{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204695,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20204695,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.4695","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Wie viele Einsparungen und Gewinne pro Franken, der in die Entlastungsangebote f\u00fcr die Angeh\u00f6rigenbetreuung fliesst?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht \u00fcber die Gewinne und Einsparungen (Return on Investment) vorzulegen, die dank den Entlastungsangeboten f\u00fcr alle Personen erzielt werden, die Angeh\u00f6rige regelm\u00e4ssig unterst\u00fctzen und betreuen.</p>","ReasonText":"<p>\"Pro investierten Franken geben die Kinderkrippen der Gemeinschaft rund drei Franken zur\u00fcck.\" Dies besagt eine im Jahr 2003 im Auftrag der Westschweizer Gleichstellungsb\u00fcros ver\u00f6ffentlichte Studie. Sie hat aufgezeigt, dass Investitionen in Kinderbetreuungseinrichtungen Gewinne generierten. Diese Ergebnisse bewegten zahlreiche kantonale und kommunale Instanzen dazu, ihre Politik entsprechend auszurichten und ihre Angebote auszubauen. Was die Angebote zur Entlastung von Personen betrifft, die Angeh\u00f6rige betreuen, ist bisher noch keine vergleichbare Studie verfasst worden.</p><p>Es w\u00e4re gut zu wissen, welcher wirtschaftliche Nutzen von Entlastungsangeboten erwartet werden kann, die wirklich den Bed\u00fcrfnissen von Personen entsprechen, die Angeh\u00f6rige betreuen, insbesondere wenn die Betreuenden erwerbst\u00e4tig sind. Dies w\u00fcrde Kantone und Gemeinden davon \u00fcberzeugen, dass Investitionen in solche Angebote gerechtfertigt und lohnenswert sind.</p><p>Die Studie soll sich der Frage widmen, was die Gesellschaft in folgenden Bereichen gewinnt:</p><p>1. Erh\u00f6hung des Anteils der Frauen am Arbeitsmarkt, bis sie das gesetzliche Rentenalter erreichen,</p><p>2. Erh\u00f6hung der Verf\u00fcgbarkeit und Qualifikation der Angestellten,</p><p>3. Verbesserung des Gesundheitszustandes der Personen, die ihre Angeh\u00f6rigen betreuen,</p><p>4. Zunahme der Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge,</p><p>5. Zunahme der Steuereinnahmen,</p><p>6. Senkung der Sozialausgaben.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Betreuende Angeh\u00f6rige sind f\u00fcr eine hochwertige Versorgung von kranken und pflegebed\u00fcrftigen Menschen in der Gesellschaft unverzichtbar. Sind betreuende Angeh\u00f6rige bereit, unterst\u00fctzungsbed\u00fcrftige Familienmitglieder selbst zu betreuen, sollen sie gute Rahmenbedingungen vorfinden. Am 5. Dezember 2014 hat der Bundesrat deshalb den \"<a href=\"https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/strategie-und-politik/politische-auftraege-und-aktionsplaene/aktionsplan-pflegende-angehoerige.html\">Aktionsplan zur Unterst\u00fctzung und Entlastung betreuender und pflegender Angeh\u00f6rige</a>r\" verabschiedet (www.bag.admin.ch &gt; Strategie &amp; Politik &gt; Politische Auftr\u00e4ge &amp; Aktionspl\u00e4ne &gt; Aktionsplan f\u00fcr betreuende und pflegende Angeh\u00f6rige). Ein wichtiges Element f\u00fcr gute Rahmenbedingungen sind passende Unterst\u00fctzungs- und Entlastungsangebote. Daher hat der Bundesrat das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) mit der Umsetzung des F\u00f6rderprogramms \"Entlastungsangebote f\u00fcr betreuende Angeh\u00f6rige 2017-2020\" beauftragt. Die wichtigsten Ergebnisse des F\u00f6rderprogramms wurden in einem <a href=\"https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/strategie-und-politik/nationale-gesundheitspolitik/foerderprogramme-der-fachkraefteinitiative-plus/foerderprogramme-entlastung-angehoerige.html\">Synthesebericht</a> zusammengefasst und Ende Oktober 2020 publiziert (www.bag.admin.ch &gt; Stratgie &amp; Politik &gt; Nationale Gesundheitspolitik &gt; F\u00f6rderprogramme der Fachkr\u00e4fteinitiative plus &gt; F\u00f6rderprogramm \"Entlastungsangebote f\u00fcr betreuende Angeh\u00f6rige 2017 - 2020\").</p><p>Die Forschungsergebnisse aus dem F\u00f6rderprogramm zeigen, wie komplex die Thematik der Angeh\u00f6rigenbetreuung ist. Einerseits ist die Gruppe der betreuenden Angeh\u00f6rigen sehr heterogen, etwa in Bezug auf das Alter oder auch auf den sozialen, kulturellen und \u00f6konomischen Kontext. Auch die Betreuungssituationen unterscheiden sich. Andererseits ist die Vielfalt an Unterst\u00fctzungs- und Entlastungsangeboten sehr gross - von Informations- und Beratungsangeboten \u00fcber Schulungsangebote, Tages- und Nachtstrukturen bis hin zu Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Erwerbst\u00e4tigkeit und Angeh\u00f6rigenbetreuung.</p><p>Dass es insbesondere f\u00fcr Unternehmen rentabel sein kann, ihren Angestellten in Bezug auf die Vereinbarkeit entgegen zu kommen, ist mehrfach belegt (vgl. \"<a href=\"https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/strategie-und-politik/politische-auftraege-und-aktionsplaene/aktionsplan-pflegende-angehoerige.html\">Aktionsplan zur Unterst\u00fctzung und Entlastung betreuender und pflegender Angeh\u00f6rige</a>r\", S. 19). Aus methodischer Sicht w\u00e4re es allerdings fast unm\u00f6glich, eine Analyse des Return of Investments (ROI) durchzuf\u00fchren, welche die ganze Vielfalt der Unterst\u00fctzungs- und Entlastungsangebote gerecht werden w\u00fcrde. Ferner m\u00fcsste f\u00fcr die Berechnung des ROI nebst dem gesellschaftlichen Mehrwert (z.B. erh\u00f6hte Verf\u00fcgbarkeit und Qualifikation der Mitarbeitenden, Erh\u00f6hung Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge, geringe Sozialausgaben) zwingend auch der individuelle Nutzen miteinbezogen werden. F\u00fcr die betreuenden Angeh\u00f6rigen \u00e4ussert sich der Nutzen von Unterst\u00fctzungs- und Entlastungsangeboten oftmals durch eine Verbesserung ihrer Lebensqualit\u00e4t (z.B. Erhalt einer guten Gesundheit, Balance zwischen Ressourcen und Belastung), welche sich nur schwer quantifizieren l\u00e4sst. Da es kaum m\u00f6glich ist, eine Kosten-Nutzen-Analyse durchzuf\u00fchren, die diesen Umst\u00e4nden gerecht wird, beantragt der Bundesrat die Ablehnung des Postulats.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1613520000000)\/","SubmittedBy":"Romano Marco","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1671148800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|44|2836|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763103182587)\/","SubmissionDate":"\/Date(1608249600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5107,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Sozialer Schutz|Gesundheit"}}