{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213133,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213133,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3133","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Die Post. Flucht nach vorne in der Digitalisierung, heute beim Zugang zum Hausservice, zum Nachteil von \u00e4lteren Menschen und abgelegenen Regionen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Rechtsgrundlagen einschliesslich der Verordnung so anzupassen, dass die Art des Zugangs zu den Leistungen des Hausservice der Post beibehalten werden kann - so wie dies bis zum 28. Februar 2021 der Fall war.</p>","ReasonText":"<p>Seit mehreren Jahren arbeitet die Post am Abbau ihres Postb\u00fcronetzes, insbesondere in Rand- und abgelegenen Regionen. Als Alternativen bietet sie entweder die Einrichtung einer Postagentur, in der Regel in einem lokalen Gesch\u00e4ft, oder den Hausservice. Bisher kam auf Wunsch der Kundin oder des Kunden durch einfaches Anbringen eines Steckschildes am Briefkasten die P\u00f6stlerin oder der P\u00f6stler vorbei, um die Leistungen des Hausservice anzubieten.</p><p>Dieses sehr simple und effiziente Vorgehen wurde aber per 1. M\u00e4rz 2021 kurz und b\u00fcndig durch eine Kontaktaufnahme via Internet oder Telefon ersetzt.</p><p>Das ist eine bittere Pille f\u00fcr zahlreiche Kundinnen und Kunden der Post. In meinem Dorf im Jura, Fontenais, wurde zum Beispiel im vergangenen Dezember das Postb\u00fcro aufgehoben, obwohl es gut besucht war, mit dem Versprechen, einen einfach zug\u00e4nglichen Hausservice einzurichten. Und weniger als drei Monate sp\u00e4ter wird ohne Absprache alles auf den Kopf gestellt.</p><p>Die Ajoie, eine abgelegene l\u00e4ndliche Region im Jura mit vielen kleinen D\u00f6rfern, in denen die Bev\u00f6lkerung \u00e4lter ist als der Schweizer Durchschnitt, ist ein Paradebeispiel f\u00fcr die Folgen aufgrund der Massnahmen, die die Post eine nach der anderen ergriffen hat. Der betroffenen Bev\u00f6lkerung wurden die lokalen Postb\u00fcros weggenommen und nun wird ihnen mit der Nutzung des Internets der \"digitale Sprung\" angeboten. Dabei handelt es sich f\u00fcr viele \u00e4ltere Menschen um eine v\u00f6llig fremde Technologie. Hinzu kommt, dass die Internetversorgung in manchen abgelegenen Regionen immer noch ein Problem darstellen kann.</p><p>Die Entscheidung der Post ist f\u00fcr \u00e4ltere Menschen insbesondere in abgelegenen Regionen eine nicht akzeptable Bestrafung.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Umfang der Grundversorgung mit Postdiensten und mit Dienstleistungen des Zahlungsverkehrs sind im Postgesetz und in der Postverordnung festgelegt. Die Post muss den Zugang zu diesen Dienstleistungen der Grundversorgung in allen Landesteilen in angemessener Distanz sicherstellen. Unter der Voraussetzung, dass sie die gesetzlichen Erreichbarkeitsvorgaben einh\u00e4lt, kann die Post nach eigenem Ermessen entscheiden, wie sie die Grundversorgung der Bev\u00f6lkerung sicherstellt. Da die Post die Grundversorgung aus eigenen Mitteln finanzieren muss, ben\u00f6tigt sie bei der Ausgestaltung ihres Poststellennetzes innerhalb des gesetzlichen Rahmens einen gewissen unternehmerischen Handlungsspielraum, um bei der Entscheidung auch wirtschaftliche Aspekte ber\u00fccksichtigen zu k\u00f6nnen.</p><p>Namentlich in d\u00fcnn besiedelten Gebieten bietet sich der Hausservice als Alternative zu einer Poststelle oder einer Postagentur an. Dabei erbringt die Zustellerin oder der Zusteller die Dienstleistungen direkt am Wohnsitz der Kundschaft. In den letzten Jahren hat die Post die Zahl der Gebiete mit Hausservice leicht erh\u00f6ht (2013: 1269 / 2019: 1384). Beim Ausbau des Hausservice hat die Post auf die fortschreitende Digitalisierung und die sich ver\u00e4ndernden Gewohnheiten ihrer Kundschaft reagiert.</p><p>Mit einem modernen Hausservice kommt die Post den Bed\u00fcrfnissen und Erwartungen ihrer Kundinnen und Kunden nach. Dank dem digitalen Hausservice k\u00f6nnen Dienstleistungen k\u00fcnftig nicht mehr nur von zu Hause aus angefordert werden, sondern auch unterwegs. Die Zustellung von Briefen und Paketen ist davon nicht tangiert. Das Angebot \u00e4ndert sich nicht, nur der Zugang dazu. Das digitale Format bietet gewisse Vorteile: Die Kundinnen und Kunden m\u00fcssen Dokumente nicht mehr in ihrem Hausbriefkasten deponieren, wo sie von aussen sichtbar sind. Das erh\u00f6ht die Sicherheit der Transaktionen. Zudem k\u00f6nnen die gew\u00fcnschten Dienstleistungen mit wenigen Klicks angefordert werden. Bei Bestellungen, die vor 7.30 Uhr eingehen, kommt die Zustellerin oder der Zusteller gleichentags vorbei, bei sp\u00e4ter eintreffenden Bestellungen am n\u00e4chsten Zustelltag (Montag bis Freitag). Aus Sicht der Post lassen sich auf diese Weise \u00fcberfl\u00fcssige Zustelltouren vermeiden, was vor allem auch den CO2-Ausstoss reduziert. In anderen Worten: Ressourcen k\u00f6nnen gezielter eingesetzt werden, und gleichzeitig verringern sich die Kosten, die durch den Hausservice entstehen.</p><p>Kundinnen und Kunden, die den digitalen Hausservice nicht nutzen k\u00f6nnen, weil sie in einer abgelegenen Region mit ungen\u00fcgender Netzabdeckung wohnen, oder Personen, die mit den neuen Technologien wenig vertraut sind (namentlich \u00e4ltere Menschen), stehen zwei Alternativen zur Auswahl: Sie k\u00f6nnen entweder kostenlos einen Bestellstift anfordern, welcher in 97 Prozent aller Zonen in der Schweiz einsetzbar ist, oder sie k\u00f6nnen die Leistungen des Hausservice telefonisch beim Contact Center der Post bestellen. Um den Zugang zum Hausservice auszuweiten und zu verbessern, wird am 1. Mai 2021 eine Direktnummer in Betrieb genommen, die von einem speziell ausgebildeten Team betreut wird.</p><p>Mit dem Ausbau des Hausservice will die Post die Digitalisierung ihrer Angebote fortsetzen, ohne jedoch eine digitale Kluft zwischen den Generationen entstehen zu lassen. Um weiterhin f\u00fcr alle einen leicht zu bedienenden und allen zug\u00e4nglichen Hausservice anzubieten, gibt es nach wie vor Alternativen zum Online-Angebot.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1621987200000)\/","SubmittedBy":"Fridez Pierre-Alain","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1678838400000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|28|34","Category":null,"Modified":"\/Date(1776865498307)\/","SubmissionDate":"\/Date(1615420800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Soziale Fragen|Medien und Kommunikation"}}