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Frage","BusinessTypeAbbreviation":"Fra.","Title":"\u00dcbereinkommen \u00fcber die Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich in der europ\u00e4ischen Region / Lissabon-Konvention","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Seit dem 1. Februar 1999 ist die Lissabon-Konvention in der Schweiz in Kraft. Artikel\u00a07 verpflichtet, Verfahren zu entwickeln, um zu bewerten, ob Fl\u00fcchtlinge die Voraussetzungen f\u00fcr den Hochschulzugang erf\u00fcllen - auch wenn Urkunden fehlen. Norwegen hat seit 2013 ein Verfahren f\u00fcr die Anerkennung der Vorbildung von gefl\u00fcchteten Personen, 2016 haben die ENIC-NARIC Zentren in NOR, GB, NLD, ITA, FRA, ARM, DEU und SWE ebenfalls eines entwickelt. </p><p>Was hat die Schweiz daf\u00fcr bislang getan?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Es trifft nicht zu, dass der terti\u00e4re Bildungsweg in der Integrationsagenda nicht erw\u00e4hnt wird. Der Grundlagenbericht zur Integrationsagenda Schweiz sieht vor, dass vorl\u00e4ufig Aufgenommene und anerkannte Fl\u00fcchtlinge Zugang zu Bildungswegen haben sollen, die zu einem staatlich anerkannten Abschluss auf der Sekundarstufe II und/oder Terti\u00e4rstufe f\u00fchren. Aufgrund der bestehenden Zust\u00e4ndigkeiten haben die staatlichen Akteure bei der Lancierung und Umsetzung der Integrationsagenda Schweiz vor allem auf den Einstieg in die berufliche Grundbildung fokussiert und sich dabei auf einen verbindlichen Integrationsprozess einigen k\u00f6nnen. Der Zugang zu den Hochschulen ist komplexer gestaltet. Die Lissabonner Konvention hat zum Ziel, die Anerkennung von in den Vertragsstaaten ausgestellten Qualifikationen zu erleichtern. Die darin enthaltenen Verpflichtungen hinsichtlich der Zulassung stehen haupts\u00e4chlich im Zusammenhang mit dem Gebot der Nichtdiskriminierung. Es geht im Wesentlichen darum, dass f\u00fcr alle dieselben Anforderungen gelten sollen. Die Vertragsparteien haben jedoch nach wie vor eine grosse Autonomie in der Frage der Zulassung ausl\u00e4ndischer Studierender. In der Schweiz sind gest\u00fctzt auf das Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetz die Hochschulen f\u00fcr die Zulassung zum Hochschulstudium zust\u00e4ndig. Das Staatssekretariat f\u00fcr Migration steht seit mehreren Jahren im Austausch mit dem Dachverband Swissuniversities, um den Zugang von Fl\u00fcchtlingen und vorl\u00e4ufig Aufgenommen zu Schweizer Hochschulen zu verbessern. Im Rahmen der kantonalen Integrationsprogramme wurde im Kanton Genf zu diesem Zweck das Projekt \"horizon acad\u00e9mique\" lanciert. 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