{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210062,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20210062,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.062","BusinessType":1,"BusinessTypeName":"Gesch\u00e4ft des Bundesrates","BusinessTypeAbbreviation":"BRG","Title":"Ausfallsichere Rechenleistung und erforderliche Transformation der IKT von MeteoSchweiz. Verpflichtungskredit","Description":"Botschaft vom 9. September 2021 zu einem Verpflichtungskredit zum Aufbau einer ausfallsicheren Rechenleistung und der dazu n\u00f6tigen Transformation der IKT von MeteoSchweiz","InitialSituation":"<p><b>\u00dcbersicht aus der Botschaft </b></p><p><b>Mit dieser Botschaft beantragt der Bundesrat dem Parlament einen Verpflichtungskredit von 34,3 Millionen und die Freigabe einer ersten Tranche im Umfang von 16,5 Millionen f\u00fcr den Aufbau einer ausfallsicheren Rechenleistung und der dazu n\u00f6tigen Transformation der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) des Bundesamtes f\u00fcr Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz). </b></p><p></p><p>Ausgangslage </p><p>Mit der Erf\u00fcllung der gesetzlichen Aufgaben als nationaler Wetterdienst und als zertifizierter Flugwetterdienstleister sind spezifische Anforderungen, z. B. an die betriebliche Verf\u00fcgbarkeit (7 x 24 h) oder an die nationale Vernetzung und internationale Verflechtung der IKT von MeteoSchweiz verbunden. Vor diesem Hintergrund betreibt MeteoSchweiz eine eigene IKT. </p><p>Die IKT-Leistungserbringung von MeteoSchweiz basiert heute auf einem einzigen Re-chenzentrum am Flughafen Z\u00fcrich. Ein lokales Ereignis, das zu einem l\u00e4ngeren Ausfall dieses Rechenzentrums f\u00fchrt, h\u00e4tte schwerwiegende Auswirkungen auf die Einsatzbereitschaft und Leistungserbringung von MeteoSchweiz - mit entsprechend negativen Folgen: </p><p>- potenzielle Gef\u00e4hrdung der Sicherheit der Bev\u00f6lkerung (Ausfall von Wetterwarnungen, Ausfall von Warnungen vor Naturgefahren, die vom Wetter abh\u00e4ngen (z. B. Hochwasser, Lawinen), fehlende Information zur Ausbreitung von Radioaktivit\u00e4t, u. a.); </p><p>- hohe volkswirtschaftliche Kosten (z. B. Beeintr\u00e4chtigung des Flugverkehrs oder Flughafenschliessungen). </p><p>Beispielhaft kann dies anhand der Unwetter- und Hochwassersituation in der Schweiz im Sommer 2021 dargestellt werden: </p><p>- Einsatzbeh\u00f6rden waren 7 x 24h auf Echtzeitinformationen und Beratungsleistungen von MeteoSchweiz angewiesen. </p><p>- Die Verbreitung von Warnungen an die Bev\u00f6lkerung \u00fcber die digitalen Verbreitungskan\u00e4le musste jederzeit sichergestellt werden. </p><p>- F\u00fcr die Erstellung der hydrologischen Prognosen (bspw. Abflussprognosen) waren rund um die Uhr verl\u00e4ssliche Niederschlagsprognosen erforderlich. </p><p>- Die auf der Rechnerinfrastruktur von MeteoSchweiz bewirtschafteten hydrologischen Daten des Bundesamtes f\u00fcr Umwelt m\u00fcssen ohne Unterbruch bereitgestellt werden k\u00f6nnen. </p><p>Ein Totalausfall des Rechenzentrums von MeteoSchweiz zu diesem Zeitpunkt h\u00e4tte die meteorologische und hydrologische Daten- und Informationskette und folglich die Warnkapazit\u00e4ten des Bundes substanziell negativ beeintr\u00e4chtigt - mit entsprechendem Gef\u00e4hrdungspotenzial f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. </p><p>MeteoSchweiz hat vor diesem Hintergrund ein umfassendes Business Continuity Management (BCM) aufgebaut. Zudem hat die Eidgen\u00f6ssische Finanzkontrolle (EFK) </p><p>MeteoSchweiz mit Priorit\u00e4t A empfohlen, die Notwendigkeit eines Mehrstandortkonzeptes in Bezug auf die Rechenleistung zu pr\u00fcfen. Eine georedundante Rechenleistung konnte aus Ressourcengr\u00fcnden bislang nicht bereitgestellt werden.</p><p></p><p>Inhalt der Vorlage </p><p>Gegenstand der vorliegenden Botschaft ist die Finanzierung des Aufbaus einer ausfallsicheren, georedundanten Rechenleistung f\u00fcr MeteoSchweiz. Damit wird einerseits der erw\u00e4hnten Empfehlung der EFK nachgekommen, andererseits wird das Toprisiko \"signifikante technische Betriebsunterbr\u00fcche bei MeteoSchweiz\" gem\u00e4ss Risikomanagementsystem des Bundes mitigiert. </p><p>Mit dem Aufbau einer ausfallsicheren Rechenleistung einher geht eine Transformation der IKT von MeteoSchweiz: Gem\u00e4ss dem geplanten, neuen IKT-Betriebsmodell wird MeteoSchweiz langfristig keine eigene Recheninfrastruktur mehr betreiben. Die gesamte Applikationslandschaft von MeteoSchweiz wird auf bundesinterne und -externe Cloud-Anbieter transferiert. Damit kann einerseits die Rechenleistung skaliert werden, d. h. trotz des stetigen Wachstums an meteorologischen Daten und Rechenkapazit\u00e4ten sind keine Beschaffungen von eigenen, neuen IKT-Infrastrukturen mehr erforderlich. Andererseits k\u00f6nnen die heute noch vorhandenen, eigenen Serverinfrastrukturen mittel- bis langfristig abgebaut werden. \u00dcber lange Frist betrachtet, ist das gew\u00e4hlte Betriebsmodell (\"Georedundanz mit Cloud\") kosteng\u00fcnstiger als die gepr\u00fcften Betriebsmodelle ohne Nutzung von Cloud-Diensten. </p><p>Der Aufbau einer ausfallsicheren Rechenleistung sowie eines neuen Betriebsmodells wird im Rahmen eines Projektes realisiert. Daraus resultiert f\u00fcr MeteoSchweiz Hand-lungsbedarf, insbesondere durch die folgenden Treiber: </p><p>- den Aufbau einer ausfallsicheren, georedundanten Rechenleistung; </p><p>- die Transformation des Betriebsmodells und die Umsetzung der Cloud-Strategie; </p><p>- die Weiterentwicklung der Kompetenzen der IKT-Mitarbeitenden; </p><p>- die Nutzung des Rechenzentrum-Verbundes des Bundes und der Nachfolgel\u00f6sung f\u00fcr den auslaufenden Vertrag f\u00fcr das Rechenzentrum am Flughafen Z\u00fcrich; </p><p>- die Gew\u00e4hrleistung eines sicheren 7x24h-Betriebes ohne Unterbr\u00fcche. </p><p>F\u00fcr die Projektdauer von 2022 bis 2028 betragen die einmaligen Gesamtprojektkosten 41,8 Millionen Franken. MeteoSchweiz erbringt \u00fcber dieselbe Zeitperiode Eigenleistungen in Form von personellen Ressourcen im Umfang von 7,5 Millionen. </p><p>Der Bundesrat beantragt mit der vorliegenden Botschaft die Bewilligung eines Ver-pflichtungskredits von 34,3 Millionen Franken. </p><p>Als Gegenwert zu diesen Kosten: </p><p>- kann MeteoSchweiz mit dem Mehrstandortbetrieb der Rechenleistung seine gesch\u00e4ftskritischen Dienstleistungen gem\u00e4ss den gesetzlichen Vorgaben (Wetterwarnungen, Vorhersagen f\u00fcr die Naturgefahrenfachstellen und die Luftfahrt, Ausbreitungsrechnungen f\u00fcr Radioaktivit\u00e4t, Sicherung des klimatologischen Datenschatzes, u. a.) auch bei einer lokalen Katastrophe (z. B. bei einem Totalausfall eines Rechenzentrums) erbringen; </p><p>- k\u00f6nnen hohe volkswirtschaftliche Kosten und ein nachhaltiger Reputationsschaden f\u00fcr den Bund im Falle eines Ausfalls des heutigen Rechenzentrums am Flughafen Z\u00fcrich vermieden werden; </p><p>- kann die IKT von MeteoSchweiz im Rahmen des geplanten Transformationsprozesses auf zukunftsgerichtete Technologien ausgerichtet werden. Damit unterst\u00fctzt das vorliegende Vorhaben die Erreichung des Zielbildes f\u00fcr die digitale Transformation in der Bundesverwaltung und steht im Einklang mit der Cloud-Strategie des Bundes. Ebenfalls unterst\u00fctzt das Vorhaben verschiedene strategische Initiativen der aktuellen IKT-Strategie des Bundes. </p>","Proceedings":"<p>SDA-Meldung</p><p><b>Debatte im Nationalrat, 16.12.2021</b></p><p><b>MeteoSchweiz soll Risiken bei IT-Infrastruktur verteilen k\u00f6nnen</b></p><p><b>Der nationale Wetterdienst MeteoSchweiz soll das Klumpenrisiko bei seiner IT-Infrastruktur minimieren k\u00f6nnen. Der Nationalrat hat daf\u00fcr am Donnerstag einstimmig einem Verpflichtungskredit von 34,3 Millionen Franken zugestimmt.</b></p><p>Gleichzeitig hat der Nationalrat eine erste Tranche im Umfang von 16,5 Millionen Franken freigegeben. Mit dem Kredit sollen eine ausfallsichere Rechenleistung aufgebaut und die dazu n\u00f6tige Transformation der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) des Bundesamtes f\u00fcr Meteorologie und Klimatologie (MeteoSchweiz) finanziert werden. MeteoSchweiz beteiligt sich mit 7,5 Millionen Franken an der Transformation.</p><p>Die Systeme von MeteoSchweiz basierten heute auf einem einzigen Rechenzentrum am Flughafen Z\u00fcrich, erl\u00e4uterte Kommissionssprecher Peter Schilliger (FDP/LU). Es bestehe also ein Klumpenrisiko. Wenn diese Systeme eine l\u00e4nger anhaltende St\u00f6rung h\u00e4tten, k\u00f6nne MeteoSchweiz seine Dienste nicht mehr sicherstellen und etwa Unwetterwarnungen und -prognosen nicht mehr herausgeben.</p><p>Ein Ausfall h\u00e4tte gem\u00e4ss Botschaft des Bundesrats auch wirtschaftliche Folgen. MeteoSchweiz ist nicht nur ein nationaler Wetterdienst, sondern auch ein zertifizierter Flugwetterdienstleister. Entsprechend gross w\u00e4ren die Probleme, wenn durch den Ausfall der Flugverkehr beeintr\u00e4chtigt w\u00fcrde oder es gar zu Flughafenschliessungen k\u00e4me.</p><p>Der Kredit war im Nationalrat unbestritten. Gerade nach dem Unwettersommer verwiesen mehrere Sprecherinnen und Sprecher darauf, dass Entscheidungstr\u00e4gerinnen und -tr\u00e4ger sowie die Bev\u00f6lkerung zwecks Informationen und Warnungen auf eine ausfallsichere Anlage angewiesen seien.</p><p></p><p>SDA-Meldung</p><p><b>Debatte im St\u00e4nderat, 02.03.2022</b></p><p><b>Meteo Schweiz soll Risiken bei IT-Infrastruktur verteilen k\u00f6nnen</b></p><p>Der nationale Wetterdienst Meteo Schweiz soll das Klumpenrisiko bei seiner IT-Infrastruktur minimieren k\u00f6nnen. Das Parlament hat daf\u00fcr einem Verpflichtungskredit von 34,3 Millionen Franken zugestimmt.</p><p>Wie im Nationalrat gab es am Mittwoch auch im St\u00e4nderat keine Opposition gegen den Kredit. Dieser ist damit unter Dach und Fach.</p>","DraftText":null,"SubmittedText":null,"ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1646179200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|24|34","Category":"IIIb/IV","Modified":"\/Date(1770753838227)\/","SubmissionDate":"\/Date(1631145600000)\/","SubmissionCouncil":null,"SubmissionCouncilName":null,"SubmissionCouncilAbbreviation":null,"SubmissionSession":5111,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Finanzwesen|Medien und Kommunikation"}}