{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20210493,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20210493,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.493","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Das Jagdgesetz ist an die rasant zunehmende Wolfspopulation anzupassen. Pr\u00e4ventive Bestandesregulierung und zus\u00e4tzliche ausserordentliche Schutzmassnahmen f\u00fcr 2022","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Das Bundesgesetz \u00fcber die Jagd und den Schutz wildlebender S\u00e4ugetiere und V\u00f6gel (Jagdgesetz) wird ge\u00e4ndert, damit der rasch zunehmende Wolfsbestand wirksam reguliert werden kann und damit die Zahl der Konflikte substanziell abnimmt. </p><p>Solche Regulationen d\u00fcrfen den Wolfsbestand insgesamt nicht gef\u00e4hrden. Der Bund gew\u00e4hrt den Kantonen globale Finanzhilfen zur Durchf\u00fchrung der Massnahmen.</p><p>2. Der Bund soll die Kantone bei der Umsetzung von ausserordentlichen Schutzmassnahmen f\u00fcr den Alpsommer 2022 unterst\u00fctzen. Die Schutzmassnahmen m\u00fcssen durch die kantonalen Beh\u00f6rden in Zusammenarbeit mit den betroffenen Best\u00f6ssern, Weidetierhaltern und allf\u00e4llig weiteren Personenkreisen definiert werden. Der Bund leistete einen finanziellen Beitrag.</p>","ReasonText":"<p>In der Schweiz wurden erste W\u00f6lfe ab 1995 nachgewiesen. Mit der Bildung des ersten Rudels 2012 wuchs die Wolfspopulation sprunghaft auf heute gesch\u00e4tzte 150 Wolfs-Individuen und 11 Rudel. Die Revision des Schweizerischen Jagdgesetzes trug dieser Entwicklung Rechnung, und strebte im Rahmen der Berner Konvention eine Lockerung des Wolfsschutzes an, mit der M\u00f6glichkeit der pr\u00e4ventiven Regulation und Steuerung der Populationsentwicklung durch die kantonale Wildhut.</p><p>Die Gesetzesvorlage wurde von den Umweltverb\u00e4nden mit einem Referendum bek\u00e4mpft. Die bev\u00f6lkerungsreiche, st\u00e4dtisch-urbane Stimmbev\u00f6lkerung \u00fcberstimmte die Bev\u00f6lkerung der direkt betroffenen Alpen- und Voralpengebiete, die ihrerseits ihre Betroffenheit mit gegen 60 bis 86 Prozent Zustimmung zum Ausdruck brachte. Das in allen Teilen \"\u00fcberladene\" Gesetz wurde schliesslich im September 2020 an der Urne mit 51,8 Prozent abgelehnt. Das eigentliche Problem, eine verh\u00e4ltnism\u00e4ssige Regulierung der Wolfspopulation, bleibt ungel\u00f6st. Die aktuelle Entwicklung der Wolfsbest\u00e4nde best\u00e4tigen die Prognosen: ohne Regulierung w\u00e4chst die Population sehr dynamisch und droht vollends ausser Kontrolle zu geraten. Es braucht jetzt dringend ein Gesetz, welches die pr\u00e4ventive Regulierung erlaubt. </p><p>Dazu ist ein anhaltend hoher Druck auf W\u00f6lfe mit unerw\u00fcnschtem Verhalten mit einer zeit- und ortsnahen Regulierung unerl\u00e4sslich.</p><p>Nur so kann ein akzeptabler und vertr\u00e4glicher Wolfsbestand neben dem Tourismus sowie der Land- und Alpwirtschaft gew\u00e4hrleistet werden.</p><p>Ansonsten drohen den Schweizer Berggebieten und l\u00e4ndlichen R\u00e4umen irreversible Sch\u00e4den. Betriebs- und Bewirtschaftungsaufgaben von Weidefl\u00e4chen nehmen zu. Dies f\u00fchrt zur Verbuschung von artenreichen Berg- und Alpweiden und einer Abnahme der nat\u00fcrlichen Vielfalt, zu einer Zunahme von Hangrutschungen und Murg\u00e4ngen, zum Verlust der landschaftlichen Attraktivit\u00e4t f\u00fcr den Tourismus und erholungssuchende Mensch sowie zu einer latenten Verunsicherung der ans\u00e4ssigen Bev\u00f6lkerung.</p><p>Der wachsende Wolfsbestand setzt zudem dem Wildbestand wie Rehe oder G\u00e4msen zu, wie dies bereits in den umliegenden L\u00e4ndern beobachtet wird.</p><p>2. Der Alpsommer 2021 zeigte in aller Deutlichkeit: in gewissen Berg- und Alpgebieten musste zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Wolfsangriffen gerechnet werden. Die H\u00e4lfte der Angriffe erfolgte auf gesch\u00fctzte Herden, Berichte von Ann\u00e4herungen an Menschen mehren sich.</p><p>Die Verunsicherung bei den Weidetierhaltern ist enorm. Es braucht ein Set an Sofortmassnahmen f\u00fcr den Alpsommer 2022, um die Alpbewirtschafter bei der Planung der Alpsaison 2022 zu unterst\u00fctzten und eine Perspektive f\u00fcr die Zukunft zu bieten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"R\u00fcegger Monika","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1642464000000)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1712775728577)\/","SubmissionDate":"\/Date(1632960000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5111,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}