{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213174,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213174,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3174","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Gut funktionierendes Immunsystem und Mikron\u00e4hrstoffe. Welche Empfehlungen f\u00fcr die Schweiz?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Bei der Unterst\u00fctzung des Immunsystems spielen Vitamine und Spurenelemente eine wichtige Rolle. Ein suboptimaler Status dieser Mikron\u00e4hrstoffe kann die Widerstandf\u00e4higkeit des K\u00f6rpers auf Infektionen negativ beeinflussen. Die COVID-19-Pandemie hat genau dies gezeigt. Zahlreiche wissenschaftliche Studien weisen auf einen Zusammenhang hin zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Serumspiegel und einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr eine SARS-CoV-2-Infektion bzw. f\u00fcr einen schweren COVID-19-Verlauf. Das Thema besch\u00e4ftigt weltweit Wissenschaft, Beh\u00f6rden und Politik. So empfehlen unter anderem Deutschland und Frankreich f\u00fcr Risikogruppen eine Supplementierung mit Vitamin D-Pr\u00e4paraten. In Grossbritannien erhalten \u00c4ltere von der Regierung ein Vitamin D Pr\u00e4parat f\u00fcr drei Monate. </p><p>Idealerweise sollte eine angemessene Mikron\u00e4hrstoff-Zufuhr durch eine ausgewogene Ern\u00e4hrung erreicht werden. Daten zeigen jedoch, dass in Europa und auch in der Schweiz eine Unterversorgung mit verschiedenen Mikron\u00e4hrstoffen, insbesondere Vitamin D, weit verbreitet ist. Der Ern\u00e4hrungszustand ist bei \u00e4lteren Erwachsenen (v. a. Pflegeheimbewohner, geriatrische Patienten) besonders unbefriedigend.</p><p>An den Universit\u00e4ten Lausanne, Z\u00fcrich, Basel und an der ETH Z\u00fcrich forschen international anerkannte Spezialisten im Bereich Mikron\u00e4hrstoffe. Einige dieser Experten sind Mitglieder der Eidgen\u00f6ssischen Ern\u00e4hrungskommission (EEK).</p><p>Ich bitte den Bundesrat, die folgenden Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie beurteilt der Bundesrat die aktuelle Daten- und Studienlage zur Verbindung zwischen Immunsystem und Mikron\u00e4hrstoff-Status?</p><p>2. Wann gibt der Bundesrat, \u00e4hnlich wie es einige europ\u00e4ische Staaten bereits getan haben, eine l\u00e4nderspezifische Analyse der Datenlage in Auftrag, damit die neuesten klinischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse m\u00f6glichst wirksam zum Schutz der Schweizer Bev\u00f6lkerung umgesetzt werden k\u00f6nnen?</p><p>3. Inwiefern erachtet es der Bundesrat angesichts der neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse als notwendig und angezeigt, die Schweizer Ern\u00e4hrungsempfehlungen bez\u00fcglich Mikron\u00e4hrstoffe zu aktualisieren? </p><p>4. Wann beauftragt der Bundesrat die Erarbeitung spezifischer Empfehlungen f\u00fcr Risikogruppen, sowohl im Sinne eines langfristigen Pandemie-Managements als auch im Interesse der \u00f6ffentlichen Gesundheit?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Ziel der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie 2017 - 2024 (<a href=\"http://www.blv.admin.ch\">www.blv.admin.ch</a> &gt; Lebensmittel und Ern\u00e4hrung &gt; Ern\u00e4hrung &gt; Strategie und Aktionsplan) ist die F\u00f6rderung einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ern\u00e4hrung zur Erhaltung der Gesundheit und damit zur Vorbeugung verschiedener Krankheiten.</p><p>1/2) Eine ausreichende Versorgung mit Mikron\u00e4hrstoffen geh\u00f6rt zu den wichtigen Voraussetzungen f\u00fcr ein optimales Immunsystem. Eine ausgewogene Ern\u00e4hrung und regelm\u00e4ssige k\u00f6rperliche Aktivit\u00e4t st\u00e4rken das Immunsystem und die allgemeine Gesundheit. Grunds\u00e4tzlich liefert eine ausgewogene Ern\u00e4hrung die notwendigen Makro- (z.B. Proteine) und Mikron\u00e4hrstoffe (z.B. Vitamine und Mineralien), sodass eine Supplementierung f\u00fcr die Allgemeinbev\u00f6lkerung nicht notwendig ist. F\u00fcr spezifische Bev\u00f6lkerungsgruppen (z.B. \u00e4ltere Personen) ist es jedoch bei gewissen Mikron\u00e4hrstoffen (z.B. Vitamin D) schwierig, eine ausreichende Aufnahme via Lebensmittel sicherzustellen. Gezielte Supplementierung kann f\u00fcr diese Gruppen sinnvoll sein.</p><p>Das Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen (BLV) f\u00fchrt regelm\u00e4ssig Studien zum Ern\u00e4hrungsstatus der Bev\u00f6lkerung in der Schweiz durch, um allenfalls Massnahmen einleiten zu k\u00f6nnen. So werden z.B. f\u00fcr gewisse Risikogruppen regelm\u00e4ssig Selen- und Jodmonitorings durchgef\u00fchrt. Zudem wurden 2014/2015 mit der ersten nationalen Ern\u00e4hrungserhebung menuCH (www.blv.admin.ch &gt; Lebensmittel und Ern\u00e4hrung &gt; Ern\u00e4hrung &gt; menuCH) die Ern\u00e4hrungsgewohnheiten der erwachsenen Bev\u00f6lkerung in der Schweiz erfasst. Ab 2022 soll eine vergleichbare Ern\u00e4hrungserhebung bei Kindern und Jugendlichen durchgef\u00fchrt werden. Weitere Daten sind im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 69 (<a href=\"http://www.nfp69.ch\">www.nfp69.ch</a>) erhoben und ausgewertet worden. Die notwendigen Informationen sind somit verf\u00fcgbar. Weitere Auswertungen sind aus Sicht des Bundesrates nicht notwendig.</p><p>3) Die Schweizer Ern\u00e4hrungsempfehlungen werden gest\u00fctzt auf Empfehlungen der Eidgen\u00f6ssischen Ern\u00e4hrungskommission (EEK) und die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse regelm\u00e4ssig aktualisiert. Dabei wird jeweils auch gepr\u00fcft, ob die Referenzwerte f\u00fcr die Zufuhr von Mikron\u00e4hrstoffen angepasst werden m\u00fcssen. Das BLV hat in den letzten Jahren zum Beispiel die Ern\u00e4hrungsempfehlungen f\u00fcr Gruppen wie S\u00e4uglinge, schwangere und stillende Frauen oder \u00e4ltere Personen (z.B. Proteine und Vitamin D im Jahr 2019) erarbeitet, aktualisiert und publiziert (www.blv.admin.ch &gt; Lebensmittel und Ern\u00e4hrung &gt; Ern\u00e4hrung &gt; Empfehlungen und Informationen &gt; Lebensmittel und N\u00e4hrstoffe &gt; N\u00e4hrstoffe).</p><p>4) Die Schweizer Ern\u00e4hrungsempfehlungen ber\u00fccksichtigen schon heute die Bed\u00fcrfnisse von spezifischen Risikogruppen. So empfiehlt das BLV zum Beispiel bei Vitamin D in gewissen Lebensphasen eine gezielte Supplementierung. Supplemente sollten jedoch nur in Absprache mit der \u00c4rztin oder dem Arzt genommen werden, da eine zu hohe Dosis an N\u00e4hrstoffen sch\u00e4dlich sein kann.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1620777600000)\/","SubmittedBy":"Gm\u00fcr-Sch\u00f6nenberger Andrea","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1623024000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690505299410)\/","SubmissionDate":"\/Date(1615766400000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung|Gesundheit"}}