{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204428,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20204428,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.4428","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Schulische Sensibilisierungs- und Informationsarbeit \u00fcber die Vielfalt an Geschlechtsidentit\u00e4ten und sexuellen Orientierungen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Homophobie ist bis heute ein weitverbreitetes Problem in unserer Gesellschaft. Das zeigt sich nicht zuletzt auch in den Zahlen der Suizide von homosexuellen Jugendlichen. Fr\u00fchzeitige Aufkl\u00e4rungs- und Sensibilisierungsarbeit in der Volksschule tragen entscheidend dazu bei, dem entgegenzutreten. Viele Lehrpersonen f\u00fchlen sich nicht ausreichend sicher oder kompetent, um die Vielfalt an Geschlechtsidentit\u00e4ten und sexuellen Orientierungen explizit im Unterricht anzusprechen und sind darum auf Schulprojekte wie ABQ (Bern, Freiburg und Jura), GLL (Innerschweiz), Comout (Ostschweiz), anyway (Basel) und Transgender Network Schweiz angewiesen. </p><p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen: </p><p>1. Welche Bedeutung hat die Sensibilisierungs- und Informationsarbeit \u00fcber die Vielfalt an Geschlechtsidentit\u00e4ten und sexuellen Orientierungen bei Jugendlichen im Rahmen der Gesundheitsf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention f\u00fcr den Bundesrat? </p><p>2. Wie unterst\u00fctzt der Bundesrat die Kantone bei der entsprechenden Arbeit? </p><p>3. Wie wird das Thema in den verschiedenen Kantonen aktuell im Unterricht thematisiert? Geschieht dies ausschliesslich durch private Vereine, oder gibt es auch Alternativen? </p><p>4. Wie wird die Arbeit durch private Projekte und Vereine, die sich dem Thema annehmen und in den Volksschulen Informationsarbeit leisten, finanziert? </p><p>5. Hat der Bundesrat eine \u00dcbersicht \u00fcber die entsprechenden kantonalen Bem\u00fchungen? </p><p>6. Was macht der Bundesrat, um diese Sensibilisierung in der Volksschule voranzubringen? </p><p>Dieser Vorstoss ist in Zusammenarbeit mit dem Projekt engage.ch entstanden.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Homophobie widerspricht, wie jede Diskriminierung, der Bundesverfassung. Der Bundesrat begr\u00fcsst alle Massnahmen, welche Diskriminierung entgegenwirken, fr\u00fchzeitige Aufkl\u00e4rungs- und Sensibilisierungsarbeit in der Volksschule tragen entscheidend dazu bei.</p><p>Im Bericht \"Pr\u00fcfung der Grundlagen zur Sexualaufkl\u00e4rung\" des Bundesrates in Erf\u00fcllung des Postulates 14.4115 Regazzi werden Fragen der Verantwortung der Schule im Bereich der Sexualaufkl\u00e4rung, die entsprechende Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen und der Beitrag Dritter dazu ausf\u00fchrlich behandelt.</p><p>2. und 4. Auf der Basis des Epidemiengesetzes (SR 818.101) kann der Bund Finanzhilfe an die Stiftung Sexuelle Gesundheit Schweiz (SGCH) leisten f\u00fcr Massnahmen zur Zielerreichung des Nationalen Programms HIV und andere sexuell \u00fcbertragbare Infektionen (NPHS). Darin enthalten sind auch Grundlagen zur Sexualaufkl\u00e4rung.</p><p>Im Rahmen des Schwerpunkts \"Hass im Netz\" erarbeitet das BSV Massnahmen zur Bek\u00e4mpfung von \"Sexismus und LGBTIQ*-Feindlichkeit im Netz\", dabei wird der Weiterbildung von Lehrpersonen ein besonderes Augenmerk gewidmet sein. Ein erster Bericht wird im M\u00e4rz 2021 erscheinen.</p><p>3. und 5. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Lehrpl\u00e4ne und die Entwicklung der Sexualaufkl\u00e4rung durch die Schulen in der Schweiz entsprechen den internationalen Empfehlungen und der Umsetzung in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern.</p><p>Die sprachregionalen Lehrpl\u00e4ne sind den spezifischen Bed\u00fcrfnissen angepasst und betonen den gegenseitigen Respekt auch unter Ber\u00fccksichtigung der unterschiedlichen Sensibilit\u00e4ten, die Eltern in diesem Bereich haben k\u00f6nnen.</p><p>Lehrpersonen steht p\u00e4dagogisches Material und Fachberatung zur Verf\u00fcgung.</p><p>Der unter Ziffer 1 genannte Bericht des Bundesrates zeigt auch auf, dass zahlreiche weitere Akteure und Angebote zur Sexualaufkl\u00e4rung von Kindern und Jugendlichen beitragen.</p><p>6. Sexualaufkl\u00e4rung beginnt im Elternhaus und wird zu Pr\u00e4ventionszwecken in der Schule fortgef\u00fchrt. Der Bundesrat respektiert die kantonale Hoheit in diesem Bereich und \u00fcberl\u00e4sst es den Kantonen, die Sexualaufkl\u00e4rung in der Schulbildung zu regeln.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1611705600000)\/","SubmittedBy":"Marti Samira","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1616112000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32","Category":null,"Modified":"\/Date(1690505460263)\/","SubmissionDate":"\/Date(1607472000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5107,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung"}}