{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204413,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20204413,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.4413","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Gleichberechtigter Einbezug von Menschen mit Behinderungen in die Corona-Massnahmen der DEZA","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Corona-Pandemie stellt die Welt vor ungeahnte Herausforderungen und Gesellschaften weltweit sind gefordert, sich in einer neuen Normalit\u00e4t zurechtzufinden. In Entwicklungsl\u00e4ndern sind die Folgen der Coronavirus-Pandemie jedoch besonders schwerwiegend. Die DEZA hat rasch reagiert und entsprechende Massnahmen zur Bew\u00e4ltigung der Krise ergriffen. Menschen mit Behinderungen z\u00e4hlen in der Corona-Krise zu den am st\u00e4rksten betroffenen Menschen und m\u00fcssen seit dem Ausbruch des Virus zus\u00e4tzliche Barrieren und Ungleichheiten in allen Lebensbereichen bew\u00e4ltigen. Damit macht die Corona-Pandemie einmal mehr die Notwendigkeit einer inklusiven Entwicklungszusammenarbeit und humanit\u00e4ren Hilfe in \u00dcbereinstimmung mit der UNO-Behindertenrechtskonvention deutlich. </p><p>Daher wird der Bundesrat um die Beantwortung der folgenden Fragen ersucht:</p><p>1. Inwiefern ber\u00fccksichtigen die COVID-19-Massnahmen der DEZA Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen Menschen?</p><p>2. Welche Daten liegen dem Bundesrat hierzu vor?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die DEZA setzt sich daf\u00fcr ein, dass Menschen mit Behinderungen einen gleichberechtigten Zugang zu hochwertiger Versorgung haben und ihre Rechte selbstst\u00e4ndig wahrnehmen k\u00f6nnen, entsprechend den Verpflichtungen, welche die Schweiz mit der Unterzeichnung der \"Charta f\u00fcr die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in der humanit\u00e4ren Hilfe\" eingegangen ist. Auch die Botschaft zur Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2021-2024 unterstreicht die Bedeutung des Einbezugs von Menschen mit Behinderungen.</p><p>Die Covid-19-Krise hat die Ungleichheiten weiter versch\u00e4rft. Menschen mit Behinderungen sind davon besonders betroffen. Sie leiden u. a. verst\u00e4rkt unter den steigenden Gesundheitskosten, dem erschwerten Zugang zur Gesundheitsversorgung aufgrund der Angst vor Ansteckung, dem Wirtschaftseinbruch und dem Mangel an ad\u00e4quaten Informationen \u00fcber Schutzmassnahmen. Die DEZA hat rasch auf die Pandemie reagiert und ihre Programme angepasst. Sie hat zum Beispiel Angebote f\u00fcr psychologische Beratung und psychosoziale Betreuung f\u00fcr Menschen mit Behinderungen unterst\u00fctzt und sich an Kampagnen zur Sensibilisierung \u00fcber die Pandemie in leichter Sprache beteiligt, um sicherzustellen, dass die Informationen f\u00fcr alle zug\u00e4nglich sind.</p><p>Seit 2019 identifiziert die DEZA bei all ihren Aktivit\u00e4ten Projekte und Programme, die mit ihrem Engagement f\u00fcr Menschen mit Behinderungen in Verbindung stehen. Dies erlaubt eine gezielte Steuerung der Aktivit\u00e4ten und Ressourcen, die zur Inklusion beitragen. Im Jahr 2020 hat die DEZA Projekte im Wert von \u00fcber 74 Millionen Franken finanziert, die im Zusammenhang mit der Situation von Menschen mit Behinderung stehen.</p><p>F\u00fcr den Zeitraum 2021-2022 sind Beitr\u00e4ge von mehr als 35 Millionen Franken f\u00fcr verschiedene internationale Programme von Schweizer NGO geplant. Ziel dieser Programme ist es, die Lebensqualit\u00e4t von Menschen mit Behinderungen, die keinen Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten haben, und ihren Angeh\u00f6rigen zu verbessern. Ausserdem soll \u00fcber diese Programme der Einbezug dieser Themen \u00fcber die einzelnen staatlichen Politikbereiche hinweg gef\u00f6rdert werden. Bei all diesen Aktivit\u00e4ten wurden die Bed\u00fcrfnisse im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie ber\u00fccksichtigt.</p><p>Die DEZA ist 2019 dem \"Global Action on Disability (GLAD)\"-Netzwerk beigetreten und tauscht sich dort regelm\u00e4ssig mit anderen Geberl\u00e4ndern \u00fcber bew\u00e4hrte Praktiken f\u00fcr den Einbezug von Menschen mit Behinderungen bei der Durchf\u00fchrung von Programmen aus. Diese Plattform ist besonders aktiv in Bezug auf Covid-19.</p><p>Ab 2021 wird die DEZA zudem Sensibilisierungsveranstaltungen f\u00fcr ihre Mitarbeitenden und ihre Schweizer NGO-Partner durchf\u00fchren. Dabei wird es darum gehen, die Auswirkungen des Einbezugs von Menschen mit Behinderungen in die internationale Zusammenarbeit, insbesondere in Bezug auf die Folgen von Covid-19, zu untersuchen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1614124800000)\/","SubmittedBy":"Streiff-Feller Marianne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1616112000000)\/","ResponsibleDepartment":3,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr ausw\u00e4rtige Angelegenheiten","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDA","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|28|1236|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690507337033)\/","SubmissionDate":"\/Date(1607299200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5107,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Soziale Fragen|Menschenrechte|Gesundheit"}}