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Mittels interoperablen, maschinenlesbaren und auf offenen Standards basierenden Echtzeit-Schnittstellen (sogenannte Microservices und APIs) soll der digitale Austausch zwischen den Bundesbeh\u00f6rden und den Beh\u00f6rden anderer Staatsebenen, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft verbessert werden.</p><p>F\u00fcr die Steuerung und z\u00fcgige Durchsetzung dieses und anderer Vorhaben mit Anspruch auf departements\u00fcbergreifenden G\u00fcltigkeit, sowie die Regelung der Interaktion zwischen Datenproduzent*innen und Datenbez\u00fcger*innen, schafft der Bundesrat zudem die notwendigen Governance-Strukturen. </p><p>Der Bundesrat erarbeitet einen verbindlichen Umsetzungsplan und rapportiert j\u00e4hrlich \u00fcber den Anteil (qualitativ und quantitativ) der gesamten Daten und Prozesse der Bundesbeh\u00f6rden, welche via Daten Hub erreichbar sind und wie diese genutzt werden.</p>","ReasonText":"<p>Die Motion schliesst an die bereits angenommenen, gleichlautenden Motionen 18.4276 und 18.4238 an und erweitert diese.</p><p>Um gleichzeitig dezentrale Autonomie in einzelnen Abteilungen zu wahren und dennoch eine Harmonisierung des Zugangs zu Daten und Prozessen zu erm\u00f6glichen, bew\u00e4hrt sich in der Praxis ein zentraler Zusammenzug solcher Schnittstellen. Dabei werden Regeln \u00fcber die Ausgestaltung organisations\u00fcbergreifend verpflichtend vorgegeben und deren Einhaltung \u00fcberpr\u00fcft. Die hinter den Schnittstellen befindlichen Systeme gewinnen an Flexibilit\u00e4t, da dort die Anzahl der Vorgaben (Sicherheit, gesetzliche Einschr\u00e4nkungen, etc.) reduziert wird. Der Ansatz erlaubt es auch, alte Systeme (sogenannte Legacy Systeme) hinter den gesicherten Schnittstellen zu integrieren. Vorteile sind erh\u00f6hte Flexibilit\u00e4t, vereinfachte Wiederverwendung von Funktionen und besser steuerbarer Abl\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten in iterativem Vorgehen - und damit eine Reduktion der Anbieterabh\u00e4ngigkeit.</p><p>Ein moderner \"Daten Hub\" verbessert die Voraussetzungen f\u00fcr E-Government Vorhaben und die Beziehung der Staatsebenen mit der Zivilgesellschaft und den Unternehmen. Er hilft insbesondere auch das \"Once-Only\"-Prinzip zu realisieren, sodass B\u00fcrger*innen und Unternehmen bestimmte Standardinformationen den Beh\u00f6rden und Verwaltungen nur einmal mitteilen m\u00fcssen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1606262400000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":216,"BusinessStatusText":"Abschreibungsantrag liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|34","Category":"IV","Modified":"\/Date(1779310983543)\/","SubmissionDate":"\/Date(1601942400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5106,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Medien und Kommunikation"}}