{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20213195,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20213195,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"21.3195","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Covid-19-Pandemie. \"Lessons learned\" f\u00fcr den Wissenschaftsstandort Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht die Bedeutung des Wissenschaftsstandorts Schweiz zur Bew\u00e4ltigung der Covid-19 Pandemie zu beleuchten, Handlungsbedarf zu erkennen und daraus die notwendigen Massnahmen zur Optimierung des Gesundheitssystems und zur Meisterung zuk\u00fcnftiger Gesundheitskrisen abzuleiten. Dabei sind insbesondere folgende Aspekte zu pr\u00fcfen:</p><p>1. Fortf\u00fchrung des \"Fast-Track Verfahrens\" bei der Durchf\u00fchrung von klinischen Studien f\u00fcr Produkte mit hohem medizinischen Bedarf und Erhalt der in der Covid-19 Pandemie durch Swissmedic und Swissethics eingef\u00fchrten Vereinfachungen und Verbesserungen.</p><p>2. Bestm\u00f6gliche Nutzbarmachung der M\u00f6glichkeiten von Wissenschaft und Forschung f\u00fcr das Testing (Verf\u00fcgbarkeit von aussagekr\u00e4ftigen Testmethoden, Qualit\u00e4t, rasche Ergebnisse, logistische Abl\u00e4ufe).</p><p>3. Nutzung der Vorteile der rollenden Verfahren bei der Zulassung von Impfstoffen auch in Zukunft und f\u00fcr andere, lebensrettende Medikamente.</p><p>4. Vereinfachung des Verg\u00fctungsprozesses f\u00fcr Impfstoffe analog anderer Medikamente.</p><p>5. Sicherstellung der Versorgung der Nicht-Pandemie Patienten bei einer \u00dcberlastung des Gesundheitswesens.</p><p>6. St\u00e4rkung der Zusammenarbeit unter Industriepartnern sowie zwischen grossen Firmen, kleineren Biotechs und der Akademie auf Basis eines starken Patentschutzes und eines funktionierenden Innovationsumfeldes.</p><p>7. Weiterf\u00fchrung des intensiven Dialoges in der ersten Pandemie-Welle zwischen Akademien, Beh\u00f6rden, Industrievertretern und Politik.</p><p>8. Aufbau eines offenen Gesundheitsdaten\u00f6kosystems mit starkem Datenschutz gemeinsam mit Forschenden, Leistungserbringern, Industrie-Expert/innen, Patient/innen-Organisationen, Technologieanbietern und Versicherern.</p><p>9. Sicherstellung des grenz\u00fcberschreitenden Verkehrs von Waren und Mitarbeitenden auch in Krisenzeiten. </p><p>10. Schaffung von Rahmenbedingungen und Anreizen, um die Erforschung und Verf\u00fcgbarkeit von wirksamen Antiinfektiva zu f\u00f6rdern.</p><p>11. Verbesserung der generellen Vorbereitung auf Gesundheitskrisen, beispielsweise durch Aufbau von standardisierten Datenaustauschsystemen und (Impf-)Registern. </p><p>12. Evaluation verschiedener Krisenszenarien und Erarbeitung von Notfallpl\u00e4nen, um auf die n\u00e4chste Gesundheitskrise vorbereitet zu sein.</p>","ReasonText":"<p>Die Covid-19 Pandemie hat gezeigt, wie wichtig ein funktionierender und starker Wissenschaftsstandort ist. Die Zusammenarbeit verschiedener Forschungspartnern hat eine Impfstoffentwicklung in Rekordzeit erm\u00f6glicht. Dank eines starken Patentschutzes haben sich Unternehmen bereiterkl\u00e4rt, mit Konkurrenten zusammenzuarbeiten, um Produktionsengp\u00e4sse zu \u00fcberwinden und damit eine schnelle und breite Versorgung mit dem dringend ben\u00f6tigten Impfstoff zu erm\u00f6glichen. </p><p>Die Coronakrise hat aber auch aufgezeigt, wo es in Zukunft dringenden Handlungsbedarf gibt. So war die Schweiz beispielsweise nicht auf die digitalen Anforderungen der Pandemie vorbereitet. Es gibt noch immer keine standardisierte Erhebung und Ablage der Daten, um datenbasierte Entscheide zu treffen.</p><p>Biodiversit\u00e4tsverlust, Klimaver\u00e4nderung und das weltweite Bev\u00f6lkerungswachstum kombiniert mit der immer h\u00f6her werdenden Mobilit\u00e4t, werden zu weiteren zuk\u00fcnftigen Gesundheitskrisen f\u00fchren. Deshalb gilt es jetzt, die richtigen Lehren aus der Covid-19 Pandemie zu ziehen, um den Wissenschaftsstandort Schweiz zu st\u00e4rken und um auf die n\u00e4chste Gesundheitskrise vorbereitet zu sein.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Das Postulat verfolgt vielf\u00e4ltige und unterschiedliche Anliegen. Der Bundesrat erkennt den Bedarf einer umfassenden Nachbearbeitung der Covid-19-Pandemie. Er ist bereit, basierend auf den Erfahrungen der Covid-19-Krise einen Bericht \u00fcber die Versorgung zu Krisenzeiten zu verfassen und darin die Punkte 1-5, 7 und 9 des Postulats zu pr\u00fcfen. Die Punkte 11 und 12 werden in der Evaluation der Krisenbew\u00e4ltigung Covid-19 im Auftrag des Bundesamts f\u00fcr Gesundheit (BAG) umgesetzt. Bez\u00fcglich Punkt 11 hat der Bundesrat zudem bei der Kenntnisnahme des Berichts der Bundeskanzlei zur Auswertung des Krisenmanagements in der ersten Phase der Covid-19-Pandemie am 11. Dezember 2020 den betroffenen Stellen in der Bundesverwaltung (EDI und VBS) den Auftrag erteilt, die bereits begonnenen Arbeiten zur vereinfachten Informations\u00fcbermittlung und -aufbereitung zu beschleunigen und die Kompatibilit\u00e4t der Systeme zu erh\u00f6hen. Synergien mit geplanten Arbeiten der Bundeskanzlei (Digitale Transformation und IKT-Lenkung DTI) sollen dabei genutzt werden. Der Bundesrat wird bis Ende 2021 \u00fcber den Stand der Verbesserungen informiert.</p><p>Die Punkte 6, 8 und 10 beantragt der Bundesrat zur Ablehnung. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass mit den laufenden Arbeiten diese Punkte bereits weitgehend erf\u00fcllt sind und erst die Ergebnisse abgewartet werden sollten, bevor n\u00e4chste Schritte eingeleitet werden. Im Einzelnen:</p><p>6. Mit dem Masterplan zur St\u00e4rkung der biomedizinischen Forschung und Technologie will der Bund den physischen und bezahlbaren Zugang zu biomedizinischen Produkten sicherstellen und die guten Rahmenbedingungen f\u00fcr die biomedizinische Forschung und Technologie mittel- bis langfristig erhalten und weiter st\u00e4rken. Hierf\u00fcr wurden 23 Massnahmen ergriffen (Massnahmen des Bundes zur St\u00e4rkung der biomedizinischen Forschung und Technologie 2013-2020). Seit 2013 hat das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern (EDI) unter Vorsitz von Bundesrat Alain Berset regelm\u00e4ssig Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der Akademien, Industrie, Gesundheitsfachleuten und Patientenorganisation durchgef\u00fchrt, um anstehende Herausforderungen und gemeinsame L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten zu besprechen. Aufgrund der Bedeutung dieses Wirtschaftszweigs f\u00fcr die Wirtschaft und das Gesundheitswesen in der Schweiz hat der Bundesrat Ende 2018 beschlossen, den Masterplan weiterzuf\u00fchren und bestehende wie auch neu geplante Massnahmen des Gesundheits- und des Forschungsf\u00f6rderungssystems zu ergreifen. Bis Ende 2021 soll der neue Massnahmenplan f\u00fcr die Jahre 2021-2025 vorliegen. Bei Bedarf wird der Bundesrat zus\u00e4tzliche Massnahmen in diesem Bereich pr\u00fcfen.</p><p>8. Zurzeit wird der Bericht in Erf\u00fcllung des Postulates 18.4102 SGK-S \"Koh\u00e4rente Datenstrategie f\u00fcr das Gesundheitswesen\" erstellt. Darin wird die Verbesserung der Transparenz bei gleichzeitiger Reduktion der Erhebungswege thematisiert. Zudem hat die Verwaltung im Rahmen der Umsetzung des Postulates 15.4225 Humbel \"Bessere Nutzung von Gesundheitsdaten f\u00fcr eine qualitativ hochstehende und effiziente Gesundheitsversorgung\" einen Vorschlag f\u00fcr ein \"System zur Weiterverwendung und Verkn\u00fcpfung von Gesundheitsdaten\" unter Wahrung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen erarbeitet. Das EDI wird dem Bundesrat die Ergebnisse dieser Arbeiten im Laufe der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2021 unterbreiten.</p><p>10. Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms \"Covid 19\" (NFP 78) werden Empfehlungen f\u00fcr das Gesundheitswesen und innovative L\u00f6sungen zur Bek\u00e4mpfung der Coronavirus-Erkrankung erarbeitet. Unter Einbezug von Innovationsexperten sollen in diesem Programm auch gezielt Innovationen bis hin zur Implementierung unterst\u00fctzt werden.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme der Punkte 1-5, 7, 9, 11 und 12 sowie die Ablehnung der Punkte 6, 8 und 10 des Postulates.","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Punkte 1-5, 7, 9, 11 und 12 sowie die Ablehnung der Punkte 6, 8 und 10 des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1621987200000)\/","SubmittedBy":"Dittli Josef","BusinessStatus":215,"BusinessStatusText":"Berichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1779311140690)\/","SubmissionDate":"\/Date(1615852800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5108,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung|Gesundheit"}}