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Falls ja, wie will sie der Unterzeichnung konkrete Taten folgen lassen? Falls nein, warum nicht?</p><p>Wird der Bund die Schweizer Akteure der Tourismusbranche dazu ermutigen, die Erkl\u00e4rung zu unterzeichnen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat unterst\u00fctzt die Klimaziele der Glasgow Deklaration \"Climate Action in Tourism\". Die Ziele entsprechen grunds\u00e4tzlich denen des Klima\u00fcbereinkommens von Paris, das die Schweiz ratifiziert hat. Im Rahmen der Glasgow Deklaration bekennen sich die unterzeichnenden Akteure mit selbst definierten, konkreten Aktionspl\u00e4nen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen im Tourismus, um einen Beitrag zur Erreichung des globalen, \u00fcbergeordneten Netto-Null-Ziels bis 2050 zu leisten.</p><p>Die Unterzeichnung der Glasgow Deklaration steht grunds\u00e4tzlich allen touristischen Leistungstr\u00e4gern und Interessensvertretern offen, wobei sie bis anhin weltweit nur von sehr wenigen Regierungen auf nationaler Ebene unterzeichnet wurde und prim\u00e4r an einzelne Unternehmen und touristische Organisationen gerichtet ist.</p><p>Aufgrund der relativ offenen Formulierung der Glasgow Deklaration und den damit zusammenh\u00e4ngenden offenen Umsetzungsfragen stuft der Bundesrat den Nutzen einer Unterzeichnung durch die Schweiz auf Bundesebene als gering ein. Der Bundesrat erachtet entsprechend eine Unterzeichnung der Glasgow Deklaration durch den Bund als nicht notwendig.</p><p>Der Bund regelt die Klimapolitik der Schweiz auf nationaler Ebene im CO2-Gesetz.</p><p>Dieses legt Ziele und Massnahmen zur Verminderung von Treibhausgasemissionen fest und regelt die Pflichten von Treibhausgasemittenten.</p><p>Der Bundesrat erachtet es als sinnvoll, wenn sich die touristischen Akteure in der Schweiz mit den Zielen der Glasgow Deklaration auseinandersetzen und konkrete Massnahmen zur Verminderung der Treibhausgasemissionen umsetzen. 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