{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213092,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213092,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3092","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Verbesserung der Datenlage in Sachen Gleichstellung in der Bundesverwaltung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In der Bundesverwaltung fehlt ein umfassendes Gendermonitoring. In der Personalstrategie werden zwar einige Sollwerte und Indikatoren zur Gleichstellung der Geschlechter definiert und im Reporting Personalmanagement ausgewiesen. Um die Ausgangslage von Frauen und M\u00e4nner in der Bundesverwaltung in verschiedenen Handlungsfelder oder bestimmten Zielgruppen verstehen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssten die Daten weit umfassender sein. Diese Daten, die Themen wie Rekrutierung und Fluktuation, Personalkosten, Gesundheit, F\u00fchrung und Arbeitssituation umfassen, haben jedoch alle einen hohen gleichstellungspolitischen Gehalt. Sie nach Geschlecht aufschl\u00fcsseln zu k\u00f6nnen, w\u00e4re wichtig, um die Situation der Frauen und M\u00e4nner in der Bundesverwaltung zu verstehen und daraus gleichstellungsspezifische Massnahmen und Handlungsinstrumente ableiten zu k\u00f6nnen. </p><p>Um die langfristige, nachhaltige und umfassende Verankerung von Gleichstellungsbestrebungen in der Bundesverwaltung zu gew\u00e4hrleisten, ist ein umfassendes Gleichstellungscontrolling notwendig. Also die Integration von Gleichstellungszielen in die routinem\u00e4ssigen Planungs- und Steuerungsprozessen der Personalpolitik. Das Gleichstellungscontrolling umfasst neben dem systematischen Diagnoseprozess (Handlungsbedarf) die Formulierung von strategischen Zielen, \u00fcberpr\u00fcfbaren Jahreszielen und daraus abgeleiteten Massnahmen. Umfassende Kennzahlen und Indikatoren bilden eine unverzichtbare Basis f\u00fcr die Implementierung eines Gleichstellungscontrollings.</p><p>Ich bitte um die Beantwortung folgender Fragen: </p><p>1. Teilt der Bundesrat die Einsch\u00e4tzung der Bedeutung einer umfassenden Datenlage f\u00fcr die Verbesserung der Gleichstellung der Geschlechter in der Bundesverwaltung?</p><p>2. Ist er bereit ein umfassendes Gendermonitoring zu erstellen, zu publizieren und entsprechende Handlungspl\u00e4ne daraus abzuleiten? </p><p>3. Ist er bereit bei den Transformationsprozessen und Reorganisationen auch die geschlechterspezifischen und gleichstellungsrelevanten Auswirkungen umfassend zu erheben und darzulegen?</p><p>4. Ist er bereit ausf\u00fchrlichere Zahlen zu Voll- und Teilzeitstellen inkl. Bewerbungsprozess erfassen?</p><p>5. Ist er bereit die Aufschl\u00fcsselung der Lohnsumme je Lohnklasse und Funktion nach Geschlecht sowie die Lohngleichheitsauswertungen auf Stufe Departement und auf Stufe Amt zu publizieren?  </p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Zu Frage 1</p><p>Die Gleichstellung der Geschlechter ist ein zentraler Eckwert der Personalpolitik des Bundesrates. Zu einer erfolgreichen Geschlechterpolitik geh\u00f6ren nach seiner Auffassung die Definition von Zielvorgaben, Lancierung von Massnahmen zur Zielerreichung und ein Monitoring zur \u00dcberwachung der Fortschritte. Eine erfolgreiche Geschlechterpolitik ist das Ergebnis des Zusammenspiels dieser Instrumente. In diesem Sinne ist der Bundesrat der Ansicht, dass die derzeit verf\u00fcgbare Datenlage ausreichend ist und das Instrumentarium f\u00fcr eine erfolgreiche Gleichstellungspolitik in der Bundesverwaltung ad\u00e4quat erg\u00e4nzt.</p><p>Zu Fragen 2 bis 5</p><p>Die Departemente und Verwaltungseinheiten k\u00f6nnen bereits heute Auswertungen zu Rekrutierung, Fluktuation, Personalkosten, Teilzeit etc. vornehmen, nach Geschlecht aufschl\u00fcsseln und daraus gezielte, situationsad\u00e4quate Massnahmen ableiten. Ferner gibt es in jedem Departement eine/n Diversity-Beauftragte/n, welche insbesondere Massnahmen zur Erreichung der strategischen Ziele erarbeiten. Ein internes Monitoring der Situation ist folglich gew\u00e4hrleistet.</p><p>Die externe Publikation eines umfassenden Gendermonitorings bringt nach Auffassung des Bundesrates jedoch wenig Zusatznutzen und rechtfertigt den daraus entstehenden Mehraufwand nicht. Vielmehr sollen die Ressourcen f\u00fcr die Umsetzung von Massnahmen genutzt werden (nach dem Motto \"weg vom Reporting hin zum Gestalten\").</p><p>Ausserdem berichtet der Bundesrat im Rahmen des j\u00e4hrlichen Reporting Personalmanagement der \u00d6ffentlichkeit bereits \u00fcber seine Geschlechterpolitik. Daneben werden auch die Ergebnisse der periodisch durchgef\u00fchrten Lohngleichheitsanalysen auf Stufe Bundesverwaltung, Departement und Amt ver\u00f6ffentlicht.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1619568000000)\/","SubmittedBy":"Gysi Barbara","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1623974400000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|28|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690505486007)\/","SubmissionDate":"\/Date(1615161600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}