{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204710,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20204710,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.4710","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Bewahrung \u00e4lterer Menschen vor Vereinsamung und \u00fcberm\u00e4ssiger Angst infolge der Corona-Krise","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Kontakte mit \u00e4lteren Menschen zeigt, dass viele von ihnen grosse Angst vor den Folgen der Coronakrise haben. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr liegen einerseits in der enormen H\u00f6he der \u00dcbersterblichkeit in der Schweiz, anderseits in den zahllosen, negativ belasteten Medienberichten. Auch die Tatsache, dass viele \u00e4ltere Menschen vereinsamen oder auf Intensivstationen alleine sterben m\u00fcssen, wirkt belastend.</p><p>Die von den Kantonen und insbesondere die neusten, vom Bund angek\u00fcndigten Massnahmen lassen bei ihnen die Bef\u00fcrchtung wachsen, v\u00f6llig isoliert zu werden, insbesondere an wichtigen Feiertagen. Hinzu kommt, dass die Pflegedienste stark \u00fcberlastet sind und sich nur auf das Notwendigste konzentrieren k\u00f6nnen. F\u00fcr menschliche Kontakte bleibt kaum Zeit. Und schliesslich be\u00e4ngstigt auch die Tatsache, dass in Alters- und Pflegheimen besonders viele Menschen durch das Virus angesteckt werden und oft gar sterben. Vor diesem Hintergrund stellen sich folgende Fragen:</p><p>1. Verf\u00fcgt der Bundesrat in Zusammenarbeit mit den Kantonen \u00fcber ein Konzept, aufgrund dessen die Angst der \u00e4lteren Bev\u00f6lkerung vor den Folgen der Coronakrise reduziert und dieser Bev\u00f6lkerungsteil vor der Vereinsamung oder Isolation m\u00f6glichst bewahrt werden kann?</p><p>2. Ist der Bundesrat bereit, finanzielle Mittel einzusetzen, um bestehende Pflege- und Betreuungsdienste auszubauen oder neue zu schaffen?</p><p>3. Was gedenkt der Bundesrat f\u00fcr eine Zukunftsstrategie zu fahren, um \u00e4ltere Menschen in solchen Situationen zu sch\u00fctzen und gleichzeitig vor Isolation zu bewahren?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. und 3. Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die Krise bei \u00e4lteren Menschen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und die sozialen M\u00f6glichkeiten sozialer Kontakte hat. Das Thema psychische Gesundheit und Fragen nach der Balance zwischen dem Schutz des Lebens durch Kontaktreduktion und der Lebensqualit\u00e4t haben deshalb im Krisenmanagement einen hohen Stellenwert. Im Rahmen des Berichts in Erf\u00fcllung des Postulats 20.3724 Wehrli \"<a href=\"https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20203724\">Covid-19: Situation f\u00fcr \u00e4ltere Menschen</a>\" wird der Bundesrat die Situation ausf\u00fchrlich analysieren.</p><p>Erste Ergebnisse laufender Studien zeigen, dass die Covid-19-Pandemie bei einem gewissen Anteil der befragten Bev\u00f6lkerung Einsamkeitsgef\u00fchle verst\u00e4rkt und sich negativ auf die Stimmung ausgewirkt hat. Was die \u00e4ltere Bev\u00f6lkerung betrifft, besteht insbesondere bei Menschen mit Vorerkrankungen und/oder einer fehlenden sozialen Einbettung ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr psychische Belastungen (vgl. den Bericht vom 20.11.2020 \u00fcber den Einfluss von Covid-19 auf die psychische Gesundheit; www.bag.admin.ch &gt; Strategie&amp;Politik &gt; Politische Auftr\u00e4ge &amp; Aktionspl\u00e4ne &gt; Psychische Gesundheit und psychiatrische Versorgung). Um f\u00fcr die Thematik zu sensibilisieren und auf niederschwellige Hilfsangebote aufmerksam zu machen, initiierte das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) am 10. Dezember 2020 gemeinsam mit verschiedenen Partnern einen Aktionstag zur psychischen Gesundheit. Zudem steht das BAG in regelm\u00e4ssigem Austausch mit verschiedenen Altersorganisationen und bezieht diese in die Krisenbew\u00e4ltigung ein, um den Bed\u00fcrfnissen und Anliegen von \u00e4lteren Menschen Rechnung zu tragen. Im Factsheet \"COVID-19: Informationen und Empfehlungen f\u00fcr sozialmedizinische Institutionen wie Alters- und Pflegeheime\" (<a href=\"https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/information-fuer-die-aerzteschaft/dokumente-fuer-gesundheitsfachpersonen.html\">BAG &gt; Krankheiten &gt; Infektionskrankheiten: Ausbr\u00fcche, Epidemien, Pandemien &gt; Aktuelle Ausbr\u00fcche und Epidemien &gt; Coronavirus &gt; Informationen f\u00fcr Gesundheitsfachpersonen &gt; Dokumente</a>, Version vom 27.10.2020) empfiehlt das BAG, insbesondere bei vulnerablen Personen Wege zu finden, zwischen Infektionsschutz einerseits und Sch\u00e4den durch Deprivation und Isolation abw\u00e4gen. Die Kompetenzen f\u00fcr die Besuchsregelungen wiederum liegen bei den Kantonen und sind von der lokalen epidemiologischen Situation abh\u00e4ngig.</p><p>Auch die Stiftung Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz setzt sich gemeinsam mit den Kantonen im Rahmen von Aktionsprogrammen f\u00fcr die St\u00e4rkung der psychischen Gesundheit von \u00e4lteren Menschen ein, mit dem Fokus auf Angebote f\u00fcr zu Hause lebende \u00e4ltere Menschen sowie auf der sozialen Teilhabe.</p><p>2. Grunds\u00e4tzlich ist es die Aufgabe der Kantone und Gemeinden, die Pflege und Betreuung \u00e4lterer Menschen sicherzustellen - auch w\u00e4hrend der Covid-19-Pandemie. Sie sind zust\u00e4ndig f\u00fcr spitalexterne, ambulante Leistungen und die station\u00e4ren Einrichtungen. Dies gilt auch f\u00fcr den Entscheid, ob zus\u00e4tzliche finanzielle Mittel f\u00fcr die Schaffung oder den Ausbau von Pflege- und Betreuungsdiensten zur Verf\u00fcgung gestellt werden sollen.</p><p>Subsidi\u00e4r gew\u00e4hrt der Bund gesamtschweizerisch t\u00e4tigen Hilfsorganisationen f\u00fcr Betagte Finanzhilfen aufgrund von Artikel\u00a0101bis des Bundesgesetzes \u00fcber die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10). Diese Organisationen haben im Rahmen der Pandemie wichtige Arbeit zur Beratung und Unterst\u00fctzung \u00e4lterer Menschen geleistet und sind am besten in der Lage, die Bed\u00fcrfnisse einzusch\u00e4tzen. Dies wird bei der Abwicklung der Subventionsvertr\u00e4ge ber\u00fccksichtigt.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1613520000000)\/","SubmittedBy":"Arslan Sibel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1633046400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763108081633)\/","SubmissionDate":"\/Date(1608249600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5107,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}