{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213091,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213091,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3091","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Nachhaltigkeitsbildung in der Finanzbranche. Wo stehen wir?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Nachhaltigkeit im Finanzbereich wird immer wichtiger, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Laut der Bundesverwaltung ist diese Entwicklung eine Chance f\u00fcr den Schweizer Finanzplatz. Nachhaltige Finanzanlagen haben stark an Bedeutung gewonnen, sowohl in der Verm\u00f6gensverwaltung und der Anlageberatung als auch bei Pensionskassen und Versicherungen. So haben sich in der Schweiz nachhaltige Finanzanlagen von 141,7 Milliarden Franken im Jahr 2015 auf \u00fcber 1163 Milliarden Franken im Jahr 2019 vervielfacht. Die klassische Ausbildung der F\u00fchrungskr\u00e4fte sowie der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Finanzbranche beinhaltet derzeit aber keine Auseinandersetzung mit den Risiken des Klimawandels oder der nachhaltigen Entwicklung im weiteren Sinne. Es scheint deshalb ein Widerspruch zwischen den erkl\u00e4rten Absichten der Bundesverwaltung in diesem Bereich und den tats\u00e4chlichen Gegebenheiten in der Branche zu bestehen.</p><p>Vor diesem Hintergrund wird der Bundesrat gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>- Welche Ausbildungen im Bereich nachhaltige Entwicklung gibt es heute in der Finanzbranche? Und an den Fachhochschulen der Branche (z. B. die Facult\u00e9 des hautes \u00e9tudes commerciales oder die Haute \u00e9cole de gestion)?</p><p>- Beabsichtigt der Bundesrat, die Ausbildungsm\u00f6glichkeiten im Bereich Risiken des Klimawandels und Umweltrisiken in Zusammenhang mit Investitionen und Krediten in der Finanzbranche auszuweiten?</p><p>- Ist im Lehrplan der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Finanzbranche eine Pr\u00fcfung \u00fcber nachhaltige Entwicklung vorgesehen?</p><p>- Gedenkt der Bundesrat, eine Vereinbarung mit der Branche zu erarbeiten, damit die Thematik der nachhaltigen Finanzen innerhalb des Ausbildungssystems etabliert werden kann?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Schweizer Finanzplatz bietet auf allen Bildungsstufen ein grosses Spektrum an Aus- und Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten. Er kann zudem auf anerkannte Forschungsinstitute z\u00e4hlen. Die Organisationen der Arbeitswelt und die Unternehmen selber haben grosses Interesse an qualifizierten Fachkr\u00e4ften, die sich mit den neusten Entwicklungen auskennen und entsprechend handeln. Vor diesem Hintergrund werden seit einigen Jahren in Zusammenarbeit mit der Branche vermehrt Forschungsprojekte und praxisorientierte Weiterbildungen im Bereich Sustainable Finance durchgef\u00fchrt.</p><p>Verschiedene Institutionen wie das Ausbildungszentrum f\u00fcr Finanzfachleute, Swiss Sustainable Finance oder das Institut Sup\u00e9rieur de Formation Bancaire (ISFB) bieten Weiterbildungen in den Bereichen Nachhaltigkeit oder nachhaltige Finanzanlagen an. Zudem organisieren verschiedene Finanzinstitute interne Weiterbildungskurse zu Sustainable Finance, um neue Marktchancen nutzen zu k\u00f6nnen. Auf Ebene der Hochschulen hat swissuniversities 2020 das Netzwerk Nachhaltigkeit geschaffen, welches die Verantwortlichen f\u00fcr nachhaltige Entwicklung aller Hochschulen vereint und Best Practices f\u00f6rdern und verbreiten soll. Die j\u00fcngsten Berichte des WWF (\"Nachhaltige Entwicklung in den Wirtschaftswissenschaften 2020\" und \"Studienratgeber Wirtschaftswissenschaften 2020\") beschreiben den aktuellen Stand in den wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildungen an Schweizer Hochschulen und f\u00fchren bestehende Studieng\u00e4nge detailliert aus. So ist beispielsweise aus der Partnerschaft zwischen der Universit\u00e4t Z\u00fcrich (Institute for Studies in Banking and Finance) und Sustainable Finance Geneva ein Programm in Sustainable Finance an der Universit\u00e4t Genf entstanden.</p><p>2./4. Der Bundesrat sieht in der nachhaltigen Finanzwirtschaft einen Vorteil f\u00fcr die Zukunft des Schweizer Finanzplatzes. Er hat deshalb Massnahmen ergriffen, um die notwendigen Rahmenbedingungen f\u00fcr den Finanzsektor bereitzustellen. So hat er am 24. Juni 2020 den Bericht \"Nachhaltigkeit im Finanzsektor Schweiz\" und Richtlinien zum Thema nachhaltige Finanzen verabschiedet. Zu den geplanten Massnahmen geh\u00f6rt die St\u00e4rkung der Aus- und Weiterbildung im Bereich Umwelt/Nachhaltigkeit in den Finanzinstituten. Die Schweizerische Bankiervereinigung, Asset Management Association Switzerland, der Schweizerische Versicherungsverband und Swiss Sustainable Finance unterst\u00fctzen die Absicht des Bundesrats, optimale Rahmenbedingungen f\u00fcr einen nachhaltigen und wettbewerbsf\u00e4higeren Finanzplatz Schweiz zu schaffen. Dar\u00fcber hinaus haben das Bundsamt f\u00fcr Umwelt und Swiss Sustainable Finance k\u00fcrzlich unter dem Titel \"Nachhaltigkeit in der Aus- und Weiterbildung im Finanzbereich in der Schweiz\" eine Studie zur Integration der Nachhaltigkeit in Finanzstudieng\u00e4nge ver\u00f6ffentlicht. Diese empfiehlt unter anderem, Sustainable Finance systematisch in die Zertifizierung von Kundenberatenden aufzunehmen.</p><p>3. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Berufes Kauffrau/Kaufmann EFZ hat die Schweizerische Konferenz der kaufm\u00e4nnischen Ausbildungs- und Pr\u00fcfungsbranchen, welche nebst der Schweizerischen Bankiervereinigung und dem Berufsbildungsverband der Versicherungswirtschaft s\u00e4mtliche betroffenen Branchen vereint, das Projekt \"Kaufleute 2022\" lanciert. In den Bildungspl\u00e4nen, die derzeit revidiert werden, geht es auch um Fragen der Nachhaltigkeit im Banken- und Finanzsektor. Das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) verfolgt den Prozess und wird nach Abschluss der Vernehmlassung \u00fcber die Revision der Bildungsverordnung entscheiden. Das SBFI unterst\u00fctzt die nachhaltige Entwicklung in der Berufsbildung, wie die Ende 2020 ver\u00f6ffentlichte \"Orientierungshilfe Nachhaltige Entwicklung in der Berufsbildung\" zeigt. Auch in der h\u00f6heren Berufsbildung werden die Aspekte der Nachhaltigkeit bei der Erarbeitung des Qualifikationsprofils behandelt. Es ist dabei im Interesse der Organisationen der Arbeitswelt als Tr\u00e4gerschaften, ihre Bildungsangebote auf die Bed\u00fcrfnisse des Sektors und k\u00fcnftige Trends auszurichten und fortlaufend anzupassen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1620777600000)\/","SubmittedBy":"Python Valentine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1623974400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|32|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690504204410)\/","SubmissionDate":"\/Date(1615161600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Bildung|Umwelt"}}