{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210458,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20210458,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.458","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"F\u00fcr eine Regulierung der Werbung gem\u00e4ss dem Life Cycle Assessment eines Produktes","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Gesetzgebung wird dahingehend ge\u00e4ndert, dass ein Werbeverbot f\u00fcr Produkte und Dienstleistungen, die einen hohen CO2-Ausstoss verursachen und grosse Auswirkungen auf die Umwelt haben, eingef\u00fchrt wird, das insbesondere vom Life Cycle Assessment (LCA) bestimmt wird.</p>","ReasonText":"<p>Die Entwicklung der direkten Treibhausgasemissionen in der Schweiz k\u00f6nnte den Eindruck erwecken, dass unser Land die letzten zwei Jahrzehnte ein Mustersch\u00fcler war, da sich die Emissionen stabilisiert haben. Dabei w\u00fcrde aber der Anteil der grauen Emissionen, die zwar im Ausland verursacht werden, aber mit dem Schweizer Konsum zusammenh\u00e4ngen, nicht ber\u00fccksichtigt - und dieser ist erheblich. Im Jahr 2015 machten graue Emissionen ungef\u00e4hr 70 Prozent der gesamten Emissionen aus, f\u00fcr die die Schweiz verantwortlich ist. Wir haben unsere Treibhausgasemissionen in L\u00e4nder verlagert, in denen der sekund\u00e4re Sektor vorherrscht (China, Indien etc.). Betrachtet man also sowohl die direkten als auch die grauen Emissionen, geh\u00f6rt die Schweiz weltweit zu den gr\u00f6ssten Verursachern von Umweltverschmutzung, wie ein internationaler Vergleich der CO2-Emissionen pro Einwohner aufgrund der Endnachfrage zeigt: Die Schweiz befindet sich dort auf vierter Position der L\u00e4nder, die am meisten verursachen, hinter den USA, Australien und Kanada (OECD, 2019).</p><p>Um die Klimaerw\u00e4rmung zu begrenzen und unsere Verpflichtungen einzuhalten (\u00dcbereinkommen von Paris 2015), ist es somit unabdingbar, unsere Lebens- und Konsumweisen anzupassen. Angesichts dieser Herausforderung spielt die Werbung eine wichtige Rolle, da sie den Entscheid der Konsumentinnen und Konsumenten beim Kauf von Waren oder Dienstleistungen beeinflusst. Der Konsum kann in drei Etappen aufgeteilt werden: die Anschaffung einer Ware, ihr Gebrauch und ihre Entsorgung. Die Entscheidungen, die w\u00e4hrend jeder dieser drei Etappen getroffen werden, tragen zur \u00d6kobilanz \u00fcber den gesamten Lebensweg des Produkts bei, aber meistens sind sich die Konsumentinnen und Konsumenten dessen beim Kauf, der vor allem von der Werbung beeinflusst wird, nicht bewusst. Die Kosten f\u00fcr das Klima (graue Energie) und f\u00fcr die Umwelt vor der Anschaffung werden ebenfalls nicht beachtet.</p><p>Gewisse Wirtschaftssektoren verursachen schwere Folgen f\u00fcr die Umwelt. So sind der Bausektor, die Autobranche, der Transportsektor sowie die Produktion nicht nachhaltiger Kleidung und Lebensmittel sehr energieintensiv, und sie setzen grosse Mengen an Treibhausgasen frei und setzen die nat\u00fcrlichen Ressourcen teilweise unter unannehmbaren Druck.</p><p>Indem wir eine uneingeschr\u00e4nkte Bewerbung dieser Produkte oder Aktivit\u00e4ten erlauben, wird an die Bev\u00f6lkerung eine falsche Nachricht ausgesandt. Vor diesem Hintergrund schlagen wir im \u00f6ffentlichen sowie im privaten Raum, sofern dieser \u00f6ffentlich einsehbar ist, ein Werbeverbot f\u00fcr Produkte und Dienstleistungen vor, die einen hohen CO2-Ausstoss verursachen. Die CO2-Bilanz dieser Konsumg\u00fcter muss ber\u00fccksichtigt werden, um die Produkte und Dienstleistungen zu bestimmen, die am meisten Treibhausgasemissionen verursachen. Andere Umweltbelastungen (Umweltverschmutzung, schwindende Lebensr\u00e4ume etc.) m\u00fcssen ebenfalls in Betracht gezogen werden.</p><p>Zur Bestimmung eines Schwellenwerts, ab welchem die Bewerbung von Konsumg\u00fctern angesichts des Klimanotstands akzeptiert w\u00fcrde, stehen uns bereits verschiedene Instrumente zur Verf\u00fcgung, insbesondere die Life Cycle Assessments (LCA), die Verbrauchsstatistiken der Schweiz und die Daten zu Finanzfl\u00fcssen. Die Studie \"Umweltbewusster Konsum\" des BAFU teilt konsumierte Produkte und Dienstleistungen in f\u00fcnf Konsumbereiche ein: Wohnen, private Mobilit\u00e4t, Ern\u00e4hrung, Konsumg\u00fcter und Dienstleistungen sowie \u00f6ffentliche Dienste und Versicherungen. F\u00fcr jeden Artikel oder jede Dienstleistung werden Herstellung, Transport, Gebrauch sowie Entsorgung untersucht.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Python Valentine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1655337600000)\/","ResponsibleDepartment":1,"ResponsibleDepartmentName":"Parlament","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"Parl","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52","Category":"IV","Modified":"\/Date(1763109662610)\/","SubmissionDate":"\/Date(1623715200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5110,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt"}}