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Iv.","Title":"Ungleichbehandlung bei den Hinterlassenenleistungen beseitigen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die gesetzlichen Grundlagen sind so anzupassen, dass die Hinterlassenenleistungen in der AHV/IV im Todesfall Eltern unabh\u00e4ngig von Geschlecht und Zivilstand zu Gute kommen. Der Anspruch auf eine Rente soll bis nach der Vollendung der Erstausbildung des j\u00fcngsten Kindes dauern.</p>","ReasonText":"<p>Die Hinterlassenenrente wird ihrem Namen heute nicht mehr gerecht. Urspr\u00fcnglich sollte die Hinterlassenenrente verhindern, dass die Hinterlassenen in finanzielle Not geraten. Die Ausbezahlung der Rente wurde dabei an den Zivilstand und an das Geschlecht gekn\u00fcpft. </p><p>Die Lebens- und Erwerbsmodelle sind in den letzten Jahrzehnten vielf\u00e4ltiger geworden. Bei der Einf\u00fchrung der Hinterlassenenrenten 1948 wurde der erweiterte soziale Schutz f\u00fcr Witwen mit der wirtschaftlichen Abh\u00e4ngigkeit der Frau von ihrem Ehemann begr\u00fcndet. Mit dem gesellschaftlichen Wandel l\u00e4sst sich die Ungleichbehandlung von Witwen und Witwer kaum mehr aufrechterhalten. </p><p>Zudem werden heute ein Viertel aller Kinder ausserehelich geboren. Dennoch werden Renten immer noch aufgrund des Zivilstandes gesprochen, womit unverheiratete M\u00fctter und V\u00e4ter, falls der andere Elternteil verstirbt, schlecht abgesichert sind. Diese potentielle Armutsfalle bei einem Todesfall muss beseitigt werden. Ein Anrecht auf eine Rente sollte grunds\u00e4tzlich unabh\u00e4ngig des Geschlechts und des Zivilstandes definiert werden. </p><p>F\u00fcr Eltern von Kindern mit einer Beeintr\u00e4chtigung ist eine Sonderregelung vorzusehen. </p><p>Selbstverst\u00e4ndlich sollen laufende Witwenrenten weder gek\u00fcrzt noch gestrichen werden. Zudem sollen grossz\u00fcgige \u00dcbergangsregelungen definiert werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Gredig Corina","BusinessStatus":208,"BusinessStatusText":"In Kommission des Nationalrats","BusinessStatusDate":"\/Date(1725465451000)\/","ResponsibleDepartment":1,"ResponsibleDepartmentName":"Parlament","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"Parl","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|1211|2836","Category":"V","Modified":"\/Date(1770753458373)\/","SubmissionDate":"\/Date(1615852800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Zivilrecht|Sozialer Schutz"}}