{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213041,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213041,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3041","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Dauer der Berufsvorbereitung f\u00fcr junge Gefl\u00fcchtete und Sp\u00e4tzugewanderte","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In verschiedenen Branchen gibt es eine nicht gedeckte Nachfrage nach Lernenden und nach beruflichem Nachwuchs. Viele junge Sp\u00e4tzugewanderte haben zwar das Potenzial f\u00fcr eine Berufsausbildung, brauchen aber zwei oder mehr Jahre, um sich darauf ausreichend vorbereiten zu k\u00f6nnen, wie eine neue Studie (SFM 2019) zeigt.</p><p>Gem\u00e4ss Berufsbildungsverordnung (Art. 7, Abs. 2 BBV) sind berufsvorbereitende Programme grunds\u00e4tzlich auf h\u00f6chstens ein Jahr beschr\u00e4nkt. In den Kantonen wird die Dauer der Angebote jedoch unterschiedlich gehandhabt. So gibt es Kantone, die berufsvorbereitende Angebote auf ein Jahr beschr\u00e4nken, andere bieten diese bei Bedarf \u00fcber zwei Jahre an. Denn eine l\u00e4ngere Berufsvorbereitung tr\u00e4gt wesentlich dazu bei, eine gelingende Integration in den Arbeitsmarkt mit einer qualifizierten Arbeit zu erm\u00f6glichen und die Nachfrage nach Lernenden und nach beruflichem Nachwuchs zu decken.</p><p>Dazu stellen sich folgende Fragen an den Bundesrat:</p><p>1. Wie zeigt sich die Situation und die Dauer der Berufsvorbereitung gem\u00e4ss Artikel\u00a012 BBG sowie Artikel\u00a07, Absatz\u00a02 BBV in den verschiedenen Kantonen?</p><p>2. Teilt der Bundesrat die Einsch\u00e4tzung, dass f\u00fcr Sp\u00e4tzugewanderte bei Bedarf eine Berufsvorbereitung von zwei oder im Einzelfall von mehr Jahren sinnvoll und angemessen ist und wie gedenkt er dies zu f\u00f6rdern?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Gem\u00e4ss Artikel\u00a012 des Bundesgesetzes \u00fcber die Berufsbildung (BBG; SR 412.10) sind die Kantone zust\u00e4ndig, Massnahmen zu ergreifen, um Personen mit individuellen Bildungsdefiziten am Ende der obligatorischen Schulzeit auf eine berufliche Grundbildung vorzubereiten. Die Berufsbildungsverordnung (BBV; SR 412.101) h\u00e4lt in Artikel\u00a07 fest, dass die Angebote h\u00f6chstens ein Jahr dauern. Der Bund unterst\u00fctzt die Kantone f\u00fcr Angebote zur Vorbereitung auf die berufliche Grundbildung \u00fcber die Pauschalbeitr\u00e4ge finanziell (vgl. Art. 53 Abs. 2 Bst. a Ziff. 2 BBG). Gem\u00e4ss der j\u00e4hrlich durchgef\u00fchrten Kostenerhebung der kantonalen Berufsbildung wendeten die Kantone 2019 f\u00fcr die Vorbereitung auf die berufliche Grundbildung insgesamt 247 Millionen Franken auf.</p><p>Als Vorbereitung auf die berufliche Grundbildung gelten gem\u00e4ss Art. 7 BBV praxis- und arbeitsweltbezogene Angebote nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit, die das Programm der obligatorischen Schule im Hinblick auf die Anforderungen der beruflichen Grundbildung erg\u00e4nzen. Grundlegende und f\u00fcr den Arbeitsmarkt erforderliche Kompetenzen m\u00fcssen jedoch auf anderem Weg erworben werden. Bund, Kantone und Gemeinden setzen sich im Rahmen der Kantonalen Integrationsprogramme (KIP) daf\u00fcr ein, dass entsprechende zielgruppenspezifische Kurse verg\u00fcnstigt angeboten werden k\u00f6nnen. F\u00fcr die Zielgruppe der Erwachsenen mit mangelnden Grundkompetenzen unterst\u00fctzt der Bund im Rahmen des Weiterbildungsgesetzes (WeBiG; SR 419.1) zudem erg\u00e4nzend Programme der Kantone.</p><p>2. Der Bundesrat teilt die Ansicht, dass die Vorbereitung auf eine berufliche Grundbildung eine wichtige Phase im \u00dcbergang von der obligatorischen Schule in die Berufsbildung ist. Je nach pers\u00f6nlicher Situation haben Jugendliche in dieser Phase unterschiedlichen Bildungsbedarf. Mit den \u00fcber das BBG finanzierten Angeboten wird das Programm der obligatorischen Schule im Hinblick auf die Anforderungen der beruflichen Grundbildung erg\u00e4nzt. Es ist jedoch nicht Aufgabe der Berufsbildung, grundlegende Defizite aus vorgelagerten Stufen zu beheben. Bis zur Berufsbildungsreife sind grunds\u00e4tzlich die Kantone zust\u00e4ndig. Die nationalen Gremien der interinstitutionellen Zusammenarbeit (IIZ) sind zurzeit daran, offene Fragen zu den Schnittstellen und Zust\u00e4ndigkeiten in diesem Bereich zu kl\u00e4ren.</p><p>Der Bundesrat hat sich somit der Thematik angenommen und zusammen mit den Kantonen zielf\u00fchrende Massnahmen ergriffen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1620777600000)\/","SubmittedBy":"Prelicz-Huber Katharina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1679011200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1712764574663)\/","SubmissionDate":"\/Date(1614643200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}