f6ssische Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung. Fach- und Berufsmaturanden m\u00fcssen somit fast den kompletten Lehrstoff des Gymnasiums in seiner ganzen Bandbreite aufholen. Dies ist f\u00fcr Fach- und Berufsmaturanden, die in ihrem Fachbereich einen universit\u00e4ren Abschluss erreichen m\u00f6chten, ein betr\u00e4chtlicher Mehraufwand.</p><p>Fach- und Berufsmaturanden bringen oft ein tieferes und bereits praktisch angewandtes Wissen in ihrem Fachbereich mit. Sicherlich ist die Passerelle \u00e4usserst sinnvoll f\u00fcr jemanden, der sich bildungstechnisch umorientieren m\u00f6chte -z.B. besteht so f\u00fcr eine Kauffrau weiterhin die M\u00f6glichkeit \u00c4rztin zu werden. Qualifizierte Absolventinnen und Absolventen einer beruflichen Grundbildung werden durch die H\u00fcrde der Passerelle jedoch daran gehindert, sich in ihrem Bereich an einer Universit\u00e4t weiterzubilden. Dies widerspricht dem Gedanken des lebenslangen Lernens. </p><p>Mit einer Anpassung der Regelung liesse sich dem Fachkr\u00e4ftemangel auf dem nationalen Arbeitsmarkt entgegenwirken. Es w\u00fcrden mehr hochqualifizierte Arbeitskr\u00e4fte ausgebildet werden, welche auch schon Praxiserfahrung mitbringen. Zudem verbessern wir so die Chancengleichheit in der Bildung und st\u00e4rken das duale Bildungssystem. Ein weiterer Aspekt ist, dass so dem Bed\u00fcrfnis nach flexiblen und nicht traditionellen Bildungswegen nachgekommen wird. Eine \u00c4nderung der geltenden Regelung entspr\u00e4che verschiedenen Zielen, die sich die Verbundpartner der Berufsbildung mit dem gemeinsamen Leitbild zur Berufsbildung 2030 gesetzt haben. </p><p>Dieses Postulat steht in Zusammenhang mit dem Projekt engage.ch, das darauf abzielt, dass sich Jugendliche in die Politik einbringen. Die Idee stammt von einer jungen Person selbst und wurde anschliessend in einen Vorstoss umgewandelt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Meinung der Autorin des Postulats, dass dem lebenslangen Lernen und der Durchl\u00e4ssigkeit unseres Bildungssystems eine wichtige Bedeutung zukommt.</p><p>Unser Bildungssystem zeichnet sich durch die Vielfalt der Bildungsg\u00e4nge auf der Sekundarstufe II und der Terti\u00e4rstufe aus: Die Abschl\u00fcsse der Berufsbildung f\u00fchren zu den Bildungswegen der h\u00f6heren Berufsbildung, die Berufsmaturit\u00e4t und die Fachmaturit\u00e4t zu den Fachhochschulen (FH), die allgemeinbildenden Bildungsg\u00e4nge mit der gymnasialen Maturit\u00e4t zu den P\u00e4dagogischen Hochschulen und den universit\u00e4ren Hochschulen. Dank Passerellen zu den verschiedenen Hochschultypen mit Pr\u00fcfungen oder anderen Zulassungsverfahren wird die Durchl\u00e4ssigkeit des Systems gew\u00e4hrleistet. Damit kann die Studierf\u00e4higkeit f\u00fcr den jeweiligen Hochschultyp erg\u00e4nzt werden. F\u00fcr die Zulassung zur ersten Studienstufe der universit\u00e4ren Hochschulen (einschliesslich ETH) wird in der Regel eine gymnasiale Maturit\u00e4t (Art. 23 Abs. 1 HFKG, SR 414.20) oder eine Berufs- bzw. Fachmaturit\u00e4t zusammen mit einer bestandenen Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung (Art. 23 Abs. 2 HFKG) verlangt.</p><p>F\u00fcr Inhaberinnen und Inhaber einer Berufs- oder Fachmaturit\u00e4t stellt die zentralisierte Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung, die unter der Verantwortung der Schweizerischen Maturit\u00e4tskommission (SMK) vom SBFI durchgef\u00fchrt wird, die Durchl\u00e4ssigkeit zu universit\u00e4ren Studieng\u00e4ngen sicher. Alle Kandidatinnen und Kandidaten werden ausnahmslos zur Pr\u00fcfung zugelassen und sind in der Vorbereitung frei. Im Unterschied zur Schweizerischen Maturit\u00e4tspr\u00fcfung, die 12 F\u00e4cher abdeckt, konzentriert sich die Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung auf f\u00fcnf Grundlagenf\u00e4cher (Mathematik, erste Landessprache, zweite Landessprache, Geistes- und Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften), um den Inhaberinnen und Inhabern einer Berufsmaturit\u00e4t oder einer Fachmaturit\u00e4t die allgemeine Studierf\u00e4higkeit f\u00fcr die universit\u00e4ren Hochschulen zu bescheinigen. 2020 wurden nach der zentralisierten Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung 301 Abschl\u00fcsse ausgestellt, 35 Prozent mehr als 2017. Am 23. November 2017 hat der Hochschulrat der Schweizerischen Hochschulkonferenz (SHK) die geltenden Bedingungen f\u00fcr die Zulassung zur ersten Studienstufe best\u00e4tigt. Sie tragen dazu bei, die Qualit\u00e4t der Lehre sowie die Durchl\u00e4ssigkeit sicher zu stellen und das Profil des Studiengangs wie auch des Hochschultyps zu st\u00e4rken.</p><p>Ein direkter Zugang zu universit\u00e4ren Hochschulstudien f\u00fcr Berufs- oder Fachmaturandinnen und -maturanden w\u00fcrde dem 2019 best\u00e4tigten gemeinsamen Ziel von Bund und Kantonen zuwiderlaufen, die Profile der terti\u00e4ren Bildungsangebote zu sch\u00e4rfen. Eine Ausnahme beim direkten Zugang zu einem mit dem Berufsmaturit\u00e4ts- oder Fachmaturit\u00e4tstyp verwandten Studienbereich an einer universit\u00e4ren Hochschule w\u00fcrde zudem den verlangten Eintrittskompetenzen f\u00fcr die erfolgreiche Aufnahme eines universit\u00e4ren Studienprogramms widersprechen.</p><p>Die f\u00fcr die Zulassung zur ersten Studienstufe zu erbringenden Leistungen sind ausgewogen und betreffen alle Hochschultypen: So m\u00fcssen auch Gymnasiastinnen und Gymnasiasten, die an einer Fachhochschule studieren wollen, f\u00fcr die Zulassung zum Studium eine mindestens einj\u00e4hrige Arbeitswelterfahrung vorweisen, um die fehlende Berufspraxis zu kompensieren (Art. 25 Abs. 1 Bst. b HFKG).</p><p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass dem Wissens- und Innovationsstandort Schweiz gen\u00fcgend qualifizierte Fachkr\u00e4fte zur Verf\u00fcgung gestellt werden m\u00fcssen, und er f\u00f6rdert dies mit gezielten Massnahmen.</p><p>Vor diesem Hintergrund sieht der Bundesrat keinen Bedarf, weitere Massnahmen f\u00fcr den Zugang von Inhaberinnen und Inhabern einer Berufs- oder Fachmaturit\u00e4t zu universit\u00e4ren Hochschulstudien in einem verwandten Bereich zu treffen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1605657600000)\/","SubmittedBy":"Masshardt Nadine","BusinessStatus":216,"BusinessStatusText":"Abschreibungsantrag liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1779310985843)\/","SubmissionDate":"\/Date(1600992000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5105,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}