{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211059,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20211059,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.1059","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Wir m\u00fcssen eine L\u00f6sung finden f\u00fcr die durch Wolfsangriffe gef\u00e4hrdete Alpwirtschaft","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Wenn Bern den exzessiven Schutz des Wolfs nicht lockere, w\u00fcrden ihre Alpweiden bald sterben, kommentierte der landwirtschaftliche Berater der Region Moesa nach dem x-ten Wolfsangriff auf eine Schafsherde in der Region. Sie h\u00e4tten sechs Ziegenkadaver gefunden, sagte vor Kurzem ein \u00c4lpler, der die Alp bei Sfille bewirtschaftet, die oberhalb von Cimalmotto in 1666 Metern H\u00f6he liegt. Er bezog sich dabei eindeutig auf einen Wolfsangriff - womit dem Wolf einmal mehr Tiere auf der Alp zum Opfer fielen.</p><p>Mehrere Verb\u00e4nde, die B\u00e4uerinnen und Bauern und Alphirtinnen und Alphirten vertreten, beklagen sich \u00fcber den exzessiven Schutz des Wolfs durch den Bund. Die Politik des Bundes hat neben dem Tod von diversen Nutztieren auch Mehrkosten f\u00fcr den Herdenschutz und eine generelle Verschlechterung der Bedingungen f\u00fcr die Landwirtschaft zur Folge. In einigen Regionen des Landes ist die Alpwirtschaft, in der ohnehin schon schwierige Arbeitsbedingungen herrschen, heutzutage durch die immer gr\u00f6sser werdende Wolfspopulation bedroht.</p><p>Ich ersuche den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Was gedenkt der Bundesrat zu unternehmen, um die Beweidung der Alpen zu erhalten, dies zus\u00e4tzlich dazu, dass er f\u00fcr die Sch\u00e4den aufkommt und sich finanziell an den Herdenschutzmassnahmen beteiligt?</p><p>2. Das Jagdgesetz, das die Regulierung des Wolfs wahrscheinlich verbessert und konkretere Antworten geliefert h\u00e4tte, wurde vor einem Jahr durch das Volk abgelehnt. Wie gedenkt der Bundesrat einerseits den Volkswillen zu respektieren und andererseits eine L\u00f6sung f\u00fcr die Alpwirtschaft zu finden, die von der Wolfsproblematik stark betroffen ist?</p><p>3.  Ist der Bundesrat nicht der Ansicht, dass das, was der Bund in Zusammenarbeit mit den Kantonen unternimmt, nicht besonders effektiv ist? Ist er nicht der Meinung, dass dies wahrscheinlich sogar dazu beitr\u00e4gt, dass viele Aktivit\u00e4ten endg\u00fcltig aufgegeben wurden, die zur Pflege unserer Landschaft notwendig sind? Ich stelle diese beiden Fragen angesichts der zahlreichen Beschwerden von Tierhalterinnen und Tierhaltern, die in der Alpwirtschaft aktiv sind.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1) Der Bund f\u00f6rdert die landwirtschaftliche Bewirtschaftung der Alpen und Berggebiete mittels Direktzahlungen. Weiter unterst\u00fctzt er Landwirtinnen und Landwirte beim Ergreifen von Herdenschutzmassnahmen, und er entsch\u00e4digt Nutztierrisse durch Grossraubtiere. Im Rahmen des Postulates 20.4548 Bulliard werden zudem Massnahmen im Rahmen des Agrarrechts gepr\u00fcft, um den Anpassungsprozess der Berglandwirtschaft an die Pr\u00e4senz von Grossraubtieren zu verbessern.</p><p>2 und 3) Die Zusammenarbeit von Bund und Kantonen im Umgang mit dem Wolf beruht auf dem geltenden Bundesgesetz \u00fcber die Jagd und den Schutz wildlebender S\u00e4ugetiere und V\u00f6gel (Jagdgesetz, SR 922.0). Die Revision des Jagdgesetzes wurde im September 2020 von der Stimmbev\u00f6lkerung abgelehnt. Rechtliche Anpassungen sind f\u00fcr den Bundesrat deshalb nur im Rahmen des geltenden Jagdgesetzes in Form von Verordnungs\u00e4nderungen m\u00f6glich. Im Auftrag von National- und St\u00e4nderat hat der Bundesrat die Verordnung \u00fcber die Jagd und den Schutz wildlebender S\u00e4ugetiere und V\u00f6gel (Jagdverordnung, SR 922.01) innert k\u00fcrzester Zeit und auf den laufenden Alpsommer hin angepasst. Dies um der schwierigen Situation in den Gebieten mit stark wachsendem Wolfsbestand gerecht zu werden. Bei der Anpassung wurde die Schwelle f\u00fcr den Abschuss von W\u00f6lfen deutlich gesenkt. Gleichzeitig wurden die Voraussetzungen zur St\u00e4rkung des Herdenschutzes verbessert. Damit ist der Handlungsspielraum des Bundesrates zur Erleichterung von Wolfsabsch\u00fcssen im Rahmen des geltenden Gesetzes ausgesch\u00f6pft.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1635897600000)\/","SubmittedBy":"Marchesi Piero","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1635897600000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1750800099807)\/","SubmissionDate":"\/Date(1631664000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5111,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}