{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204245,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20204245,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.4245","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Eine Strategie f\u00fcr ein faires, gesundes und umweltfreundliches Lebensmittelsystem","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, eine Strategie f\u00fcr ein faires, gesundes und umweltfreundliches Lebensmittelsystem zu erarbeiten und damit die Ergebnisse des Nationale Forschungsprogramms 69 (\"Gesunde Ern\u00e4hrung und nachhaltige Lebensmittelproduktion\") umzusetzen. Anders als die bisherige \"Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie\" soll sich die neue Strategie nicht auf die F\u00f6rderung einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ern\u00e4hrung beschr\u00e4nken, sondern die nachhaltige Produktion, Verarbeitung, den Handel und Konsum von Nahrungsmitteln entlang der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette in den Mittelpunkt stellen.</p>","ReasonText":"<p>Das vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanzierte Forschungsprogramm NFP 69 hat Grundlagen f\u00fcr eine ganzheitliche Ern\u00e4hrungsstrategie 2050 erarbeitet. Neben der Bek\u00e4mpfung von Lebensmittelverschwendung soll die politische Beteiligung der Konsumentinnen und Konsumenten bei der Definition von Angeboten und Standards gef\u00f6rdert werden. Weiter soll die Schweizer Landwirtschaftspolitik st\u00e4rker auf die \u00f6ffentliche Gesundheit und den Schutz der Umwelt ausgerichtet sein. </p><p>Die COVID-19-Pandemie hat die Bedeutung eines belastbaren und resilienten Lebensmittelsystems aufgezeigt. Sie hat auch die Wechselwirkungen zwischen Gesundheit, Ern\u00e4hrung, \u00d6kosystemen, Versorgungsketten und Verbrauchsmustern bewusst gemacht. Die heutige Trennung von Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftspolitik ist unter diesen Umst\u00e4nden nicht mehr zeitgem\u00e4ss. Mit einer ganzheitlichen Ern\u00e4hrungsstrategie 2050 sollen Produktion, Verarbeitung, Verteilung und Konsum von gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln entlang der ganzen Wertsch\u00f6pfungskette gef\u00f6rdert werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat sieht den Bedarf, die Politikkoh\u00e4renz im Bereich Ern\u00e4hrung zu verbessern, betrachtet aber einen zus\u00e4tzlichen Strategieprozess zum jetzigen Zeitpunkt nicht als zielf\u00fchrend. Er unternimmt n\u00e4mlich bereits heute in verschiedenen Bereichen Anstrengungen f\u00fcr die Unterst\u00fctzung einer Transformation hin zu nachhaltigeren Ern\u00e4hrungssystemen.</p><p>So sieht der Bundesrat vor, in der kommenden Strategie Nachhaltige Entwicklung 2030 (SNE 2030) die Thematik der nachhaltigen Ern\u00e4hrungssysteme zu verankern. Diese Thematik beinhaltet zentrale Aspekte von Ern\u00e4hrungssystemen, wie die gesunde Ern\u00e4hrung, Lebensmittelverluste, die nachhaltige landwirtschaftliche Produktion und die Reduktion von Treibhausgasen entlang der Lebensmittelwertsch\u00f6pfungsketten. Auf dieser Grundlage sollen die Sektorpolitiken aufeinander abgestimmt werden und so einen gemeinsamen Rahmen erhalten.</p><p>Die Arbeiten des NFP69 wurden innerhalb der Verwaltung aufmerksam verfolgt und die Erkenntnisse und Empfehlungen werden gegebenenfalls bei der Weiterentwicklung der Sektorpolitiken ber\u00fccksichtigt.</p><p>Mit der Aktualisierung der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie ber\u00fccksichtigt der Bundesrat regelm\u00e4ssig die aktuellen Herausforderungen unter Einbezug der ver\u00e4nderten gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Rahmenbedingungen. So wird mit der aktuellen Ern\u00e4hrungsstrategie im Zeitraum 2017-2024 der gesundheitspolitischen Relevanz der Ern\u00e4hrung in Bezug auf die nicht \u00fcbertragbaren Krankheiten besser Rechnung getragen; dies auch unter Ber\u00fccksichtigung der Ziele 2 (Kein Hunger) und 3 (Gute Gesundheit und Wohlbefinden) der Agenda 2030 f\u00fcr nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Agenda 2030). Bei der Entwicklung von Massnahmen zur Umsetzung der Ern\u00e4hrungsstrategie wird zudem das ver\u00e4nderte Konsum- und Informationsverhalten ber\u00fccksichtigt. Dabei ist die Beteiligung der Konsumentinnen und Konsumenten ein zentrales Element. Mit der Umsetzung der Schweizer Ern\u00e4hrungsempfehlungen gem\u00e4ss Schweizer Lebensmittelpyramide k\u00f6nnten der Treibhausgas-Fussabdruck der Ern\u00e4hrung mehr als halbiert und weitere negative Umweltwirkungen reduziert werden. Dies zeigt die bestehende Synergie zwischen gesundheitlichen und \u00f6kologischen Aspekten des Ern\u00e4hrungssystems. Bei der Aktualisierung der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie ab 2025 ist vorgesehen, der Umsetzung der Schweizer Ern\u00e4hrungsempfehlungen denn auch besondere Beachtung zu schenken. Zudem ist geplant, Nachhaltigkeitsaspekte bei der Aktualisierung der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie st\u00e4rker zu ber\u00fccksichtigen und in Projekten wie der gesundheitsf\u00f6rdernden Gemeinschaftsgastronomie, besser zu verankern.</p><p>Gem\u00e4ss Ziel 12 (Konsum und Produktion) der Agenda 2030 gilt es, bis 2030 alle Lebensmittelverluste zu halbieren. Am 5. M\u00e4rz 2019 hat der Nationalrat das Postulat Chevalley 18.3829 \"Aktionsplan gegen die Lebensmittelverschwendung\" an den Bundesrat \u00fcberwiesen. Der Bundesrat ist damit beauftragt, einen Aktionsplan zur Vermeidung von Lebensmittelabf\u00e4llen auszuarbeiten. Der Bundesrat wird den Aktionsplan voraussichtlich im Herbst 2021 verabschieden. Zudem wird zurzeit die nationale Sensibilisierungskampagne \"SAVE FOOD, FIGHT WASTE\" der Stiftung Praktischer Umweltschutz Schweiz (PUSCH) durch den Bund mitfinanziert. PUSCH wird von einer breiten Allianz aus Unternehmen, Verb\u00e4nden, \u00f6ffentlicher K\u00f6rperschaften und Nichtregierungsorganisationen getragen.</p><p>Der Bundesrat \u00fcberpr\u00fcft regelm\u00e4ssig seine Strategie zur l\u00e4ngerfristigen Ausrichtung der Agrarpolitik und richtet diese auf die zuk\u00fcnftigen Herausforderungen aus. Wichtige Einflussfaktoren sind dabei die f\u00fcr die Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft relevanten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und \u00f6kologischen Entwicklungen. Mit der Botschaft zur Agrarpolitik ab 2022 (AP22+) hat der Bundesrat seine strategischen Stossrichtungen f\u00fcr die Weiterentwicklung der Agrarpolitik dargelegt (vgl. Ziffer 4 der Botschaft) und darauf basierend dem Parlament Massnahmen f\u00fcr die Zeitperiode 2022 bis 2025 vorgeschlagen, welche die Transformation hin zu nachhaltigen Ern\u00e4hrungssystemen (insbesondere die nachhaltige Produktion) st\u00e4rken.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1605657600000)\/","SubmittedBy":"Rytz Regula","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1664323200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690506254710)\/","SubmissionDate":"\/Date(1600992000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5105,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}