{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20204735,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20204735,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.4735","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Die Berufsentwicklung auf den Arbeitsmarkt und die Klimaneutralit\u00e4t ausrichten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Schweiz hat sich im Rahmen des Pariser Klima\u00fcbereinkommens verpflichtet, bis 2030 ihren Treibhausgasausstoss gegen\u00fcber dem Stand von 1990 zu halbieren, und bis 2050 will sie unter dem Strich gar keine Treibhausgase mehr ausstossen. Das Zusammenspiel von Arbeitsmarkt und Klimawandel sowie von Berufsqualifikationen und gr\u00fcnen Arbeitsstellen spielt im Pariser \u00dcbereinkommen sowie in der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) eine wichtige Rolle.</p><p>In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat, die folgenden Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie werden sich die Entscheide und Massnahmen, mit denen die angestrebte Klimaneutralit\u00e4t erreicht werden soll, bis 2030 beziehungsweise 2050 auf den Arbeitsmarkt auswirken?</p><p>2. Andere L\u00e4nder, die sich zur Erreichung des Netto-Null-Ziels verpflichtet haben, verf\u00fcgen \u00fcber Strategien zu gr\u00fcnen Arbeitsstellen und Qualifikationen. Greift die Schweiz auf wichtige Erkenntnisse aus solchen Strategien zur\u00fcck? Wenn ja, auf welche Erkenntnisse? Wenn nein, wieso nicht?</p><p>3. Senegal hat f\u00fcr seine Strategie zur F\u00f6rderung gr\u00fcner Arbeitspl\u00e4tze 2019 einen Preis des World Future Council erhalten. Wird die Schweiz nun auch eine nationale Strategie f\u00fcr nachhaltige Erwerbst\u00e4tigkeit nach dem Vorbild von Senegal ausarbeiten? Wenn ja, wie? Wenn nein, wieso nicht?</p><p>4. Wie gew\u00e4hrleistet die Schweiz, dass Ausbildung, Berufsbildung und Laufbahnentwicklung gezielt in die Prozesse auf dem Weg hin zur Klimaneutralit\u00e4t einbezogen werden?</p><p>5. Ist die Schweiz bereit aufzuzeigen, wie erm\u00f6glicht werden kann, dass die Anforderungsprofile f\u00fcr k\u00fcnftige Berufe sowie Berufsreformen nicht ausschliesslich von den Berufsverb\u00e4nden bestimmt, sondern auch von jungen Menschen mitgestaltet werden? Wenn ja, wie? Wenn nein, wieso nicht?</p><p>6. Ist der Bundesrat bereit, ab sofort auf das Instrument von Zielvereinbarungen mit Berufsverb\u00e4nden zur\u00fcckzugreifen, das ihm nach dem Umweltschutzgesetz (Art. 41a) und dem Energiegesetz (Art. 4) zur Verf\u00fcgung steht, und so die Arbeitswelt und den Weiterbildungssektor auf dem Weg hin zur Klimaneutralit\u00e4t zu st\u00e4rken? Wenn ja, wie? Wenn nein, wieso nicht?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1-3) Der Strukturwandel der Schweizer Wirtschaft wird durch zahlreiche Faktoren beeinflusst wie beispielsweise die demografische oder technologische Entwicklung oder die Globalisierung. Auch klimapolitische Massnahmen und Anstrengungen der Schweiz k\u00f6nnen zu strukturellen Ver\u00e4nderungen f\u00fchren.</p><p>Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Bildung in der Schweiz haben sich bis anhin stets erfolgreich an neue Bedingungen angepasst, weil sich die Akteure an den vielf\u00e4ltigen und sich wandelnden Bed\u00fcrfnissen des Arbeitsmarktes orientieren. Ver\u00e4nderungen der Arbeitskr\u00e4ftenachfrage als Folge von klimapolitischen Massnahmen werden durch die Akteure ber\u00fccksichtigt und wenn m\u00f6glich antizipiert. So werden beispielsweise alle Berufe der beruflichen Grundbildung auf Initiative der Wirtschaft entwickelt und mindestens alle f\u00fcnf Jahre auf wirtschaftliche, technologische, \u00f6kologische und didaktische Entwicklungen hin \u00fcberpr\u00fcft und angepasst. Auch die Abschl\u00fcsse der h\u00f6heren Berufsbildung werden stetig weiterentwickelt und zeichnen sich ebenfalls dadurch aus, dass sie von der Wirtschaft getragen und auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind.</p><p>Eine dieser Entwicklung vorauseilende, staatlich gelenkte Berufsentwicklung oder eine F\u00f6rderung einzelner Berufsgruppen f\u00fcr \"gr\u00fcne Jobs\" w\u00e4re systemfremd und nicht zielf\u00fchrend. Es best\u00fcnde das Risiko einer Entfernung von den Bed\u00fcrfnissen des Arbeitsmarkts. Um sich auch k\u00fcnftig erfolgreich an den Strukturwandel anpassen zu k\u00f6nnen, gilt es die bew\u00e4hrten St\u00e4rken der Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik zu erhalten. Im Rahmen der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit wird die Schweiz weiterhin an europ\u00e4ischen und internationalen Programmen, Initiativen und Prozessen teilnehmen, welche f\u00fcr die Schweizer Berufsbildung relevant sind.</p><p>4-6) Nachhaltige Entwicklung, \u00d6kologie und Cleantech sind seit Jahren wichtige Themen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik und dadurch auch l\u00e4ngst von der Berufsbildung aufgenommen worden. Zeugnis davon sind verschiedene berufliche Grundbildungen und Angebote der h\u00f6heren Berufsbildung (HBB), die neu geschaffen oder bei Revisionen um nachhaltige Aspekte erg\u00e4nzt worden sind. So beispielsweise der Beruf Recyclistin/Recyclist EFZ, welcher bereits seit \u00fcber 20 Jahren erlernt werden kann, oder Zimmerin/Zimmermann EFZ, welche heutzutage in der Lage sind, Solar- und Photovoltaikanlagen zu montieren. Auch in der HBB existieren l\u00e4ngst entsprechende Bildungsangebote, beispielsweise Energieberaterin/Energieberater Geb\u00e4ude mit eidgen\u00f6ssischem Fachausweis. Der Bundesrat hat zudem die nachhaltige Entwicklung in der Botschaft zur F\u00f6rderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2021-2024 als ein zentrales transversales Thema hervorgehoben, dem \u00fcber alle F\u00f6rderbereiche hinweg besondere Beachtung geschenkt wird. Das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation stellt beispielsweise den Tr\u00e4gerschaften die \"Orientierungshilfe Nachhaltige Entwicklung in der Berufsbildung\" zur Verf\u00fcgung. Damit k\u00f6nnen diese pr\u00fcfen, inwieweit und in welcher Form sie mit ihren Abschl\u00fcssen zur nachhaltigen Entwicklung beitragen k\u00f6nnen. Auch die Hochschulen bieten zahlreiche Studieng\u00e4nge und Weiterbildungen in verschiedenen Disziplinen an, die sich mit Aspekten der nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzen, oder passen bestehende Studieng\u00e4nge entsprechend an.</p><p>Lernende sowie Absolventinnen und Absolventen werden bei Berufsrevisionen durch die Tr\u00e4gerschaften h\u00e4ufig miteinbezogen. Zudem haben sie als Nachfragerinnen und Nachfrager die Chance, sich f\u00fcr eine Ausbildung zu entscheiden, die am besten zu ihren pers\u00f6nlichen Vorstellungen und Eigenschaften passt. Der Bundesrat sieht somit auch im Bereich Aus- und Weiterbildung keinen zus\u00e4tzlichen Handlungsbedarf.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1614124800000)\/","SubmittedBy":"Python Valentine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1671148800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|32|44|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1716295961140)\/","SubmissionDate":"\/Date(1608249600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5107,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Umwelt"}}