{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213159,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213159,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3159","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Vorsorgliche Verteilung von Jodtabletten an die gesamte Bev\u00f6lkerung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die vorsorgliche Verteilung von Kaliumiodid-Tabletten auf die gesamte Schweizer Bev\u00f6lkerung auszuweiten. Dazu soll die Jodtabletten-Verordnung \u00fcberarbeitet werden.</p>","ReasonText":"<p>Der Bund hat nach dem Kernkraftwerk-Unfall in Fukushima den Radius f\u00fcr die Verteilung von Jodtabletten ausgeweitet. Die Bev\u00f6lkerung im Umkreis von 50 Kilometern rund um ein Schweizer Kernkraftwerk erh\u00e4lt als vorsorgliche Schutzmassnahme Jodtabletten. Diese werden an Haushalte, Schulen und Unternehmen verteilt. Die Armeeapotheke sorgt f\u00fcr eine zus\u00e4tzliche Lagerung. In den Gebieten ausserhalb des Radius von 50 Kilometern, also in den meisten Teilen des Landes, sind die Kantone daf\u00fcr zust\u00e4ndig, die Bev\u00f6lkerung nach einem Kernkraftwerk-Unfall innerhalb von zw\u00f6lf Stunden mit Jodtabletten zu versorgen. In einem solchen Fall wird die Bev\u00f6lkerung aufgefordert, sich zu den Verteilorten zu begeben. Dies steht im Widerspruch zum strikten Verbot, das Haus zu verlassen, das beim Durchzug der radioaktiven Wolke \u00fcber dem Gebiet verh\u00e4ngt wird.</p><p>Eine vorsorgliche Verteilung wurde in den Agglomerationen Basel, Luzern und Z\u00fcrich durchgef\u00fchrt. Diese liegen zwar nicht in den Notfallschutzzonen, jedoch wird davon ausgegangen, dass sich in diesen grossen Agglomerationen die Abgabe von Jodtabletten an die Bev\u00f6lkerung schwierig gestalten w\u00fcrde.</p><p>Die Genferseeregion geh\u00f6rt zu den schweizweit am dichtesten besiedelten Regionen. Sie erh\u00e4lt jedoch nicht die gleiche Versorgung. Dies ist umso unverst\u00e4ndlicher, da Genf 70 Kilometer vom franz\u00f6sischen Kernkraftwerk Bugey entfernt liegt. Zum Kraftwerk geh\u00f6rt der \u00e4lteste Reaktor Frankreichs, der 1965 gebaut wurde.</p><p>Anl\u00e4sslich einer Konferenz, die k\u00fcrzlich stattgefunden hat, sagte auch der Kommandant des Feuerwehr- und Rettungsdienstes der Stadt Genf, dass er es nicht f\u00fcr realistisch halte, innerhalb von zw\u00f6lf Stunden Jodtabletten an eine Wohnbev\u00f6lkerung von einer halben Million Menschen im Kanton zu verteilen, insbesondere, wenn es nicht erlaubt sei, das Haus zu verlassen.</p><p>Aus all diesen Gr\u00fcnden muss die vorsorgliche Verteilung von Jodtabletten auf die gesamte Bev\u00f6lkerung ausgeweitet werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>In der Schweiz werden die Jodtabletten an die gesamte Bev\u00f6lkerung abgegeben, und zwar entweder vorsorglich (an die Haushalte im 50-Kilometer-Radius um die Schweizer Kernkraftwerke) oder kantonal zentralisiert (in den Zonen, die weiter als 50 Kilometer von den Kernkraftwerken entfernt sind). 2014 wurde der Radius f\u00fcr die vorsorgliche Verteilung an alle Haushalte von 20 auf 50 Kilometer ausgeweitet. Der Radius von 50 Kilometern f\u00fcr die Abgabe an die Haushalte wurde so festgelegt, dass gem\u00e4ss dem neuen, nach dem Unfall in Fukushima erstellten Referenzszenario gew\u00e4hrleistet ist, dass die Strahlenbelastung der Schilddr\u00fcse bei niemandem in der Schweiz 50 Millisievert \u00fcberschreitet. Diese Dosisschwelle entspricht den internationalen Empfehlungen zur Jodtablettenprophylaxe. W\u00fcrde die Einnahme von Jodtabletten auch ausserhalb von 50 km notwendig, sind die Kantone verpflichtet, diese rasch m\u00f6glichst und maximal innerhalb von 12 Stunden an die betroffene Bev\u00f6lkerung zu verteilen.</p><p>Im Gegensatz zu den Agglomerationen von Basel, Luzern und Z\u00fcrich befindet sich die Grossregion \"Arc L\u00e9manique\" nicht in einem Nahbereich (&lt; 50 km) eines Kernkraftwerkes, weder in der Schweiz noch im grenznahen Ausland. Die Jodtabletten sind somit bei den entsprechenden Kantonen fachgerecht in gen\u00fcgenden Mengen eingelagert, um im Ereignisfall die gesamte Bev\u00f6lkerung damit versorgen zu k\u00f6nnen.</p><p>Eine Vorverteilung der Jodtabletten in der gesamten Schweiz ist eine aus Aspekten des Strahlenschutzes nicht gerechtfertigte Massnahme und f\u00fchrt bei Bund, den Kantonen und Gemeinden zu einem unverh\u00e4ltnism\u00e4ssigen Aufwand f\u00fcr die Verteilung an die Haushalte. Zudem haben sich die Kantone 2013 am Vernehmlassungsverfahren zur Jodtabletten-Verordnung beteiligt und haben dem Grundsatz einer Verteilung innert zw\u00f6lf Stunden ab Anordnung zugestimmt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1620777600000)\/","SubmittedBy":"Pasquier-Eichenberger Isabelle","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1677628800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|66|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1718108116613)\/","SubmissionDate":"\/Date(1615766400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Energie|Gesundheit"}}