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Iv.","Title":"Die Versicherten m\u00fcssen ihre Krankenkasse kontaktieren k\u00f6nnen, ohne einen Aufschlag zu bezahlen!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Bundesgesetz \u00fcber die Krankenversicherung (KVG) soll so ge\u00e4ndert werden, dass Krankenkassen f\u00fcr Telefonanrufe oder jede andere Form der Kontaktaufnahme durch ihre Versicherten im Rahmen der Grundversicherung keine \u00fcberh\u00f6hten Kosten mehr verrechnen d\u00fcrfen.</p>","ReasonText":"<p>Jede versicherte Person hat es bestimmt schon einmal erlebt, dass ihre Versicherung die \u00dcbernahme der Kosten f\u00fcr eine Rechnung aus irgendeinem Grund verweigert hat. Zudem ist heute die Mehrheit der Versicherten in einem Versicherungsmodell versichert, bei dem zuerst die Krankenkasse kontaktiert werden muss, bevor eine \u00e4rztliche Leistung in Anspruch genommen werden darf. </p><p>Manchmal braucht es zur Kl\u00e4rung der Sachlage einen regen Briefwechsel und Telefongespr\u00e4che mit den Leistungserbringern.</p><p>Es kann sein, dass der Fehler beim Versicherer liegt und dass ein Gespr\u00e4ch zwischen der versicherten Person und dem Versicherer oder ein Telefonanruf n\u00f6tig wird, um die Situation zu kl\u00e4ren. Nicht selten muss man zudem in der Warteschlaufe w\u00e4hrend mehrerer Minuten - manchmal auch sehr lange - warten, bevor man mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der Versicherung sprechen kann. </p><p>Viele Kassen zwingen die Versicherten heute, \u00fcber teure Mehrwertdienstnummern anzurufen, und dies, obwohl doch zu erwarten w\u00e4re, dass sie als Anbieter der obligatorischen Grundversicherung ein Gespr\u00e4ch zu einem normalen Telefontarif erm\u00f6glichen. </p><p>Dieses Problem betrifft nicht nur die Schweiz. So sind in Frankreich die \u00fcberteuerten Nummern f\u00fcr den Kontakt mit der Krankenversicherung seit dem 1. Juli 2020 verboten. Ein solches Verbot in der Schweiz h\u00e4tte wohl nur \u00e4usserst geringe Auswirkungen auf die Einnahmen der Krankenkassen, zumal diese Einnahmen aus Dienstleistungen stammen, mit denen die Versicherungen gar keine Gewinne sollten erzielen k\u00f6nnen, und da wir uns bereits jetzt in einem Umfeld befinden, in dem die Pr\u00e4mien die Haushalte Schwierigkeiten haben, die Pr\u00e4mien zu bezahlen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Hurni Baptiste","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1670889600000)\/","ResponsibleDepartment":1,"ResponsibleDepartmentName":"Parlament","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"Parl","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|34|2841","Category":"IV","Modified":"\/Date(1712776347423)\/","SubmissionDate":"\/Date(1620086400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5109,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Medien und Kommunikation|Gesundheit"}}