{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213143,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213143,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3143","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Die Beachtung der Regeln der franz\u00f6sischen Sprache ist wichtiger als Ideologie","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<text><p>Der Bundesrat wird beauftragt, daf\u00fcr zu sorgen, dass in seinen Texten und in allen Texten der Bundesverwaltung und der vom Bund abh\u00e4ngigen Institutionen die Regeln der franz\u00f6sischen Sprache und die diesbez\u00fcglichen Weisungen beachtet werden und dass davon nicht im Namen einer sogenannten \"inklusiven\" Schreibweise oder einer geschlechtergerechten Sprache (langage epic\u00e8ne) abgewichen wird.</p></text>","ReasonText":"<text><p>Die Acad\u00e9mie fran\u00e7aise hat im Oktober 2017 aufgrund eines einstimmigen Beschlusses ihrer Mitglieder Folgendes verlauten lassen: Mit Blick auf die Verbreitung einer sogenannten inklusiven Schreibweise, die sich gerne als neue Norm etablieren m\u00f6chte, spreche die Acad\u00e9mie fran\u00e7aise mit einstimmigem Beschluss eine ernste Warnung aus. Mit seinen vielf\u00e4ltigen orthografischen und syntaktischen Markierungen f\u00fchre dieser Sprachgebrauch zu einer uneinheitlichen, im Ausdruck disparaten Sprache, die Verwirrung stifte bis hin zur Unleserlichkeit. Es sei schwer auszumachen, was mit diesem neuen Sprachgebrauch bezweckt werden solle und wie die dadurch geschaffenen praktischen Hindernisse beim Schreiben, beim Lesen - sei es still f\u00fcr sich oder beim Vorlesen - und bei der Aussprache zu \u00fcberwinden w\u00e4ren. Die Sprachvermittlung der Lehrkr\u00e4fte w\u00fcrde erschwert, aber auch die Arbeit der Verwaltungen. Und noch st\u00e4rker beeintr\u00e4chtigt w\u00e4re das Lesen. Die Acad\u00e9mie fran\u00e7aise habe mehr als jede andere Institution ein waches Auge auf alle Entwicklungen und Neuerungen der Sprache, denn ihre Aufgabe sei es, diese Sprachentwicklungen in Regeln zu fassen.</p><p>Dem w\u00e4re anzuf\u00fcgen, dass die franz\u00f6sische Sprache nicht f\u00fcr politische Zwecke missbraucht werden darf und dass die Dekonstruktion der Sprache zu ideologischen Zwecken niemals Widerhall in unserer \u00f6ffentlichen Verwaltung finden darf. Lesbarkeit und Verst\u00e4ndlichkeit sind h\u00f6her zu gewichten als Ideologie. Damit soll aber keineswegs die Feminisierung gewisser W\u00f6rter im Sinne einer F\u00f6rderung von mehr Gleichstellung verhindert werden.</p><p>Die inklusive Schreibweise, die von denjenigen, die sie vorantreiben m\u00f6chten, als sozialer Fortschritt angepriesen wird, ist im \u00dcbrigen in der Wissenschaft kaum ein Thema; die Linguistik h\u00e4lt sich aus den medialen Debatten heraus. Im Sprachgebrauch sind sehr viele verschiedene Formen zu beobachten und es zeichnet sich \u00fcberhaupt keine einheitliche Norm ab. Nebst der Verbreitung von formalen Wucherungen (\"Chere.s coll\u00e8gu.e.s\", \"Cher.e.s coll\u00e8gue.s\" etc.) zeigt die \"inklusive Schreibung\" keinerlei System. M\u00f6chte eine Verwaltung diesen Schreibgebrauch \u00fcbernehmen, m\u00fcsste sie zuerst ihre eigenen, wohl eher zuf\u00e4lligen Regeln entwickeln.</p></text>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<text><p>Artikel\u00a07 Absatz\u00a01 des Sprachengesetzes (SR 441.1) schreibt vor: \"Die Bundesbeh\u00f6rden bem\u00fchen sich um eine sachgerechte, klare und b\u00fcrgerfreundliche Sprache und achten auf geschlechtergerechte Formulierungen.\" Und Artikel\u00a02 Absatz\u00a01 der Sprachenverordnung (SR 441.11) bestimmt: \"Die amtlichen Publikationen und die weiteren f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit bestimmten Texte des Bundes sind in allen Amtssprachen sachgerecht, klar und b\u00fcrgerfreundlich sowie nach den Grunds\u00e4tzen der sprachlichen Gleichbehandlung der Geschlechter zu formulieren.\" Nach Artikel\u00a03 der Organisationsverordnung f\u00fcr die Bundeskanzlei (SR 172.210.10) hat die Bundeskanzlei die Gleichbehandlung der Amtssprachen zu achten und f\u00fcr die Qualit\u00e4t der zur Ver\u00f6ffentlichung bestimmten Texte und weiterer wichtiger Texte in den Amtssprachen zu sorgen. Dazu legt die Bundeskanzlei die redaktionellen und formalen Qualit\u00e4tsstandards in Weisungen fest; dies hat sie in den \"Sprachweisungen\" getan (BBl 2017 3577; die Weisungen und Leitf\u00e4den sind zu finden unter <a href=\"http://www.bk.admin.ch\">www.bk.admin.ch</a> &gt; Dokumentation &gt; Sprachen).</p><p>Angesichts des Umstands, dass die Bundesverwaltung im Sprachenbereich ihren gesetzlichen Auftrag bereits heute erf\u00fcllt, ist der Bundesrat der Auffassung, dass es gegenw\u00e4rtig nicht angezeigt ist, die bestehenden Weisungen, die eine \"inklusive Sprache\" nicht vorsehen, anzupassen oder neue Regeln zu erlassen.</p></text>","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1621382400000)\/","SubmittedBy":"Roduit Benjamin","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1670976000000)\/","ResponsibleDepartment":10,"ResponsibleDepartmentName":"Bundeskanzlei","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"BK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|28|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1688206412070)\/","SubmissionDate":"\/Date(1615420800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Soziale Fragen|Kultur"}}