{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213016,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213016,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3016","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"F\u00f6rderung des \u00f6kologischen Anbaus von Zuckerr\u00fcben","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, den \u00f6kologischen Anbau von Zuckerr\u00fcben mit geeigneten Massnahmen innerhalb des Direktzahlungssystems zu f\u00f6rdern. Dazu sollen bei der Umsetzung der parlamentarischen Initiative 19.475 \"Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren\" geeignete Instrumente und Massnahmen geschaffen werden. Ebenfalls wird der Bundesrat beauftragt, zus\u00e4tzliche Mittel f\u00fcr die Erforschung \u00f6kologischer Anbaumethoden, die Pr\u00fcfung toleranter Sorten sowie die Entwicklung von Prognosemodellen und Warndienste im Bereich Zuckerr\u00fcbenanbau bereitzustellen.</p>","ReasonText":"<p>Die Zuckerr\u00fcbenproduzenten und die Schweizer Zuckerindustrie sind neben den grossen Herausforderungen am Markt mit einschneidenden Problemen im Zuckerr\u00fcbenanbau konfrontiert. Zwei Krankheiten f\u00fchren regional zu grossen Ertragseinbussen. Einerseits reduziert das durch Zikaden verbreitete \"syndrome des basses richesses\" (SBR) die Zuckergehalte, andererseits f\u00fchrt die durch Blattl\u00e4use \u00fcbertragene vir\u00f6se Vergilbung zu massiven Ertrags- und Zuckerverlusten. Durch den Wegfall mehrere Pflanzenschutzmittel, insbesondere der systemischen Saatgutbeizung, werden die herk\u00f6mmlichen Bek\u00e4mpfungsm\u00f6glichkeiten immer st\u00e4rker eingeschr\u00e4nkt. Neue Wege im Anbau sowie tolerante Sorten m\u00fcssen gefunden werden. Die Ausrichtung auf eine \u00f6kologische Produktion soll mit geeigneten Massnahmen und Instrumenten innerhalb des Direktzahlungssystems weiter gef\u00f6rdert und vorangetrieben werden. Die Massnahmen entsprechen den Zielen der pa.\u00a0iv. 19.475 und sollen im Rahmen dieser implementiert werden. </p><p>Das Potential am Markt f\u00fcr nachhaltig produzierten Schweizer Zucker ist vorhanden. Um die Nachfrage decken zu k\u00f6nnen, braucht es seitens Wissenschaft und Forschung weitere Anstrengungen, um die offenen Fragen im Anbau zu kl\u00e4ren und m\u00f6glichst rasch den neuen Gegebenheiten angepasste Sorten zur Verf\u00fcgung zu stellen. Dazu sind die n\u00f6tigen Ressourcen zur Verf\u00fcgung zu stellen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der \u00f6kologische Anbau von Zuckerr\u00fcben wird seit mehreren Jahren im Rahmen der Direktzahlungen durch i) den Beitrag f\u00fcr biologische Landwirtschaft [1 200 fr./ha] (Art. 66 und 67 der Direktzahlungsverordnung DZV; SR 910.13) und ii) den Ressourceneffizienzbeitrag (REB) f\u00fcr die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln im Zuckerr\u00fcbenanbau, der bis 2022 ausgerichtet wird [600 -1 200 fr./ha] (Art. 82d und 82e DZV), unterst\u00fctzt. Ab 2023 sollen voraussichtlich im Zuge der Umsetzung der parlamentarischen Initiative 19.475 \"Das Risiko beim Einsatz von Pestiziden reduzieren\" auf Verordnungsebene neue Produktionssystembeitr\u00e4ge (PSB) in Kraft treten:</p><p>- Verzicht auf Insektizide und Fungizide: zurzeit im Rahmen der REB unterst\u00fctzte Massnahme;</p><p>- Vollst\u00e4ndiger Verzicht auf Herbizide: zurzeit im Rahmen der REB unterst\u00fctzte Massnahme; und</p><p>- F\u00f6rderung der Insektenfauna durch N\u00fctzlingsstreifen: zurzeit im Rahmen der Biodiversit\u00e4tsbeitr\u00e4ge unterst\u00fctzte Massnahme.</p><p>Im Rahmen der ersten beiden Massnahmen w\u00fcrden f\u00fcr Zuckerr\u00fcben gegebenenfalls h\u00f6here Beitr\u00e4ge als f\u00fcr Getreide gew\u00e4hrt werden, um das zus\u00e4tzliche Risiko, das die Zuckerr\u00fcbenproduzentinnen und produzenten eingehen, und die h\u00f6here \u00f6kologische Leistung, die sie erbringen, zu honorieren. Mit dem Inkrafttreten der parlamentarischen Initiative 19.475 ist keine \u00c4nderung des Beitrags f\u00fcr biologische Landwirtschaft geplant. Ausserdem wird es weiterhin m\u00f6glich sein, f\u00fcr biologisch bewirtschaftete Zuckerr\u00fcbenfl\u00e4chen zus\u00e4tzlich Extenso-Beitr\u00e4ge zu erhalten. Ab 2023 w\u00fcrde f\u00fcr dieselben biologisch bewirtschafteten Fl\u00e4chen dar\u00fcber hinaus der in den neuen PSB vorgesehene Beitrag f\u00fcr den Herbizidverzicht ausgerichtet werden. Dadurch d\u00fcrften die Zuckerr\u00fcbenproduzentinnen und produzenten, die biologisch produzieren, deutlich h\u00f6here Beitr\u00e4ge erhalten.</p><p>Die landwirtschaftlichen Forschungsanstalten haben ihren Forschungsplan angepasst, um nachhaltige L\u00f6sungen f\u00fcr die aktuellen Probleme im Zuckerr\u00fcbenanbau zu finden. Diese Neuausrichtung erfolgt im Einklang mit den in der Medienmitteilung des BLW vom 12.11.2020 genannten Beschl\u00fcsse, wonach das Verbot des Neonicotinoids Gaucho aufrechterhalten wird, zwei Blattbehandlungsmittel f\u00fcr diese Kultur zugelassen werden und ein Forschungsprogramm eingerichtet wird, das die Bek\u00e4mpfung der Blattl\u00e4use, die die Vir\u00f6se Vergilbung \u00fcbertragen, verst\u00e4rkt. In einem Projekt, das 2021 beginnt, wird Agroscope die Erforschung der \u00dcbertragung von Krankheiten wie beispielsweise der Vir\u00f6sen Vergilbung, des \"Syndrome Basses Richesses\" und von Cercospora intensivieren. Es sollen die Epidemiologie dieser Krankheiten, die Massnahmen und M\u00f6glichkeiten zur Bek\u00e4mpfung der Vektoren, die Empfindlichkeit der Sorten gegen\u00fcber verschiedenen Krankheitserregern sowie die M\u00f6glichkeiten zur biologischen Bek\u00e4mpfung untersucht werden. Dar\u00fcber hinaus werden verschiedene Produktionsmethoden und die mechanische Bek\u00e4mpfung getestet, um den Bedarf an Herbiziden reduzieren zu k\u00f6nnen. Ausserdem werden die Forschungst\u00e4tigkeiten des FiBL seit dem Jahr 2020 im Produktionssystem Zuckerr\u00fcben ausgebaut. Dabei liegt der Fokus auf der Suche nach krankheitsresistenten und teilresistenten Sorten, Methoden zur verbesserten vorbeugenden Kontrolle der wichtigsten Schaderreger (z.B. Monitoring durch Drohneneinsatz) und dem Einsatz von Smart Farming im Anbau (v.a. von Robotik zur Unkrautregulierung).</p><p>Der \u00f6kologische Zuckerr\u00fcbenanbau und verschiedene Produktionsmethoden, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in dieser Kultur reduzieren, werden zurzeit bereits unterst\u00fctzt, und werden in Zukunft im Rahmen des Direktzahlungssystems noch wesentlich st\u00e4rker gef\u00f6rdert werden. Die Forschungsprogramme sind ab 2020 entsprechend der Anliegen, wie sie in der Motion zum Ausdruck kommen, angepasst worden. Es sind daher keine weiteren Massnahmen im Rahmen der Direktzahlungen, eine Differenzierung des Einzelkulturbeitrags (wie im Rahmen der parlamentarischen Initiative 15.479 gefordert) oder zus\u00e4tzliche Mittel f\u00fcr die Forschung erforderlich.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1617148800000)\/","SubmittedBy":null,"BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1622678400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690554140557)\/","SubmissionDate":"\/Date(1612224000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Umwelt|Landwirtschaft"}}