{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204297,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20204297,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.4297","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Neonicotinoide sind \"Bienenkiller\"","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Neonicotinoide stellen f\u00fcr Best\u00e4uber und die Natur insgesamt eine ernsthafte Bedrohung dar. Nun will der Bundesrat das gef\u00e4hrliche Insektizid Gaucho aus der Klasse der Neonicotinoide wieder zulassen. Hat der Bundesrat abgesch\u00e4tzt, welche Auswirkungen dieses Produkt auf die Bienen und auf die Umwelt hat?</p><p>Hat der Bundesrat zudem Alternativen zum Einsatz des gef\u00e4hrlichen Insektizids Gaucho bei der Bek\u00e4mpfung der gr\u00fcnen Blattlaus in Zuckerr\u00fcbenkulturen gepr\u00fcft, beispielsweise die Bel\u00fcftung der B\u00f6den oder das Ausbringen von Fressfeinden der gr\u00fcnen Blattlaus?</p>","ReasonText":"<p>Neonicotinoide geh\u00f6ren zu einer Klasse neurotoxischer Insektizide, die auf das Zentralnervensystem von Insekten wie Bienen und anderer Best\u00e4uber einwirken. Diese Substanzen entfalten ihre Wirkung, indem sie in sehr tiefer Dosis wiederholt auf das Zentralnervensystem von Insekten, insbesondere von Bienen, wirken. Die Bienen sterben nicht sofort, aber die wiederholte Exposition gegen\u00fcber den Neonicotinoiden ver\u00e4ndert ihren Orientierungssinn, ihre Lernf\u00e4higkeit und die Fruchtbarkeit der K\u00f6niginnen.</p><p>Wir d\u00fcrfen nicht vergessen, dass Bienen nicht nur Honig, Wachs und Gel\u00e9e royale produzieren, sondern dass sie die Bl\u00fcten von Pflanzen befruchten, die einen grossen Teil unserer Ern\u00e4hrung ausmachen. Das Verschwinden der Bienen f\u00fchrt zum Verschwinden derjenigen Fr\u00fcchte und Gem\u00fcse, die wir t\u00e4glich essen - ein Drittel unserer Nahrung h\u00e4ngt von der Arbeit der Bienen und anderer Best\u00e4uber ab! Nur gesunde Bienen k\u00f6nnen die f\u00fcr unsere Nahrungsmittelversorgung so wichtige Best\u00e4ubung wahrnehmen. Folglich ist der Mensch direkt von der Schw\u00e4chung der Bienenv\u00f6lker bedroht.</p><p>Will man die gegenw\u00e4rtige Ausbreitung der gr\u00fcnen Blattlaus in Zuckerr\u00fcbenkulturen mit der Wiedereinf\u00fchrung eines toxischen Produkts aus der Klasse der Neonicotinoide, das der Saatgutumh\u00fcllung dient, verhindern, \u00fcbt man Druck auf die Umwelt aus. Die Substanz ist schlecht abbaubar; sie beh\u00e4lt ihre Toxizit\u00e4t und verbreitet sich weiter in der Umwelt. Diese Effekte bleiben bis zu 20 Jahren nach dem Einsatz des Produkts nachweisbar. Das Insektizid verseucht den Boden, gelangt in die Fliessgew\u00e4sser und verschmutzt schliesslich das Grundwasser.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Das Insektizid Gaucho aus der Gruppe der Neonicotinoide erh\u00e4lt keine neue Zulas-sung zur Behandlung von Zuckerr\u00fcbensaatgut.</p><p>2. Der Bundesrat ist sich der beunruhigenden pflanzengesundheitlichen Situation wegen der durch gr\u00fcne Blattl\u00e4use \u00fcbertragenen Vir\u00f6sen Vergilbung und der grossen Ertragsverluste, die zu erwarten sind, bewusst. Ein ehrgeiziges Programm sollte es erm\u00f6glichen, die Bek\u00e4mpfung der virus\u00fcbertragenden Blattl\u00e4use und der Vir\u00f6sen Vergilbung zu verst\u00e4rken. Dazu z\u00e4hlen insbesondere die Erforschung alternativer Methoden zum Schutz der Zuckerr\u00fcben, die Ermittlung toleranter Sorten sowie die Entwicklung von Warnmodellen zur gezielten Bek\u00e4mpfung. Es ist nicht bekannt, dass die Bel\u00fcftung der B\u00f6den gegen Blattl\u00e4use wirksam w\u00e4re. Hingegen z\u00e4hlt der Einsatz von N\u00fctzlingen, entweder durch Freisetzung oder durch F\u00f6rderung ihrer Entwicklung, auf jeden Fall zu den zu pr\u00fcfenden Bek\u00e4mpfungsm\u00f6glichkeiten. Weil die Ergebnisse dieses Programmes erst mittelfristig zu erwarten sind, sind die Massnahmen der direkten Bek\u00e4mpfung mittels Blattbehandlung kurzfristig verst\u00e4rkt worden. Um im Jahr 2021 die Blattl\u00e4use gezielt bek\u00e4mpfen zu k\u00f6nnen, falls die Witterungsbedingungen die Entwicklung dieser Sch\u00e4dlinge erneut beg\u00fcnstigen sollten, hat das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft deshalb zwei Produkte zugelassen, die bereits im Kartoffelanbau eingesetzt werden k\u00f6nnen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1611705600000)\/","SubmittedBy":"Klopfenstein Broggini Delphine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1671148800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690505500280)\/","SubmissionDate":"\/Date(1604016000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5106,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}