{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204593,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20204593,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.4593","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Pr\u00fcfungsfreier Zugang mit der Berufsmatura zu p\u00e4dagogischen Hochschulen f\u00fcr die Ausbildung zur Primarlehrperson","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, Artikel\u00a024 des Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetzes (HFKG; SR 414.20) so zu \u00e4ndern, dass Absolventinnen und Absolventen einer Berufsmatura pr\u00fcfungsfrei zur Primarlehrerausbildung an den P\u00e4dagogischen Hochschulen zugelassen werden.</p>","ReasonText":"<p>F\u00fcr den Zugang zur einer P\u00e4dagogischen Hochschule braucht es heute grunds\u00e4tzlich eine gymnasiale Maturit\u00e4t (Art. 24 Abs. 1 HFKG). In Artikel\u00a024 Absatz\u00a02 HFKG erfolgt insofern eine kleine \u00d6ffnung bei den Zugangsvoraussetzungen, dass auch Absolventinnen und Absolventen einer Fachmaturit\u00e4t p\u00e4dagogischer Ausrichtung pr\u00fcfungsfrei zur Vorstufen- und Primarlehrerausbildung zugelassen werden m\u00fcssen. Eine Zulassung von Absolventinnen und Absolventen einer Berufsmatura ist jedoch nur \"unter bestimmten Voraussetzungen\", die der Hochschulrat festsetzt, m\u00f6glich. Die Berufsmatura erm\u00f6glicht somit heute auch f\u00fcr die Ausbildung zur Primarlehrperson keinen pr\u00fcfungsfreien \u00dcbertritt an eine P\u00e4dagogische Hochschule. Es ist eine Aufnahmepr\u00fcfung abzulegen. Als Vorbereitung f\u00fcr die Aufnahmepr\u00fcfung gibt es Vorkurse. Diese werden zum Teil als \"freiwillig\" bezeichnet, faktisch sind sie dies aber nicht. Diese zus\u00e4tzliche H\u00fcrde f\u00fcr Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden f\u00fcr den Zugang zu einer P\u00e4dagogischen Hochschule ist mindestens f\u00fcr die Ausbildung zur Primarlehrperson nicht mehr gerechtfertigt.</p><p>F\u00fcr den Abbau dieser H\u00fcrden sprechen folgende Gr\u00fcnde:</p><p>1. Mit der Berufsmaturit\u00e4t wollte man f\u00fcr Lernende und junge Berufsleute eine attraktive Perspektive er\u00f6ffnen und damit auch unser Berufsbildungssystem st\u00e4rken. Zu dieser Attraktivit\u00e4tssteigerung soll auch beitragen, dass keine unn\u00f6tigen und erschwerende H\u00fcrden zu weiterf\u00fchrenden Schulen errichtet werden.</p><p>2. Es ist nicht gerechtfertigt, dass Absolventinnen und Absolventen einer Berufsmatura den gleichen Vorkurs und die gleiche Aufnahmepr\u00fcfung wie Berufsleute ohne Berufsmatura absolvieren m\u00fcssen. Damit verkennt man, dass mit der Berufsmatura eine erweiterte Allgemeinbildung abgeschlossen wird.</p><p>3. Der Stoff, der in den Vorkursen vermittelt wird, ist weitgehend identisch mit dem Stoff der der Berufsmaturit\u00e4tsschulen. Es braucht diese Doppelspurigkeit nicht.</p><p>4. Mit einer zus\u00e4tzlichen H\u00fcrde verkennt man auch die zus\u00e4tzliche wertvolle Erfahrung in einem anderen Beruf, die eine Lehrperson einbringt. Gerade in Zeiten des Mangels an Lehrpersonen sind wir auch auf diese angewiesen.</p><p>5. Das Absolvieren einer Berufsmaturit\u00e4t w\u00e4hrend der Lehre oder nach dem Lehrabschluss verlangt von den Lernenden einen zus\u00e4tzlichen zeitlichen Aufwand. Durch einen Vorkurs und die Vorbereitung auf die Aufnahmepr\u00fcfung geht wieder unn\u00f6tig Zeit verloren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Meinung des Motion\u00e4rs, dass der F\u00f6rderung der Durchl\u00e4ssigkeit im schweizerischen Bildungssystem eine wichtige Bedeutung zukommt.</p><p>Unser Bildungssystem zeichnet sich durch die Vielfalt der Bildungsg\u00e4nge auf der Sekundarstufe II und der Terti\u00e4rstufe aus: Die Abschl\u00fcsse der Berufsbildung f\u00fchren direkt zu den Bildungswegen der h\u00f6heren Berufsbildung, die Berufsmaturit\u00e4t und die Fachmaturit\u00e4t zu den Fachhochschulen (FH), die allgemeinbildenden Bildungsg\u00e4nge mit der gymnasialen Maturit\u00e4t zu den P\u00e4dagogischen Hochschulen (PH) und den universit\u00e4ren Hochschulen (UH). Die \"Passerellen\" (Erg\u00e4nzungspr\u00fcfungen) unterst\u00fctzen die Durchl\u00e4ssigkeit des Systems. Sie pr\u00fcfen die verlangten Eintrittskompetenzen und stellen damit auch die Qualit\u00e4t der Lehre und das Profil des Studiengangs und des Hochschultyps sicher.</p><p>Gem\u00e4ss Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) verlangen universit\u00e4re und p\u00e4dagogische Hochschulen f\u00fcr die Zulassung zur ersten Studienstufe eine gymnasiale Maturit\u00e4t. Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden (BM) sowie Fachmaturandinnen und Fachmaturanden (FM) m\u00fcssen gem\u00e4ss HFKG, der Verordnung des Hochschulrates \u00fcber die Koordination der Lehre an den Schweizer Hochschulen sowie des EDK-Reglements \u00fcber die Anerkennung von Lehrdiplomen f\u00fcr den Unterricht auf der Primarstufe, der Sekundarstufe I und an Maturit\u00e4tsschulen sowohl f\u00fcr ein UH- als auch ein PH-Studium eine allgemeine Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung ablegen. Zu Ausbildungen f\u00fcr den Unterricht auf der Primarstufe werden Absolvierende der Fachmaturit\u00e4t P\u00e4dagogik direkt zugelassen. BM k\u00f6nnen mittels einer entsprechenden Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung (\"\u00c4quivalenznachweis zur Fachmaturit\u00e4t P\u00e4dagogik\"; \u00c4quivalenznachweis FMBP) zugelassen werden. Generell k\u00f6nnen BM auch aufgrund der Quereinsteigendenregelung mit Aufnahmeverfahren sur-Dossier zu einem PH-Studium zugelassen werden.</p><p>Der Motion\u00e4r verlangt, analog zur Regelung der direkten Zulassung von Fachmaturandinnen und -maturanden P\u00e4dagogik (FM P\u00e4dagogik), eine direkte Zulassung von BM zur Ausbildung f\u00fcr den Unterricht auf der Primarstufe. Dieses Anliegen kann der Bundesrat aus folgenden Gr\u00fcnden nicht unterst\u00fctzen: BM fehlen im Unterschied zu FM mit Fachrichtung P\u00e4dagogik, je nach Berufsmaturit\u00e4tsrichtung die f\u00fcr das PH-Studium notwendigen allgemeinbildenden Kompetenzen in Bereichen wie Geografie, bildnerisches und technisches Gestalten, Musik, Bewegung und Sport, P\u00e4dagogik, Ethik, Philosophie, Psychologie, Soziologie und in den naturwissenschaftlichen F\u00e4chern. Entsprechende Kompetenzen und F\u00e4cher sollen mit dem \u00c4quivalenznachweis FMBP nachgeholt werden.</p><p>Die von der jeweiligen PH organisierten Pr\u00fcfungen tragen den bereits erworbenen Kompetenzen der BM Rechnung: Je nach Vorbildung k\u00f6nnen F\u00e4cher der Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung erlassen werden. BM haben bei der Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung somit andere, erleichterte Bedingungen als Berufsleute ohne Berufsmaturit\u00e4t. Der \u00c4quivalenznachweis FMBP w\u00fcrdigt auch die Berufserfahrung von BM, indem sie zeitgleich bzw. im Anschluss an die Berufsmaturit\u00e4t absolviert werden kann. Die Vorbereitung erfolgt im Eigenstudium oder via freiwilligen Vorbereitungskurs. Unter den PH existieren Vereinbarungen, sodass bei einem Wechsel der PH nicht erneut eine Pr\u00fcfung abgelegt werden muss.</p><p>Die Erg\u00e4nzungspr\u00fcfung bzw. der \u00c4quivalenznachweis FMBP ist aus diesen Gr\u00fcnden keine unn\u00f6tige H\u00fcrde f\u00fcr die Zulassung von BM zur Ausbildung zum Primarlehrer oder zur Primarlehrerin, sondern eine stufengerechte Passerelle, welche sicherstellt, dass BM \u00fcber die f\u00fcr einen erfolgreichen Einstieg ins Studium breite Allgemeinbildung verf\u00fcgen. Diese Passerelle hat sich bew\u00e4hrt und wurde von der SHK am 29. November 2019 mit der Verabschiedung der erw\u00e4hnten Hochschulratsverordnung und dem Verweis auf das EDK-Reglement best\u00e4tigt. Im Rahmen der Erarbeitung des EDK-Reglements zeigte sich ebenfalls, dass eine Mehrheit der Kantone und der weiteren angeh\u00f6rten Partner sich gegen eine direkte Zulassung der BM zu den Ausbildungen f\u00fcr die Primarstufe aussprach.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1613520000000)\/","SubmittedBy":"Stadler Simon","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1671148800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1690505592363)\/","SubmissionDate":"\/Date(1608163200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5107,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}