{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213083,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213083,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3083","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Massnahmen f\u00fcr eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Wie erkl\u00e4rt sich der Bundesrat, dass die Schweiz familienpolitisch anderen L\u00e4ndern mit vergleichbarem Wohlstand hinterherhinkt? </p><p>2. Studien zeigen auf, dass die Bildungslaufbahn in der Schweiz immer noch stark von Bildungshintergrund und Herkunft der Eltern abh\u00e4ngig ist. Wie beurteilt der Bundesrat die Chancengleichheit in der Schweiz? </p><p>3. Ist der Bundesrat mit den Interpellantinnen einig, dass die F\u00f6rderung von Tagesschulmodellen entscheidend zur Chancengleichheit f\u00fcr Kinder unterschiedlicher Herkunft aber auch zur Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern beitr\u00e4gt? </p><p>4. Welche Massnahmen erachtet der Bundesrat als besonders dringlich, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie somit auch die Chancengleichheit in der Schweiz zu st\u00e4rken? Kurzfristig - mittelfristig und langfristig?</p><p>5. Wie steht der Bundesrat zum Konzept der \"Bildungslandschaften\" und wie gedenkt der Bundesrat diese zu f\u00f6rdern? </p>","ReasonText":"<p>Auf Bundesebene laufen verschiedene Programme zur Unterst\u00fctzung von Betreuungspl\u00e4tzen, insbesondere die Anschubfinanzierung von Tagesstrukturen hat in den letzten Jahren 63 000 neue Kitapl\u00e4tze geschaffen.  Trotzdem hinkt die Schweiz im internationalen Vergleich hinterher. In einer UNICEF-Studie bez\u00fcglich der Kinderfreundlichkeit von europ\u00e4ischen L\u00e4ndern belegt die Schweiz den letzten Platz. Insbesondere im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gibt es in der Schweiz viel Handlungsbedarf.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Wie in der Antwort zur Interpellation W\u00fcthrich 19.4274 \"Elternzeit jetzt, auch aus gesundheitlichen Aspekten\" bereits dargelegt, ist sich der Bundesrat durchaus bewusst, dass die Schweiz im Bereich Familienpolitik im internationalen Vergleich schlecht abschneidet. Bei solchen Vergleichen stellt sich jedoch immer die Frage, welche Kriterien ber\u00fccksichtigt werden. Viele nationale Parameter werden von Vergleichen nicht erfasst und verzerren die Ergebnisse, so dass internationale Vergleiche mit Vorsicht zu interpretieren sind. Der Bundesrat beurteilt die Situation der Familien in der Schweiz jeweils gesamtheitlich - auch im internationalen Vergleich - und erachtet sie als gut. Seiner Ansicht nach ist die stark vom F\u00f6deralismus gepr\u00e4gte Familienpolitik der Schweiz in jedem Kanton gezielt den Bed\u00fcrfnissen der Familien angepasst.</p><p>2. Der im Vierjahresrhythmus ver\u00f6ffentlichte Bildungsbericht besch\u00e4ftigt sich unter anderem mit der Chancengleichheit. Der Bericht von 2018 wies auf Unterschiede bei den schulischen F\u00e4higkeiten der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler je nach sozialem Hintergrund hin. Diese teils erheblichen Diskrepanzen, die sich bereits bei der Einschulung feststellen lassen, bleiben bestehen und beeinflussen den weiteren Bildungsweg. International steht die Schweiz in Bezug auf die Chancengleichheit am Ende des Bildungsweges jedoch sehr gut da. Die Wahrscheinlichkeit, einen Abschluss auf Terti\u00e4rstufe zu absolvieren, h\u00e4ngt in der Schweiz weniger stark vom Bildungsniveau der Eltern ab. Das von Bund und Kantonen konzipierte schweizerische System f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (BFI) ist offen gestaltet und zeichnet sich durch hohe Durchl\u00e4ssigkeit aus. Es bietet die M\u00f6glichkeit von allgemeinbildenden und Berufsausbildungen und umfasst gleichwertige Karrierem\u00f6glichkeiten, die m\u00f6glichst optimale \u00dcberg\u00e4nge zwischen den verschiedenen Bildungsstufen bieten. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass der Bund im Rahmen seiner Zust\u00e4ndigkeiten geeignete Massnahmen zur Sicherstellung der Chancengerechtigkeit im BFI-Bereich getroffen hat. Die entsprechenden Massnahmen werden verl\u00e4ngert und, bei Bedarf, im Rahmen der BFI-Botschaft 2021-2024 ausgeweitet (eine Gesamt\u00fcbersicht dazu findet sich unter www.sbfi.admin.ch &gt; BFI-Politik &gt; Transversale Themen &gt; Chancengerechtigkeit im BFI-Bereich).</p><p>3 und 4. Der Bundesrat will mit seiner Familienpolitik priorit\u00e4r die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Im Rahmen seiner Zust\u00e4ndigkeiten hat der Bund bereits verschiedene Instrumente geschaffen, um dieses Ziel zu erreichen. Dazu z\u00e4hlen beispielsweise befristete Programme zur F\u00f6rderung der familienerg\u00e4nzenden Kinderbetreuung, die auch Tagesschulen zugutekommen, oder die Einf\u00fchrung eines Vaterschaftsurlaubs und die Unterst\u00fctzung f\u00fcr pflegende Angeh\u00f6rige. Die Legislaturplanung 2019-2023 sieht \u00fcberdies vor, in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen eine nationale Strategie zu erarbeiten und eine Botschaft \u00fcber die Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verabschieden. In diesem Rahmen wird der Bundesrat m\u00f6gliche Handlungsschwerpunkte festlegen und pr\u00fcfen, mit welchen Massnahmen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch st\u00e4rker gef\u00f6rdert werden kann. Ganztagesschulen k\u00f6nnten als Thema ebenfalls in diese \u00dcberlegungen einfliessen. Diese Form der schulerg\u00e4nzenden Betreuung tr\u00e4gt, ebenso wie die anderen Betreuungsformen, zur Chancengleichheit von Kindern bei.</p><p>5. Die Bildungslandschaften sind Netzwerke, in denen sich schulinterne und -externe Akteure, die zur Bildung von Kindern beitragen, wie Sportleitende oder Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter, zusammenschliessen und zusammenarbeiten. Sie bieten Kindern und Jugendlichen gleiche Bildungschancen und f\u00fchren sie in die nachhaltige Entwicklung ein. Der Bund verf\u00fcgt \u00fcber keine Kompetenz, die Weiterentwicklung der Bildungslandschaften direkt zu unterst\u00fctzen. Seit 2020 ist die Stiftung \u00e9ducation21 das Kompetenzzentrum f\u00fcr Bildungslandschaften und gew\u00e4hrt Finanzhilfen f\u00fcr deren Weiterentwicklung. Der Bund unterst\u00fctzt die Stiftung und beteiligt sich finanziell an ihrem Grundauftrag.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1620777600000)\/","SubmittedBy":"Brenzikofer Florence","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1679011200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1712764563883)\/","SubmissionDate":"\/Date(1615161600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}