{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20211080,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20211080,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.1080","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Krankentaggeldversicherung. Es ist an der Zeit, Daten zu sammeln und die reale Arbeitswelt zu analysieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In der Stellungnahme zur Motion 21.4209 mit dem Titel \"Obligatorium f\u00fcr eine Krankentaggeldversicherung\" schreibt der Bundesrat, dass f\u00fcr \"einen Grossteil der Erwerbst\u00e4tigen [...] ein ausreichender Versicherungsschutz mittels einer fakultativen Versicherung gew\u00e4hrleistet\" ist und dass ihm \"keine Quellen bekannt [sind], die einen R\u00fcckgang der Erwerbsausfallversicherungen belegen\". </p><p>Angesichts der Bedeutung der Thematik und der (mitunter sehr schwerwiegenden) Folgen f\u00fcr nicht versicherte Personen, die f\u00fcr einen langen Zeitraum erkranken, ist es unerl\u00e4sslich, dass die oben genannten Aussagen des Bundesrates statistisch untermauert werden k\u00f6nnen - nicht zuletzt, um in den n\u00e4chsten Jahren eine politische Debatte in Anbetracht eines sich st\u00e4ndig weiterentwickelnden Arbeitsmarktes fortzuf\u00fchren.  </p><p>1. W\u00e4re der Bundesrat bereit, eine statistische Erhebung durchf\u00fchren zu lassen, um den aktuellen Stand und die Entwicklung des Arbeitsmarktes in Bezug auf die Krankentaggeldversicherung zu ermitteln? Wenn ja, dann sollte der Schwerpunkt auf den Wirtschaftssektoren liegen, in denen es keine Sozialpartnerschaft gibt (z. B. im Terti\u00e4rsektor) und in denen das Fehlen von Kollektivvertr\u00e4gen zu einem h\u00f6heren Risiko sowohl f\u00fcr die Arbeitnehmer- als auch f\u00fcr die Arbeitgeberseite f\u00fchrt.</p><p>2. Ist der Bundesrat nicht der Ansicht, dass eine Untersuchung auch im Interesse der Sozialpartner liegt und sich diese deshalb gemeinsam f\u00fcr eine statistische Erhebung einsetzen sollten?</p><p>3. Verf\u00fcgen das Bundesamt f\u00fcr Statistik oder andere Bundes\u00e4mter bereits heute \u00fcber n\u00fctzliche Daten, um die Situation zu pr\u00fcfen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. und 2. Eine statistische Erhebung bei betroffenen Personen, die Zahlen in einer ausreichenden Datenqualit\u00e4t liefert, betrachtet der Bundesrat als nicht umsetzbar. Da die Erwerbst\u00e4tigen selbst h\u00e4ufig nicht \u00fcber die Art ihrer Versicherung informiert sind, k\u00f6nnen sie keine sachgem\u00e4sse Auskunft erteilen. Eine Erhebung bei den Versicherungen ist ebenfalls nicht zielf\u00fchrend, da bei Kollektivversicherungen die Lohnmasse versichert wird, und nicht die Anzahl Personen. Die Datenerhebung bei den Unternehmen w\u00e4re komplex und ressourcenintensiv, mit dem Risiko einer unzureichenden Datenqualit\u00e4t. Eine Partnerschaft mit den Sozialpartnern mit dem Ziel Erhebungen einzuf\u00fchren, ist mit den gleichen Schwierigkeiten konfrontiert.</p><p>3. Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) und die Finanzmarktaufsicht (FINMA) verf\u00fcgen \u00fcber Daten und ver\u00f6ffentlichen regelm\u00e4ssig Resultate zu den erhaltenen Pr\u00e4mien der Taggeldversicherer. In diesen Zahlen ist ersichtlich, dass der Trend eine stetige Zunahme der Gesamtpr\u00e4mien sowie der Gesamtleistungen der Taggeldversicherer aufzeigt. So stieg das Total der Pr\u00e4mien von 3,1 Milliarden CHF in 2010 auf 4,7 Milliarden CHF in 2020, d.h. eine Zunahme von 51\u00a0Prozent. In derselben Periode stiegen die geleisteten Zahlungen um 58\u00a0Prozent von 2,4 Milliarden CHF auf 3,9 Milliarden CHF an (BAG-Statistik der obligatorischen Krankenversicherung und FINMA-Versicherungsberichte, siehe www.bag.admin.ch/bag/de/home/zahlen-und-statistiken/statistiken-zur-krankenversicherung/statistik-der-obligatorischen-krankenversicherung.html).</p><p>Diese Zunahme ist gr\u00f6sser als die Summe der prozentualen Entwicklungen der Anzahl Besch\u00e4ftigten nach Vollzeit\u00e4quivalenten (+11\u00a0Prozent gem\u00e4ss BFS-Besch\u00e4ftigungsstatistik), der Nominall\u00f6hne (+7\u00a0Prozent gem\u00e4ss BFS-Lohnindex) und der gemessenen Abwesenheiten aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden (+25\u00a0Prozent gem\u00e4ss BFS-Arbeitsvolumenstatistik) zwischen 2010 und 2020. Man kann daher davon ausgehen, dass es in den letzten 10 Jahren keinen R\u00fcckgang des Anteils der versicherten Erwerbst\u00e4tigen gegeben hat.</p><p>Eine wichtige erg\u00e4nzende Information liefert die Schweizerische Arbeitskr\u00e4fteerhebung (SAKE) des BFS. Sie gibt an, wie viele Erwerbst\u00e4tige j\u00e4hrlich aufgrund von Krankheit, Unfall oder Invalidit\u00e4t ihre Erwerbst\u00e4tigkeit beenden. Ihr Anteil ist seit 2013 sehr tief (j\u00e4hrlich 0,3\u00a0Prozent der Erwerbst\u00e4tigen) und bis 2021 stabil geblieben.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1644969600000)\/","SubmittedBy":"Romano Marco","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1644969600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|44|2836|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1750800623767)\/","SubmissionDate":"\/Date(1638921600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5112,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Sozialer Schutz|Gesundheit"}}